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Kettner Edelmetalle
07.03.2026
10:22 Uhr

Gewalt im Nahverkehr: Jeder dritte Bahn-Beschäftigte denkt an Kündigung – ein System am Abgrund

Gewalt im Nahverkehr: Jeder dritte Bahn-Beschäftigte denkt an Kündigung – ein System am Abgrund

Was einst als sicherer Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst galt, gleicht heute zunehmend einem Himmelfahrtskommando. Eine aktuelle Umfrage der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) offenbart erschreckende Zustände im deutschen Bahn- und Busverkehr: Fast ein Drittel der Beschäftigten erwägt ernsthaft, den Beruf an den Nagel zu hängen. Der Grund? Die explodierende Gewalt gegen Mitarbeiter im öffentlichen Personennahverkehr.

Alarmierende Zahlen, die niemanden überraschen sollten

Die Ergebnisse der Gewerkschaftsbefragung lesen sich wie ein Lagebericht aus einem gescheiterten Staat. Rund zwei Drittel der Teilnehmer gaben an, sich bei der Arbeit zunehmend unsicher zu fühlen. Etwa die Hälfte berichtete, bereits körperliche Angriffe am Arbeitsplatz erlebt zu haben. Und sage und schreibe 85 Prozent der Beschäftigten mit direktem Kundenkontakt erklärten, schon beschimpft, beleidigt oder bedroht worden zu sein. Man muss sich diese Zahl auf der Zunge zergehen lassen: Nahezu jeder Schaffner, jede Busfahrerin, jeder Kontrolleur in diesem Land wurde bereits verbal attackiert. Willkommen im Deutschland des Jahres 2026.

Der stellvertretende EVG-Vorsitzende Kristian Loroch findet deutliche Worte. Die „ausufernde Gewalt" bringe das gesamte System ins Wanken, warnte er. Sollte ein großer Teil der Beschäftigten tatsächlich den Beruf verlassen, könnten bald massenhaft Züge und Busse wegen Personalmangels stehen bleiben. Eine Drohung? Nein, eine nüchterne Prognose – und eine, die angesichts der ohnehin katastrophalen Zustände bei der Deutschen Bahn kaum noch jemanden schockieren dürfte.

Der Tod eines Schaffners als trauriger Höhepunkt

Dass diese Debatte gerade jetzt mit solcher Wucht geführt wird, hat einen konkreten, zutiefst tragischen Anlass. Im Februar wurde der 36-jährige Zugbegleiter Serkan C. bei einer Fahrkartenkontrolle von einem Fahrgast ohne gültiges Ticket angegriffen. Er starb später an den Folgen seiner Verletzungen. Ein Mann, der morgens zur Arbeit ging und abends nicht mehr nach Hause kam – weil er seinen Job machte. Weil er in einem Zug nach einem Fahrschein fragte. In einem Land, das sich gerne als zivilisiert bezeichnet.

Dieser Fall ist kein Einzelfall, sondern lediglich die blutige Spitze eines Eisbergs, der seit Jahren wächst. Die Gewerkschaft ordnet die aktuellen Zahlen in eine „länger anhaltende Entwicklung" ein – eine diplomatische Umschreibung für das, was jeder Bürger mit offenen Augen längst sieht: Die öffentliche Sicherheit in Deutschland erodiert in einem Tempo, das selbst Pessimisten überrascht.

Symptombekämpfung statt Ursachenforschung

Und was tut die Politik? Die EVG fordert „stärkere Maßnahmen von Bahnunternehmen und Politik", um Beschäftigte besser zu schützen. Doch was bedeutet das konkret? Mehr Kameras? Stichfeste Westen für Schaffner? Kultursensibilitäts-Schulungen, wie sie nach dem Tod des Zugbegleiters tatsächlich diskutiert wurden? Man fasst es kaum. Statt die Ursachen der eskalierenden Gewalt beim Namen zu nennen, wird an Symptomen herumgedoktert, als könne man einen Dammbruch mit Pflastern flicken.

Die unbequeme Wahrheit, die in den Sonntagsreden der Regierenden konsequent ausgespart wird, liegt auf der Hand: Die dramatisch gestiegene Kriminalität in Deutschland ist kein Naturereignis. Sie ist das direkte Ergebnis einer jahrelangen Fehlpolitik – einer Politik der offenen Grenzen, der mangelhaften Integration, der lächerlich milden Strafen und eines Justizsystems, das Täter mit Samthandschuhen anfasst, während die Opfer allein gelassen werden. Dass mittlerweile selbst Klinikpersonal, Behördenmitarbeiter und Bademeister Selbstverteidigungskurse besuchen müssen, spricht Bände über den Zustand unserer Gesellschaft.

Ein Staat, der seine Bürger nicht mehr schützen kann

Wenn ein Drittel der Beschäftigten im öffentlichen Nahverkehr offen über Kündigung nachdenkt, dann liegt die tatsächliche Dunkelziffer vermutlich noch deutlich höher. Wer schweigt, hat oft schon innerlich gekündigt. Die Konsequenzen wären verheerend: Ein ohnehin marodes Bahnsystem, das unter Verspätungen, Infrastrukturproblemen und Managementversagen ächzt, würde durch einen massiven Personalexodus endgültig kollabieren.

Doch die neue Große Koalition unter Bundeskanzler Friedrich Merz scheint auch hier keine Trendwende einzuleiten. Statt konsequenter Abschiebungen, härterer Strafen und eines echten Grenzschutzes werden weiterhin Milliarden in ideologische Projekte gepumpt. Das 500-Milliarden-Sondervermögen für Infrastruktur klingt auf dem Papier beeindruckend – doch was nützt die schönste Infrastruktur, wenn niemand mehr bereit ist, in den Zügen zu arbeiten, weil er um sein Leben fürchten muss?

Es ist nicht nur die Meinung unserer Redaktion, sondern die eines Großteils der deutschen Bevölkerung: Wir brauchen endlich Politiker, die für Deutschland regieren – und nicht gegen seine Bürger. Die zunehmende Kriminalität, die Messerangriffe, die alltägliche Gewalt im öffentlichen Raum sind keine Schicksalsschläge. Sie sind politisch gemacht – und sie sind politisch umkehrbar. Wenn man denn den Mut dazu aufbringt.

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