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Kettner Edelmetalle
17.02.2026
13:00 Uhr

Hongkong greift nach der goldenen Krone: Asiens Finanzmetropole will zum globalen Edelmetall-Zentrum aufsteigen

Hongkong greift nach der goldenen Krone: Asiens Finanzmetropole will zum globalen Edelmetall-Zentrum aufsteigen

Während sich westliche Finanzzentren zunehmend in ideologischen Debatten über ESG-Kriterien und grüne Transformation verlieren, setzt Hongkong auf das Bewährte – auf das, was seit Jahrtausenden als ultimativer Wertspeicher gilt: Gold. Die asiatische Metropole hat ambitionierte Pläne verkündet, sich vom reinen Aktienhandelsplatz zu einem der weltweit führenden Goldhandelszentren zu entwickeln. Ein Schritt, der angesichts der geopolitischen Verwerfungen unserer Zeit kaum überraschen dürfte.

John Lee setzt auf das Edelmetall der Könige

Hongkongs Regierungschef John Lee Ka-chiu hat in einem bemerkenswerten Interview die strategische Neuausrichtung seiner Stadt skizziert. Die zunehmende geopolitische Unsicherheit – man denke nur an den anhaltenden Ukraine-Krieg, die Eskalation im Nahen Osten oder die aggressive Zollpolitik der Trump-Administration mit 20 Prozent auf EU-Importe und 34 Prozent auf chinesische Waren – habe die weltweite Nachfrage nach Gold als Absicherungsinstrument massiv befeuert. Hongkong wolle diese historische Chance nutzen und sich als internationales Goldhandelszentrum im asiatisch-pazifischen Raum positionieren.

Die Pläne sind dabei alles andere als vage Absichtserklärungen. Lee skizzierte ein konkretes Reformprogramm für das derzeit mitgliederbasierte Goldhandelssystem der Stadt. Dieses solle durch ein robustes Clearing- und Abwicklungssystem modernisiert und so zugänglich gemacht werden wie der bereits bestens etablierte Aktienhandel. Besonders beeindruckend: Innerhalb von nur drei Jahren sollen lokale Goldlager mit einer Zielkapazität von mehr als 2.000 Tonnen errichtet werden. Zum Vergleich – die gesamten deutschen Goldreserven der Bundesbank belaufen sich auf rund 3.350 Tonnen.

Festlandchina als Trumpfkarte

Was Hongkong einen entscheidenden Vorteil gegenüber anderen Finanzplätzen verschafft, ist die unmittelbare Nähe zu Festlandchina. Lee verwies ausdrücklich auf die starke Beteiligung institutioneller Anleger vom Festland am Goldhandel. China hat in den vergangenen Jahren seine Goldreserven massiv aufgestockt – ein Trend, der sich angesichts der zunehmenden Entdollarisierung des Welthandels weiter beschleunigen dürfte. Eine Positionierung Hongkongs als Goldhandelszentrum würde Übersee-Transaktionen und physische Lieferungen für diese Investoren erheblich vereinfachen.

Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen, welche Signalwirkung diese Entwicklung hat. Während in Europa – und ganz besonders in Deutschland – die politische Klasse damit beschäftigt ist, ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen aufzulegen, das kommende Generationen mit Zinszahlungen belasten wird, investiert Asien in reale Werte. In Gold. In Substanz. In das, was auch dann noch seinen Wert behält, wenn Papiergeld und Staatsanleihen längst ihre Kaufkraft eingebüßt haben.

Multiplikatoreffekte für die gesamte Wirtschaft

Lee betonte darüber hinaus, dass die Entwicklung eines Goldhandelszentrums erhebliche Multiplikatoreffekte in den Finanzdienstleistungen und verwandten Berufsbranchen hervorrufen werde. Neue Arbeitsplätze in der Logistik, im Versicherungswesen, in der Sicherheitsbranche und im Finanzsektor – all das werde die globale Wettbewerbsfähigkeit Hongkongs weiter stärken. Trotz einiger negativer Kommentare, so der Regierungschef, hätten internationale Investoren weiterhin Vertrauen in den Standort. Hongkong zähle nach wie vor zu den weltweit führenden Finanzzentren und habe kürzlich sogar seine Spitzenposition bei Börsengängen zurückerobert.

Ein Weckruf für den Westen?

Die Ambitionen Hongkongs sollten auch hierzulande aufhorchen lassen. Denn sie unterstreichen einen Trend, der sich seit Jahren abzeichnet: Gold erlebt eine Renaissance als strategisches Asset. Zentralbanken weltweit kaufen in Rekordmengen, Schwellenländer diversifizieren ihre Reserven weg vom US-Dollar, und selbst institutionelle Investoren entdecken das Edelmetall als unverzichtbaren Portfoliobaustein wieder.

Dass ausgerechnet eine Stadt, die bislang vor allem für ihren pulsierenden Aktienmarkt bekannt war, nun derart massiv in Gold-Infrastruktur investiert, spricht Bände. Es ist ein Eingeständnis, dass in Zeiten, in denen Staaten ihre Schulden ins Unermessliche treiben und Notenbanken die Gelddruckmaschinen auf Hochtouren laufen lassen, physisches Gold der letzte Anker der Stabilität bleibt.

Für den deutschen Anleger ergibt sich daraus eine klare Botschaft: Wer sein Vermögen langfristig schützen möchte, kommt an physischen Edelmetallen kaum vorbei. Gold und Silber haben über Jahrhunderte hinweg bewiesen, dass sie Krisen, Kriege und Währungsreformen überdauern. Während Papierwerte kommen und gehen, bleibt das Edelmetall – zeitlos, wertbeständig und frei von Gegenparteirisiko.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die hier geäußerten Einschätzungen geben ausschließlich die Meinung unserer Redaktion wieder. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener sorgfältiger Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für etwaige finanzielle Verluste, die aus Anlageentscheidungen auf Grundlage dieses Artikels resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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