
Geopolitischer Paukenschlag: USA setzen mit Maduro-Verhaftung ein Zeichen der Stärke

Das neue Jahr beginnt mit einem Donnerschlag auf der weltpolitischen Bühne. Die Verhaftung des venezolanischen Diktators Nicolás Maduro durch die Vereinigten Staaten markiert einen historischen Wendepunkt – nicht nur für Lateinamerika, sondern für das gesamte globale Machtgefüge. Washington positioniert sich damit als entschlossener Akteur im internationalen Energiemarkt und sendet eine unmissverständliche Botschaft an alle Gegner der amerikanischen Interessen.
Die Monroe-Doktrin kehrt zurück
Was über Nicolás Maduro gesagt werden kann, wurde im Grunde bereits gesagt. Ein kommunistischer Diktator, der seine Politik durch systematische Menschenrechtsunterdrückung durchsetzte – im Namen und Interesse seiner Verbündeten. Ob es Chinas unstillbarer Energiehunger war oder die Funktion als südamerikanische Ressourcendrehscheibe, die jahrelang primär im Auftrag Pekings operierte.
Seit Mitte der 2000er Jahre bestand zudem eine militärische Kooperation zwischen dem iranischen Mullah-Regime und Venezuela. Iran lieferte vornehmlich Drohnen der Mohajer-Serie, die später in Venezuela als ANSU-Serie weitergeführt wurden. Diese Drohnen wurden in Venezuela montiert, gewartet und teilweise bewaffnet – zur militärischen Unterstützung des Caracas-Regimes. Die vertieften Beziehungen zu Russland, China und Iran gehören nun der Vergangenheit an.
Präsident Trump machte auf einer Pressekonferenz unmissverständlich klar, dass jeder verstehen müsse: Fremder Einfluss im Hinterhof der Vereinigten Staaten endet hier. In Kolumbien, Peru und Kuba lautet die unmissverständliche Botschaft, dass relevante Akteure beginnen sollten, ihre Koffer zu packen.
Energiepolitische Neuordnung mit weitreichenden Folgen
Mit der Rückkehr amerikanischer Energiekonzerne wie Chevron, ExxonMobil und ConocoPhillips zu zuvor annullierten venezolanischen Produktionsverträgen gewinnen die USA einen entscheidenden neuen Spielraum auf dem geopolitischen Schachbrett. Venezuela verfügt über massive Ölreserven von über 300 Milliarden Barrel – schwer zu fördern, schwer zu raffinieren, aber strategisch von unschätzbarem Wert.
Mit dem Wiedereinstieg amerikanischer Unternehmen in die Produktion erlangen die USA praktische Kontrolle über den Fluss dieses Rohöls. Exporte nach China insbesondere geraten unter amerikanische Aufsicht. China war zeitweise Venezuelas größter Ölkunde. Für Washington bietet dies nun einen zusätzlichen Hebel: Man könnte die Subventionsmaschine des chinesischen Exportsektors drosseln, um der eigenen Industrie Luft zu verschaffen, und schafft gleichzeitig Druckmittel, um Peking zu Zugeständnissen in laufenden Streitigkeiten zu bewegen – etwa bei Mikrochips und seltenen Erden.
Kanada unter Druck
Auch Kanada, das sich zuletzt offen auf die Seite der EU-Kommission stellte – bei Sanktionen gegen amerikanische Technologieunternehmen, in der Zensurpolitik und zunehmend im Ukraine-Krieg gegen amerikanische Interessen –, wird neue Abnehmer für sein schweres Rohöl finden müssen. Für die Regierung von Mark Carney, dem ehemaligen Gouverneur der Bank of England, könnte dies problematisch werden. Sein globalistisches ideologisches Projekt, ein direktes Erbe seines Vorgängers Justin Trudeau, verliert weiter an wirtschaftlicher und politischer Zugkraft.
Europa am Scheideweg
Während die USA mit einem einzigen Schritt mehrere Figuren vom Brett entfernt oder neutralisiert haben, steht Europa vor einer völlig anderen Situation. Hier versucht die Allianz aus Brüssel, London, Berlin und Paris weiterhin, ihre Ressourcenprobleme durch Eskalation des Ukraine-Konflikts zu lösen. Über allem schwebt die Hoffnung, den russischen Staat durch militärischen Erfolg zu schwächen – und dadurch Einfluss über den massiven Ressourcenkomplex zu gewinnen.
Eine Erinnerung sei gestattet: Europa verfügt über keine nennenswerten heimischen Rohstoffe, ist zu rund 60 Prozent Netto-Energieimporteur und findet sich nun weitgehend exponiert wieder, während die großen Spieler – die USA und China – nach und nach ihre Züge machen und mächtige Hebel über den Ressourcenkomplex in der Hand halten.
Es ist Zeit, sich zu entscheiden. Entweder Europa setzt den Weg der klimasozialistischen Zerstörung in Richtung des unvermeidlichen Zusammenbruchs der Europäischen Union fort, oder es akzeptiert die strategische Führung der USA und folgt Washingtons Regeln.
Diese Regeln implizieren im Wesentlichen den Abbau des Zensurapparats und des klimasozialistischen Kontrollkomplexes – und die Rückkehr zu einem Europa der Regionen: ein vielversprechendes Konzept, das auf wettbewerbsfähigen marktwirtschaftlichen Prinzipien und der Bewahrung regionaler kultureller Traditionen basiert.
Ein Weckruf für die deutsche Politik
Die Ereignisse in Venezuela sollten auch der neuen Bundesregierung unter Friedrich Merz zu denken geben. Während die USA entschlossen handeln und ihre Interessen durchsetzen, verharrt Deutschland in einer Haltung der Unsicherheit und Unentschlossenheit. Die Abhängigkeit von ausländischen Energielieferanten, die ideologisch motivierte Energiewende und die Vernachlässigung nationaler Interessen haben das Land in eine prekäre Lage gebracht.
In Zeiten geopolitischer Umwälzungen zeigt sich einmal mehr der Wert von Stabilität und Wertbeständigkeit. Während Währungen und politische Systeme schwanken, behalten physische Edelmetalle wie Gold und Silber ihren intrinsischen Wert. Als Beimischung zu einem breit gestreuten Anlageportfolio können sie zur Vermögenssicherung in unsicheren Zeiten beitragen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist für seine Investitionsentscheidungen selbst verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.
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