
Geleakte Fotos: Wie hart Irans Raketen die US-Basen wirklich treffen

Zerfetzte Flugzeughecks, ausgebrannte Container, TrĂŒmmer hinter BetonwĂ€nden: Fotos, die US-Soldaten laut Medienberichten anonym an CBS News weitergaben, zeigen die SchĂ€den auf amerikanischen StĂŒtzpunkten in Saudi-Arabien und Kuwait. Sie erscheinen nur Tage nach einem offiziellen Pentagon-Bericht, der erstmals das AusmaĂ der Verluste im Iran-Krieg beziffert. Und das Bild, das sich daraus ergibt, passt kaum zu den Siegesmeldungen aus Washington.
Ein zerstörter Radarflieger als Symbol
Berichten zufolge zeigt eines der Bilder ein schwer beschĂ€digtes E-3-Sentry-FrĂŒhwarnflugzeug auf der Prince Sultan Air Base bei Riad. Die FaktenprĂŒfer von Snopes verglichen die Aufnahmen mit bereits im MĂ€rz verifizierten Fotos und fanden Hinweise auf die Landebahn 35L des StĂŒtzpunkts â eine unabhĂ€ngige BestĂ€tigung jedes einzelnen Bildes sei jedoch kaum möglich, weil das US-MilitĂ€r Informationen ĂŒber SchĂ€den streng kontrolliere.
Weitere Aufnahmen sollen Zerstörungen in Camp Arifjan und Camp Buehring in Kuwait dokumentieren. Ein MilitÀrangehöriger beschrieb die Lage nach Angaben des Military Watch Magazine so:
âWir stehen da mit geschlossenen Augen und werden ins Gesicht geschlagen. Wir verteidigen diese Basen nicht. Wir schauen nur zu, wie sie zerstört werden.â
Der Pentagon-Bericht liefert die Zahlen
Der Krieg begann Ende Februar 2026 mit amerikanisch-israelischen Angriffen auf den Iran â unter dem Codenamen âOperation Epic Furyâ. Am 14. September legte der Generalinspekteur des US-Verteidigungsministeriums erstmals eine amtliche Bilanz fĂŒr den Zeitraum bis 30. Juni vor.
Die Zahlen aus dem Bericht, wie sie internationale Medien wiedergeben:
- Dutzende bemannte und unbemannte Flugzeuge zerstört oder beschĂ€digt â darunter bis zu 30 MQ-9-Reaper-Drohnen, vier F-15E, eine A-10 und mehrere Helikopter
- Hunderte GebÀude und Anlagen beschÀdigt oder zerstört
- 18 getötete US-Soldaten (Stand 27. August), die Zahl der Verwundeten stieg von 417 auf 774
- Laut BBC-Analysen vom Juni wurden mindestens 20 US-MilitÀrstandorte getroffen; Iran attackierte Einrichtungen in acht LÀndern
Besonders bitter fĂŒr das Pentagon: Getroffen wurden nicht nur Baracken, sondern Radaranlagen, Tankflugzeuge und AufklĂ€rungsmaschinen â also genau jene teuren Hochwertsysteme, ohne die moderne LuftkriegsfĂŒhrung nicht funktioniert.
Warum das in Deutschland ankommt
Kritiker der Kriegsentscheidung sehen darin das Ergebnis einer massiven FehleinschÀtzung iranischer FÀhigkeiten. Die Regierung in Washington verweist dagegen weiter auf militÀrische Erfolge gegen Teherans Infrastruktur. Fest steht: Der Konflikt dauert lÀnger, als viele Planer offenbar erwarteten.
Und er schlĂ€gt bis an die deutsche Tankstelle durch. Berichten zufolge kletterte Brent-Ăl zuletzt in Richtung 90 bis 100 Dollar, wĂ€hrend Schiffe in der StraĂe von Hormus angegriffen wurden. Gold notierte Anfang September laut Medienberichten um 4.300 Dollar je Unze â ein Niveau, das man vor wenigen Jahren fĂŒr undenkbar hielt.
FĂŒr BĂŒrger, die Inflation, Energiepreise und schuldenfinanzierte Programme der Bundesregierung ohnehin schon schultern, ist das keine ferne Weltpolitik, sondern eine Rechnung, die im Alltag eintrifft. Wer sein Vermögen gegen solche Schocks wappnen will, kommt an physischen Edelmetallen als krisenerprobter Beimischung eines breit gestreuten Portfolios schwer vorbei.
Hinweis: Dieser Beitrag dient der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Wir geben keine Empfehlungen zum Kauf oder Verkauf von Finanzprodukten ab. Jeder Leser ist fĂŒr seine Anlageentscheidungen selbst verantwortlich und sollte eigene Recherchen anstellen.
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