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24.03.2026
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Grüne Schmutzkampagne gegen CDU-Mann Hagel: Wie eine Berliner Agentur Millionen erreichte

Grüne Schmutzkampagne gegen CDU-Mann Hagel: Wie eine Berliner Agentur Millionen erreichte

Im baden-württembergischen Landtagswahlkampf ist offenbar eine gezielte Kampagne gegen den CDU-Spitzenkandidaten Manuel Hagel gefahren worden – und die Spuren führen direkt ins grüne Milieu. Hinter einer Flut viraler Videos, die Hagel in ein denkbar schlechtes Licht rückten, steht eine Berliner Agentur namens „The Goodforces". Was zunächst wie spontane Empörung in den sozialen Medien wirkte, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als professionell orchestrierte Negativkampagne.

Millionenreichweiten aus dem Nichts

Die Zahlen sind beeindruckend – und beunruhigend zugleich. Einzelne Videos über den CDU-Politiker erreichten auf Instagram bis zu 2,5 Millionen Aufrufe. Ein weiterer Clip kam auf rund 1,5 Millionen. Für eine Agentur, die selbst eingefleischten Wahlkampf-Insidern kaum ein Begriff gewesen sein dürfte, sind das Reichweiten, von denen manch etabliertes Medienhaus nur träumen kann. Unter dem Tarnnamen „neunund20.de" verbreitete die Organisation ihre zugespitzten Inhalte über verschiedene Plattformen – stets darauf bedacht, die eigene Urheberschaft möglichst im Verborgenen zu halten. Erst nach mehreren Klicks, über verschachtelte Impressumsangaben, ließ sich die Spur zurückverfolgen.

Besonders brisant: Das sogenannte „Rehbraune-Augen-Video", in dem frühere Aussagen Hagels über eine Schülerin aus dem Kontext gerissen präsentiert wurden. Während die Grünen-Bundestagsabgeordnete Zoe Mayer noch vergleichsweise zurückhaltend fragte, warum man so über Mädchen rede, ging der Agentur-Account deutlich weiter und forderte kategorisch, wer so über Mädchen spreche, dürfe nicht Ministerpräsident werden.

Ein Grüner an den Schalthebeln

Wer steckt hinter dieser Operation? Co-Geschäftsführer der Agentur ist der 35-jährige Patrick Haermeyer – ein Mann mit einer bemerkenswerten politischen Biografie. Haermeyer war Referent eines grünen Europaabgeordneten, saß für die Grünen im Mannheimer Gemeinderat und kandidierte sogar erfolglos für den Bundestag. Dass ausgerechnet ein aktives Grünen-Mitglied eine Kampagne gegen den CDU-Spitzenkandidaten steuert, wirft Fragen auf, die weit über den baden-württembergischen Tellerrand hinausreichen.

Die Agentur selbst beschreibt sich mit entwaffnender Offenheit als „politische Kampagnenorganisation" und wirbt damit, dort zuspitzen zu dürfen, wo NGOs vorsichtig sein müssten, Medien neutral bleiben sollten und Parteien taktisch agierten. Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um hier ein systematisches Umgehen demokratischer Spielregeln zu erkennen. Denn was hier geschieht, ist im Grunde nichts anderes als verdeckte politische Einflussnahme – verpackt in das harmlose Gewand einer unabhängigen Agentur.

Alle Beteiligten wissen angeblich von nichts

Natürlich bestreiten sämtliche Beteiligten jede Verbindung. Das Büro der Grünen-Abgeordneten Mayer betont, eine Zusammenarbeit habe „nicht stattgefunden". Der Pressesprecher der Grünen in Baden-Württemberg verneint jegliche Kooperation mit einem knappen „Überhaupt nicht". Und Haermeyer selbst versichert, seine Parteimitgliedschaft sei „persönlich" und habe „keinerlei Einfluss" auf die Arbeit seiner Projekte. Die Aktivitäten seien „Eigeninitiativen", weder von Parteien finanziert noch beauftragt.

Wer's glaubt, wird selig. Denn ungeklärt bleibt die pikante Frage, wie Zoe Mayer ausgerechnet kurz vor der Wahl auf ein älteres Video mit umstrittenen Hagel-Aussagen aufmerksam wurde. Ihr Büro erklärt lediglich, der Beitrag sei ihr „zugesandt" worden – von wem, darüber hüllt man sich in Schweigen und beruft sich auf zugesicherte Vertraulichkeit gegenüber der „hinweisgebenden Person".

Ein Muster, das sich wiederholt

Was in Baden-Württemberg geschehen ist, fügt sich nahtlos in ein Muster ein, das aufmerksame Beobachter der deutschen Politiklandschaft seit Jahren mit wachsender Sorge verfolgen. Die Grünen, jene Partei, die sich stets als moralische Instanz der Republik inszeniert, bedienen sich offenbar eines Netzwerks aus Agenturen, NGOs und willfährigen Akteuren, um politische Gegner gezielt zu diskreditieren. Sahra Wagenknecht bezeichnete die Grünen einst als „die verlogenste, inkompetenteste und gefährlichste Partei" im Bundestag. Angesichts solcher Vorgänge fällt es schwer, ihr zu widersprechen.

Besonders entlarvend ist der Umstand, dass dieselben politischen Kräfte, die bei jeder Gelegenheit vor „russischer Einflussnahme" auf Wahlen warnen, offenbar keinerlei Skrupel haben, selbst verdeckte Kampagnen zu fahren. Jahrelang wurde jede kritische Stimme im politischen Diskurs reflexartig mit dem Verweis auf angebliche Kreml-Trolle delegitimiert. Nun zeigt sich: Die eigentliche Gefahr für den fairen demokratischen Wettbewerb kommt nicht aus Moskau, sondern aus Berliner Hinterzimmern.

Die CDU als zahnloser Tiger

Fast noch erschütternder als die grüne Kampagne selbst ist die Reaktion – oder vielmehr die Nicht-Reaktion – der CDU. Statt die Sondierungsgespräche mit den Grünen in Baden-Württemberg platzen zu lassen und den Vorgang öffentlich anzuprangern, duckt sich die Partei einmal mehr weg. Manuel Hagel, der gerade erst Opfer einer koordinierten Schmutzkampagne wurde, soll nun offenbar mit genau jenen Kräften koalieren, die ihn systematisch demontiert haben. Es ist diese Rückgratlosigkeit, die viele konservative Wähler an der CDU verzweifeln lässt.

Die Brandmauer, von der in der Union so gerne gesprochen wird, steht offenbar nur in eine Richtung. Nach links ist alles erlaubt, nach rechts wird eisern abgeschottet – selbst wenn die eigenen Leute dabei unter die Räder kommen. Dass die CDU nicht einmal auf eine Neuauszählung bei knappem Ergebnis bestand, spricht Bände über den Zustand einer Partei, die einst das konservative Rückgrat dieser Republik bildete.

Demokratie braucht Transparenz

Der Fall „The Goodforces" wirft grundsätzliche Fragen auf, die weit über den baden-württembergischen Wahlkampf hinausreichen. Wie transparent muss politische Kommunikation im digitalen Zeitalter sein? Darf eine Agentur, die von einem aktiven Parteimitglied geführt wird, millionenfach verbreitete Kampagnen gegen politische Gegner fahren und sich dabei hinter dem Etikett der „Eigeninitiative" verstecken? Und warum interessiert sich niemand in den etablierten Medien für diese offensichtliche Verflechtung von Parteiinteressen und vermeintlich unabhängiger Kampagnenarbeit?

In einer funktionierenden Demokratie müssten solche Vorgänge einen Sturm der Entrüstung auslösen. Stattdessen herrscht weitgehend Schweigen. Es bleibt dem Bürger überlassen, seine eigenen Schlüsse zu ziehen – und bei der nächsten Wahl entsprechend zu handeln.

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