
Gold trotzt starkem Dollar: Marke von 5.000 Dollar hält – doch der wahre Test steht noch bevor
Was vor wenigen Jahren noch als kühne Fantasie belächelt wurde, ist längst Realität: Der Goldpreis notiert stabil über der magischen Schwelle von 5.000 US-Dollar je Feinunze. Trotz eines leichten Rücksetzers am Donnerstag zeigt sich das Edelmetall in einer bemerkenswerten Verfassung – und das, obwohl der US-Dollar kräftig Rückenwind erhielt. Wer in den vergangenen Jahren auf physisches Gold gesetzt hat, dürfte sich angesichts dieser Entwicklung bestätigt fühlen.
Überraschend starker Arbeitsmarkt setzt Gold unter Druck
Auslöser der jüngsten Dollar-Stärke war der am Mittwoch veröffentlichte US-Arbeitsmarktbericht. Die amerikanische Wirtschaft schuf im Januar satte 130.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft – fast doppelt so viele wie die von Analysten prognostizierten 70.000 und ein gewaltiger Sprung gegenüber den mageren 48.000 des Vormonats. Die Botschaft ist unmissverständlich: Die größte Volkswirtschaft der Welt zeigt sich widerstandsfähiger, als viele Schwarzmaler es wahrhaben wollen.
Für die Goldmärkte bedeutet das zunächst Gegenwind. Denn starke Beschäftigungsdaten nähren die Erwartung, dass die US-Notenbank Federal Reserve keinen Grund sieht, die Zinszügel zu lockern. Tatsächlich sind die Wahrscheinlichkeiten für eine Zinspause bei der Fed-Sitzung im März auf stolze 95 Prozent gestiegen. Höhere Zinsen machen zinslose Anlagen wie Gold relativ unattraktiver – zumindest in der Theorie der Lehrbücher.
Die Realität spricht eine andere Sprache
Dass Gold trotz dieser vermeintlich negativen Konstellation eisern über 5.000 Dollar verharrt, sollte jedem Beobachter zu denken geben. Es ist ein Zeichen dafür, dass die fundamentalen Treiber des Goldpreises – geopolitische Unsicherheiten, explodierende Staatsverschuldung und das schwindende Vertrauen in Papierwährungen – weitaus mächtiger sind als kurzfristige Zinsspekulationen. Man erinnere sich: Noch 2020 lag der Goldpreis bei rund 1.800 Dollar. Die Verdreifachung innerhalb weniger Jahre spricht Bände über den Zustand unseres globalen Finanzsystems.
Besonders in Deutschland, wo die neue Große Koalition unter Friedrich Merz gerade ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen – man könnte es auch ehrlich beim Namen nennen: Schuldenpaket – auf den Weg gebracht hat, sollten Bürger hellhörig werden. Jeder Euro neuer Staatsschulden ist ein weiterer Nagel im Sarg der Kaufkraft. Und wer glaubt, die im Grundgesetz verankerte Klimaneutralität bis 2045 ließe sich ohne massive weitere Belastungen für den Steuerzahler erreichen, der glaubt vermutlich auch an den Osterhasen.
Freitag wird zum Showdown: Inflationsdaten entscheiden
Die Augen der Märkte richten sich nun gebannt auf die am Freitag anstehenden US-Verbraucherpreisdaten (CPI). Dieser Termin hat das Potenzial, die Weichen für die kommenden Wochen zu stellen. Sollte die Inflation über der Erwartung von 2,5 Prozent liegen, dürfte der Dollar weiter zulegen und Gold kurzfristig unter Druck geraten. Ein schwächerer CPI-Wert hingegen würde den Greenback belasten und dem Edelmetall neuen Auftrieb verleihen.
Doch unabhängig vom Ausgang dieses einen Datenpunkts bleibt die übergeordnete Tendenz klar: In einer Welt, in der Regierungen rund um den Globus die Druckerpresse anwerfen, Handelskriege toben – man denke nur an Trumps 20-Prozent-Zölle auf EU-Importe – und geopolitische Krisenherde von der Ukraine bis zum Nahen Osten schwelen, bleibt Gold der ultimative Anker der Vermögenssicherung. Kein Gegenparteirisiko, keine Abhängigkeit von politischen Launen, keine Entwertung durch Notenbankbeschlüsse.
Physisches Gold als Fundament jeder klugen Anlagestrategie
Wer angesichts dieser Gemengelage noch immer kein physisches Edelmetall in seinem Portfolio hält, handelt fahrlässig gegenüber dem eigenen Vermögen. Gold und Silber haben über Jahrtausende bewiesen, dass sie Krisen überdauern – Papiergeld hingegen nicht. Die aktuelle Marktlage unterstreicht einmal mehr, dass physische Edelmetalle als Beimischung in einem breit gestreuten Anlageportfolio nicht nur sinnvoll, sondern geradezu unverzichtbar sind.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir empfehlen, vor jeder Anlageentscheidung einen qualifizierten Finanzberater zu konsultieren. Für etwaige Verluste, die aus auf Basis dieses Artikels getroffenen Anlageentscheidungen resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.
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