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Kettner Edelmetalle
28.01.2026
06:08 Uhr

Goldpreis durchbricht 5.200-Dollar-Marke: Flucht in sichere Häfen erreicht neue Dimension

Goldpreis durchbricht 5.200-Dollar-Marke: Flucht in sichere Häfen erreicht neue Dimension

Was sich derzeit an den Edelmetallmärkten abspielt, lässt selbst erfahrene Analysten staunen. Der Goldpreis hat zur Wochenmitte erstmals in der Geschichte die magische Grenze von 5.200 US-Dollar je Feinunze überschritten und setzt damit eine Rally fort, die ihresgleichen sucht. Während traditionelle Anlageformen wie Staatsanleihen und der US-Dollar massiv unter Druck geraten, flüchten Investoren weltweit in das gelbe Edelmetall – ein Szenario, das an die dunkelsten Stunden globaler Wirtschaftskrisen erinnert.

Der Dollar im freien Fall – Gold als Profiteur

Am Mittwochmorgen kletterte der Goldpreis zeitweise um 1,6 Prozent auf rund 5.266 US-Dollar, nachdem bereits am Vortag ein Tagesgewinn von 3,4 Prozent verbucht werden konnte – der stärkste seit April. Die Haupttreiber dieser beispiellosen Entwicklung sind schnell identifiziert: Ein schwächelnder US-Dollar, der auf den niedrigsten Stand seit fast vier Jahren gefallen ist, gepaart mit einer regelrechten Flucht aus Staatsanleihen und traditionellen Währungen.

Besonders bemerkenswert erscheint die Reaktion von US-Präsident Donald Trump auf den Verfall der amerikanischen Leitwährung. Gegenüber Journalisten in Iowa zeigte er sich demonstrativ unbesorgt und bezeichnete die Entwicklung sogar als positiv. Eine Aussage, die man durchaus als Einladung an Investoren verstehen könnte, sich weiter von Dollar-Anlagen zu verabschieden.

Silber übertrifft alle Erwartungen

Während Gold seit Jahresbeginn bereits rund 20 Prozent zulegen konnte, hat Silber diese Performance noch deutlich in den Schatten gestellt. Mit einem Anstieg von mehr als 55 Prozent im gleichen Zeitraum und einem aktuellen Kurs von 115,78 US-Dollar je Unze zeigt das kleine Schwestermetall, welches explosive Potenzial in Edelmetallen schlummert. Auch Platin und Palladium verzeichneten zuletzt Zugewinne.

Japanischer Anleihemarkt sendet Warnsignale

Ein massiver Ausverkauf am japanischen Anleihemarkt gilt als jüngstes Alarmsignal für die Folgen ausufernder staatlicher Verschuldung weltweit. Spekulationen über eine mögliche Intervention der USA zur Stützung des Yen belasten den Dollar zusätzlich und machen Edelmetalle für Käufer außerhalb Amerikas noch attraktiver. Der Bloomberg-Dollar-Index verzeichnete am Dienstag einen Tagesverlust von 1,1 Prozent – der heftigste Einbruch seit April.

Geopolitische Brandherde befeuern die Nachfrage

Die Liste der Unsicherheitsfaktoren, die Anleger in sichere Häfen treiben, wird immer länger. Drohungen zur Annexion Grönlands, mögliche militärische Interventionen in Venezuela und dem Iran sowie erneute Angriffe auf die Unabhängigkeit der US-Notenbank Federal Reserve sorgen für erhebliche Nervosität. Hinzu kommen angedrohte Strafzölle auf südkoreanische Waren und die Drohung gegenüber Kanada mit Abgaben von 100 Prozent, sollte Ottawa ein Handelsabkommen mit China abschließen.

Parallel verstärken Anleihehändler ihre Wetten auf eine deutlich lockerere Geldpolitik der Fed. Spekulationen, dass BlackRock-CEO Rick Rieder Jerome Powell als Fed-Vorsitzenden ablösen könnte, heizen diese Erwartungen weiter an. Rieder gilt als Befürworter aggressiver Zinssenkungen – ein Umfeld, das traditionell Gold und Silber begünstigt, da diese Anlageklassen keine laufenden Erträge abwerfen.

Experten sehen weiteres Aufwärtspotenzial

Suki Cooper, globale Leiterin der Rohstoffforschung bei Standard Chartered, prognostiziert, dass Erwartungen an eine taubenhaftere und weniger unabhängige Fed sowie geopolitische Risiken die Umschichtungen in Gold weiter beschleunigen dürften. Kurzfristige Korrekturen seien zwar wahrscheinlich, doch das Aufwärtspotenzial bleibe bestehen.

Für konservative Anleger, die ihr Vermögen vor den Unwägbarkeiten einer zunehmend instabilen Weltwirtschaft schützen möchten, bestätigt diese Entwicklung einmal mehr die zeitlose Bedeutung physischer Edelmetalle als Vermögenssicherung. In Zeiten, in denen Papiergeld und Staatsanleihen an Vertrauen verlieren, erweist sich Gold als das, was es seit Jahrtausenden ist: der ultimative sichere Hafen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.

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