Kostenlose Beratung
07930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Keine
Meldepflicht
Kettner Edelmetalle
Menü
04.08.2025
12:47 Uhr

Goldpreis-Rally steht bevor: Wer treibt die Nachfrage – und warum die Politik versagt

Die Finanzmärkte befinden sich im Ausnahmezustand. Während der DAX am vergangenen Freitag um über zwei Prozent einbrach, legte der Goldpreis kräftig zu – ein deutliches Zeichen dafür, dass Anleger zunehmend das Vertrauen in die traditionellen Märkte verlieren. Mit einem Plus von zwei Prozent auf 3.362 US-Dollar erreichte das Edelmetall fast wieder sein Rekordhoch. Doch wer steckt eigentlich hinter dieser massiven Nachfrage?

Schwache US-Wirtschaftsdaten erschüttern die Märkte

Die jüngsten Arbeitsmarktdaten aus den USA zeichnen ein düsteres Bild. Nicht nur fielen die aktuellen Jobzahlen enttäuschend aus – auch die Vormonate mussten drastisch nach unten korrigiert werden. Diese Entwicklung nährt die Befürchtung, dass die US-Wirtschaft stärker schwächelt als bislang angenommen. Die Märkte reagierten prompt mit verstärkten Zinssenkungserwartungen.

Gleichzeitig sorgte Präsident Trump mit der Ankündigung neuer Importzölle für zusätzliche Verunsicherung. Produkte aus rund 40 Ländern sollen mit Strafzöllen belegt werden – ein Schritt, der die ohnehin angespannten Handelsbeziehungen weiter belastet. Die Kombination aus wirtschaftlicher Schwäche und protektionistischer Politik treibt Investoren verstärkt in sichere Häfen wie Gold.

Terminmarkt offenbart überraschende Entwicklungen

Ein Blick auf die aktuellen CoT-Daten der US-Börsenaufsicht CFTC enthüllt interessante Verschiebungen im Goldhandel. Die Netto-Short-Position der "Commercials" – also der professionellen Marktteilnehmer – sank um beachtliche acht Prozent auf 259.079 Kontrakte. Noch bemerkenswerter: Die "Großen Spekulanten" reduzierten ihre Netto-Long-Positionen sogar um elf Prozent.

Diese Entwicklung mag auf den ersten Blick paradox erscheinen. Trotz steigender Goldpreise bauen die Marktteilnehmer ihre Positionen ab. Der Open Interest – die Summe aller offenen Kontrakte – brach regelrecht ein und fiel um neun Prozent auf 445.259 Kontrakte. Selbst der kräftige Preisanstieg am Freitag konnte diesen Trend nicht umkehren.

China treibt die physische Nachfrage

Während am Terminmarkt Zurückhaltung herrscht, zeigt sich in China ein völlig anderes Bild. Bereits seit 26 Wochen in Folge notiert Gold an der Shanghai Gold Exchange über dem internationalen Preisniveau. Der Aufschlag stieg zuletzt wieder auf 31 US-Dollar pro Unze – ein klares Zeichen dafür, dass chinesische Käufer bereit sind, Premiumpreise für physisches Gold zu zahlen.

Diese anhaltend hohe Nachfrage aus dem Reich der Mitte dürfte mehrere Gründe haben. Zum einen suchen chinesische Anleger angesichts der schwächelnden Immobilienmärkte nach alternativen Anlagemöglichkeiten. Zum anderen dürfte auch das Misstrauen gegenüber der eigenen Währung eine Rolle spielen.

Die wahren Treiber der Goldnachfrage

Wer kauft also tatsächlich Gold? Die Antwort ist vielschichtiger als man zunächst vermuten könnte. Neben den chinesischen Privatanlegern sind es vor allem Zentralbanken, die ihre Goldreserven massiv aufstocken. Länder wie Russland, China und Indien haben in den vergangenen Jahren ihre Bestände deutlich erhöht – ein Trend, der sich fortsetzen dürfte.

Aber auch in Deutschland wächst das Interesse an physischem Gold. Die Menschen haben das Vertrauen in die Politik verloren – und das aus gutem Grund. Die gescheiterte Ampel-Koalition hat ein Trümmerfeld hinterlassen. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz verspricht zwar Besserung, plant aber gleichzeitig ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen für Infrastruktur. Woher soll dieses Geld kommen, wenn nicht durch neue Schulden oder höhere Steuern?

Politisches Versagen treibt Bürger in sichere Anlagen

Die Verankerung der Klimaneutralität bis 2045 im Grundgesetz ist ein weiterer Sargnagel für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Diese ideologiegetriebene Politik wird Generationen von Steuerzahlern belasten und die Inflation weiter anheizen. Kein Wunder, dass immer mehr Bürger ihr Erspartes in Sachwerte wie Gold umschichten.

Besonders bitter: Merz hatte im Wahlkampf versprochen, keine neuen Schulden zu machen. Doch kaum im Amt, werden gigantische Ausgabenprogramme aufgelegt. Diese Wortbrüchigkeit ist symptomatisch für die deutsche Politik der letzten Jahre. Die Bürger haben es satt, immer wieder belogen zu werden.

Gold vor dem Ausbruch – was spricht dafür?

Mit 3.388 US-Dollar notierte Gold am Freitag nur noch 1,3 Prozent unter seinem Rekordhoch vom April. Die technische Ausgangslage könnte kaum besser sein. Sollte es zu einem nachhaltigen Ausbruch über die Marke von 3.430 US-Dollar kommen, wäre der Weg für deutlich höhere Kurse frei.

Die fundamentalen Rahmenbedingungen sprechen ebenfalls für weiter steigende Goldpreise. Die globale Verschuldung erreicht immer neue Rekordstände, die Geldpolitik bleibt expansiv, und die geopolitischen Spannungen nehmen zu. Der Nahost-Konflikt eskalierte im Juni dramatisch, als Israel Großangriffe auf iranische Atomanlagen startete. Auch der Ukraine-Krieg dauert unvermindert an.

In diesem Umfeld erscheint Gold als eine der wenigen verbliebenen Möglichkeiten, Vermögen zu schützen. Während Aktien, Anleihen und Immobilien zunehmend unter Druck geraten, behält das Edelmetall seinen Wert. Es ist kein Versprechen eines Staates oder Unternehmens, sondern realer, greifbarer Besitz.

Die Zukunft gehört den Sachwerten

Die aktuelle Entwicklung zeigt einmal mehr: In Zeiten politischer Inkompetenz und wirtschaftlicher Unsicherheit führt kein Weg an physischen Edelmetallen vorbei. Während die Politik mit immer neuen Schulden und ideologischen Experimenten die Zukunft verspielt, sichern sich kluge Anleger mit Gold ab.

Die Frage ist nicht, ob der Goldpreis weiter steigen wird – die Frage ist nur, wie schnell und wie weit. Angesichts der desaströsen Geldpolitik der Zentralbanken und der Unfähigkeit der Politik, die wahren Probleme anzugehen, dürfte die Rally gerade erst begonnen haben. Wer jetzt noch zögert, könnte schon bald das Nachsehen haben.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger muss seine Investitionsentscheidungen selbst treffen und trägt die volle Verantwortung für seine Anlageentscheidungen. Wir empfehlen, sich umfassend zu informieren und gegebenenfalls professionellen Rat einzuholen.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen