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Kettner Edelmetalle
04.05.2026
10:07 Uhr

Hormus-Krise: Wadephul fordert Teheran zum Einlenken – Trump droht mit weiteren Schlägen

Hormus-Krise: Wadephul fordert Teheran zum Einlenken – Trump droht mit weiteren Schlägen

Die geopolitische Großwetterlage am Persischen Golf bleibt brandgefährlich. Während die Welt nervös auf die Ölmärkte blickt, schaltet sich nun auch Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) in den Konflikt um die Straße von Hormus ein. In einem Telefonat mit seinem iranischen Amtskollegen forderte er die sofortige Freigabe der strategisch entscheidenden Meerenge sowie einen vollständigen und überprüfbaren Verzicht des Mullah-Regimes auf Kernwaffen. Auf der Plattform X bekräftigte Wadephul, Deutschland stehe als enger Verbündeter der Vereinigten Staaten geschlossen an deren Seite und teile die Position von US-Außenminister Marco Rubio.

Verhandlungen festgefahren – Teheran spielt auf Zeit

Seit dem Inkrafttreten des Waffenstillstands am 8. April liegen die Gespräche zwischen Washington und Teheran auf Eis. Eine jüngste Verhandlungsrunde in Pakistan, mit der der über zweimonatige Krieg endgültig beigelegt werden sollte, blieb ergebnislos. Die iranische Führung legte zuletzt einen 14-Punkte-Plan vor, der unter anderem die vollständige Aufhebung sämtlicher Sanktionen gegen das Regime sowie einen neuen, multilateralen Steuerungsmechanismus für die Straße von Hormus vorsieht – eine Forderung, die in westlichen Hauptstädten als kaum verhandelbar gilt.

US-Präsident Donald Trump äußerte sich auf seiner Plattform Truth Social entsprechend abweisend. Er werde den Plan zwar prüfen, könne sich aber nicht vorstellen, dass dieser akzeptabel sei – immerhin habe der Iran „noch keinen ausreichend hohen Preis“ für das bezahlt, was er der Welt in den vergangenen 47 Jahren angetan habe. Vor Reportern in West Palm Beach hielt sich Trump die Option weiterer Militärschläge ausdrücklich offen: Sollte sich Teheran „danebenbenehmen“, sei dies durchaus eine Möglichkeit.

Ein Fünftel des Welt-Öls hängt an dieser Meerenge

Die Brisanz der Situation lässt sich kaum überschätzen. Durch die Straße von Hormus fließen rund 20 Prozent des weltweiten Öl- und Gashandels. Seit dem 13. April hält das iranische Regime eine Seeblockade aufrecht, die nach Angaben des US Central Command bis Samstag bereits 48 Handelsschiffe abgewiesen hat. Jeder Tag, an dem diese Lebensader des globalen Energiehandels stillsteht, treibt die Preise an den Rohstoffbörsen nach oben – mit unmittelbaren Folgen für Verbraucher und Industrie auch hierzulande.

Deutschland zwischen Bündnistreue und Wirtschaftsrisiko

Für die Bundesregierung unter Friedrich Merz ist die Lage heikel. Einerseits wird die transatlantische Geschlossenheit demonstrativ zur Schau gestellt – ein bemerkenswerter Kurswechsel nach den Jahren ideologisch geprägter Außenpolitik der Ampel-Regierung, in denen feministische Floskeln allzu oft realpolitische Substanz ersetzten. Andererseits trifft eine anhaltende Energiekrise am Golf eine ohnehin angeschlagene deutsche Wirtschaft besonders hart. Die explodierenden Energiepreise infolge einer verfehlten Energiepolitik haben die industrielle Basis Deutschlands bereits massiv geschwächt – ein neuer Ölpreisschock könnte den Standort weiter ins Wanken bringen.

Bemerkenswert ist auch, dass Wadephul ausgerechnet auf Marco Rubio Bezug nimmt – ein deutliches Signal, dass die neue Bundesregierung den außenpolitischen Schulterschluss mit der Trump-Administration sucht. Ob diese Linie ausreicht, um Berlin im transatlantischen Dialog wieder ernsthaftes Gewicht zu verleihen, wird sich zeigen müssen. Die jüngste Ankündigung Trumps, „weit mehr als 5.000 Soldaten“ aus Deutschland abziehen zu wollen, deutet allerdings darauf hin, dass die Geduld in Washington mit dem einstmals stärksten europäischen Partner endlich ist.

Was die Krise für Anleger bedeuten könnte

Geopolitische Eskalationen dieser Größenordnung sind seit jeher der Stoff, aus dem Krisen an den Finanzmärkten gewoben werden. Wer in den vergangenen Jahrzehnten die Weltgeschichte aufmerksam beobachtet hat, weiß: In Phasen außenpolitischer Verwerfungen, militärischer Eskalation und drohender Energiekrisen erweisen sich physische Edelmetalle wie Gold und Silber regelmäßig als verlässliche Anker zur Vermögenssicherung. Sie kennen weder Sanktionen noch Seeblockaden – und sind unabhängig von den Launen einzelner Regime. Eine sinnvolle Beimischung im Rahmen eines breit gestreuten Anlageportfolios kann gerade in solchen unsicheren Zeiten zur Stabilität des eigenen Vermögens beitragen.

Hinweis zur Anlageberatung: Die in diesem Artikel geäußerten Einschätzungen stellen keine Anlageberatung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes dar. Wir geben weder konkrete Kauf- oder Verkaufsempfehlungen ab, noch übernehmen wir Haftung für etwaige Anlageentscheidungen. Jeder Anleger ist verpflichtet, sich vor einer Investition selbst umfassend zu informieren und gegebenenfalls fachkundigen Rat einzuholen. Investitionen in Edelmetalle sowie andere Anlageklassen unterliegen Kursschwankungen und Risiken, die zu Verlusten führen können.

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