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Kettner Edelmetalle
06.02.2026
10:40 Uhr

Goldmarkt erlebt eiskalte Dusche – Warum Anleger dennoch Ruhe bewahren sollten

Goldmarkt erlebt eiskalte Dusche – Warum Anleger dennoch Ruhe bewahren sollten

Die vergangene Woche hat Edelmetall-Investoren einen gehörigen Schrecken eingejagt. Was sich zunächst wie eine unaufhaltsame Rallye anfühlte, endete abrupt in einem dramatischen Kurssturz. Gold verlor innerhalb weniger Tage satte 21 Prozent seines Wertes und fiel von stolzen 5.602 auf 4.402 US-Dollar. Silber traf es noch härter: Ein brutaler Einbruch von 41 Prozent ließ den Preis von 121,47 auf 71,35 US-Dollar abstürzen. Selbst Platin blieb nicht verschont und büßte rund 35,5 Prozent ein.

Die Anatomie eines notwendigen Rücksetzers

Doch bevor nun Panik ausbricht und voreilige Schlüsse gezogen werden, lohnt ein nüchterner Blick auf die Fakten. Nach den euphorischen Kursanstiegen der vergangenen Wochen war eine derartige Korrektur nicht nur absehbar, sondern geradezu zwingend notwendig. Selbst der stärkste Bullenmarkt verläuft niemals schnurgerade nach oben – wer das glaubt, hat die Mechanismen der Finanzmärkte nicht verstanden.

Was genau hat diesen Absturz ausgelöst? Eine toxische Mischung aus mehreren Faktoren: Eine völlig überhitzte Marktstimmung traf auf massive Gewinnmitnahmen. Hinzu kamen erhöhte Margin-Anforderungen sowohl an der COMEX als auch an der Shanghai Gold Exchange. Das Auslaufen des Januar-Kontrakts tat sein Übriges, und – man darf es durchaus so deutlich sagen – offenkundige Eingriffe großer Akteure der Wall Street spielten ebenfalls eine Rolle.

Ein Blick in die Geschichte lehrt Gelassenheit

Wer jetzt das Ende des Goldbullenmarktes ausruft, sollte einen Blick in die Geschichtsbücher werfen. Die Korrektur von 1974 ist ein lehrreiches Beispiel: Damals verlor Gold sage und schreibe 47 Prozent seines Wertes. Fast die Hälfte – ausradiert. Die Experten erklärten Gold für tot, die Skeptiker fühlten sich bestätigt. Und was geschah dann? In den folgenden sechs Jahren explodierte der Preis um unfassbare 790 Prozent, von etwa 100 US-Dollar auf 890 US-Dollar im Januar 1980.

Vor diesem historischen Hintergrund wirkt der aktuelle Rücksetzer von 21 Prozent geradezu harmlos. In den turbulenten 1970er-Jahren hätte eine solche Korrektur nicht einmal zu den fünf größten Einbrüchen gezählt. Die Geschichte wiederholt sich zwar nicht exakt, aber sie reimt sich – und dieser Reim sollte Anlegern Mut machen.

Die fundamentalen Treiber bleiben intakt

Entscheidend ist die Frage: Hat sich an den grundlegenden Faktoren, die diesen säkularen Bullenmarkt antreiben, irgendetwas geändert? Die Antwort lautet: Nein, absolut nicht. Die wirtschaftlichen und geldpolitischen Rahmenbedingungen werden Regierungen und Zentralbanken weltweit auch künftig dazu zwingen, ihre Fiat-Geldmengen weiter aufzublähen und damit zu entwerten.

Die weltweite Verschuldung kennt nur eine Richtung: nach oben. Und genau deshalb werden insbesondere asiatische Notenbanken ihre Goldbestände weiter aufstocken. Dies ist keine Spekulation, sondern eine logische Konsequenz der desaströsen Geldpolitik, die seit Jahren betrieben wird. Während unsere Politiker in Berlin und Brüssel weiterhin Schulden auf Schulden türmen – man denke nur an das jüngste 500-Milliarden-Sondervermögen der neuen Bundesregierung – suchen kluge Anleger Schutz in realen Werten.

Gold zeigt sich widerstandsfähiger als Silber

Bemerkenswert ist die unterschiedliche Entwicklung der beiden wichtigsten Edelmetalle. Während Silber nach der ersten Erholung am Montag erneut stark unter Druck geriet und fast bis auf das Wochentief zurückfiel, zeigt sich Gold deutlich robuster. Mit aktuell rund 4.865 US-Dollar notiert das gelbe Metall immer noch in Sichtweite der psychologischen Marke von 5.000 US-Dollar.

Der übergeordnete Aufwärtstrend bleibt ungefährdet intakt. Erst ein Unterschreiten der Marke von 3.900 US-Dollar würde das bullische Szenario ernsthaft in Frage stellen. Davon sind wir jedoch weit entfernt. Die technischen Indikatoren haben sich bereits bereinigt, die 50-Tage-Linie hat dem ersten Stresstest standgehalten.

Was Anleger jetzt erwarten sollten

Für die kommenden Wochen ist mit einer volatilen Seitwärtskonsolidierung um die 5.000-Dollar-Marke zu rechnen. Eine wilde Achterbahnfahrt, die sowohl Nerven als auch Geduld auf die Probe stellen wird. Selbst ein Schließen der noch offenen Kurslücke bei etwa 4.350 US-Dollar wäre kein Beinbruch, sondern lediglich eine weitere Station auf dem Weg nach oben.

Angesichts des Massakers am Silbermarkt könnte diese Konsolidierungsphase durchaus einige Wochen oder sogar Monate in Anspruch nehmen. Doch genau hier liegt die Chance für weitsichtige Anleger: Schwache Tage bieten Kaufgelegenheiten, die man nutzen sollte.

Dieser brutale Rücksetzer bedeutet nicht das Ende. Vielmehr wurde vermutlich einfach eine gesunde und notwendige Pause im größten Goldzyklus seit Jahrzehnten eingeläutet.

Physische Edelmetalle als Vermögensschutz

In Zeiten, in denen Regierungen weltweit die Gelddruckmaschinen auf Hochtouren laufen lassen und die Inflation schleichend das Ersparte der Bürger entwertet, bleiben physische Edelmetalle ein unverzichtbarer Baustein zur Vermögenssicherung. Gold und Silber haben über Jahrtausende ihren Wert behalten – im Gegensatz zu jeder Papierwährung, die jemals existiert hat.

Wer sein Portfolio breit streuen und gegen die Unwägbarkeiten einer zunehmend instabilen Weltwirtschaft absichern möchte, kommt an physischen Edelmetallen nicht vorbei. Die aktuelle Korrektur bietet eine willkommene Gelegenheit, Positionen aufzubauen oder zu erweitern.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor dem Kauf von Wertpapieren oder Edelmetallen eine eigenständige Recherche durchführen sowie gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch nehmen. Investitionen in Edelmetalle und andere Anlageklassen sind mit Risiken verbunden, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können.

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