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Kettner Edelmetalle
26.02.2026
22:52 Uhr

Geschlechterquote bei der Bundespolizei: Wenn Ideologie auf Sicherheitspolitik trifft

Deutschland diskutiert über Parität in den Sicherheitsbehörden – und man fragt sich unwillkürlich, ob die Prioritäten in diesem Land noch richtig gesetzt sind. Während die Kriminalität auf Rekordniveau verharrt, Messerangriffe den Alltag der Bürger überschatten und die Bundespolizei an allen Ecken und Enden personell am Limit arbeitet, hat der Polizeibeauftragte des Bundes, Uli Grötsch, offenbar ein ganz anderes drängendes Problem identifiziert: den Frauenanteil in Führungspositionen.

Fifty-Fifty als oberstes Ziel – aber wer schützt die Bürger?

Grötsch, der als Polizeibeauftragter beim Deutschen Bundestag fungiert, forderte gegenüber dem „Münchner Merkur" nichts Geringeres als eine paritätische Besetzung hoher Dienstgrade bei der Bundespolizei und beim Bundeskriminalamt. „Frauen gehört die halbe Welt, mindestens", ließ er verlauten. Ein Satz, der wie aus einem Gender-Studies-Seminar klingt – nicht wie aus dem Mund eines Mannes, der sich um die innere Sicherheit Deutschlands kümmern sollte.

Die nackten Zahlen: Beim Polizeivollzugsdienst der Bundespolizei liegt der Frauenanteil bei rund 21 Prozent. Im höheren Dienst seien es sogar nur etwa 15 Prozent. Das BKA stehe mit einem Gesamtanteil von 41 Prozent Frauen zwar besser da, doch auf Abteilungsleiterebene betrage der Anteil lediglich 25 Prozent. Für Grötsch offenbar ein unhaltbarer Zustand.

Gesetzliche Quoten statt Leistungsprinzip?

Besonders aufhorchen lässt die Andeutung des Polizeibeauftragten, dass eine gesetzliche Paritätsregelung notwendig sein könnte. Auf die entsprechende Frage antwortete er ausweichend, aber vielsagend: Wenn man darauf warte, dass es von selbst komme, warte man lange. Man muss kein Hellseher sein, um zu erkennen, wohin die Reise gehen soll – weg vom Leistungsprinzip, hin zur Quotenbesetzung.

Niemand bestreitet ernsthaft, dass Frauen hervorragende Polizeiarbeit leisten können. Das steht völlig außer Frage. Doch die entscheidende Frage ist eine andere: Sollte bei der Besetzung von Führungspositionen in Sicherheitsbehörden nicht ausschließlich die Qualifikation zählen? Sollte nicht derjenige – oder diejenige – befördert werden, der oder die am besten geeignet ist, unabhängig vom Geschlecht?

Falsche Prioritäten in Zeiten wachsender Bedrohungen

Was diese Debatte so symptomatisch für den Zustand der deutschen Politik macht, ist die groteske Verschiebung der Prioritäten. Die Bundespolizei kämpft mit Personalmangel, die Grenzsicherung ist löchrig wie ein Schweizer Käse, und die organisierte Kriminalität breitet sich in deutschen Großstädten aus. Doch statt über mehr Stellen, bessere Ausrüstung und härtere Durchsetzung des Rechts zu sprechen, debattiert man über Geschlechterquoten in Führungsetagen.

Grötsch formulierte sein Ziel unmissverständlich: Bis zum Ende seiner Amtszeit solle „Fifty-Fifty" erreicht werden. Man arbeite „mit allem daran, was wir haben". Ob es am Ende reiche, werde man sehen. Eine bemerkenswerte Aussage – denn „alles, was wir haben", sollte eigentlich dafür eingesetzt werden, die Sicherheit der deutschen Bürger zu gewährleisten. Nicht für ideologische Gesellschaftsexperimente.

Ein Land verliert den Fokus

Es ist bezeichnend für den Zustand Deutschlands im Jahr 2026, dass derartige Forderungen überhaupt ernsthaft diskutiert werden. Während ein Großteil der Bevölkerung sich mehr Sicherheit auf den Straßen wünscht, während Polizeibeamte täglich unter enormem Druck arbeiten und während die Kriminalitätsstatistiken eine unmissverständliche Sprache sprechen, beschäftigt sich die politische Klasse mit Paritätsforderungen. Es drängt sich der Verdacht auf, dass hier nicht die Sicherheit der Bürger im Vordergrund steht, sondern eine ideologische Agenda, die mit der Lebensrealität der Menschen in diesem Land herzlich wenig zu tun hat.

Vielleicht wäre es an der Zeit, dass sich die Verantwortlichen wieder auf das Wesentliche konzentrieren: eine Bundespolizei, die personell und materiell so ausgestattet ist, dass sie ihren Auftrag erfüllen kann – den Schutz der deutschen Bevölkerung. Denn das ist es, was die Bürger von ihren Sicherheitsbehörden erwarten. Keine Quoten. Sondern Sicherheit.

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