
Fratzschers Bevormundungs-Fantasien: Tempolimit als Allheilmittel der Krise?

Es ist schon bemerkenswert, mit welcher Beharrlichkeit bestimmte Ökonomen jede Krise nutzen, um ihre seit Jahren in der Schublade liegenden Wunschlisten der Bevormundung hervorzukramen. Kaum eskaliert der Nahost-Konflikt, kaum steigen die Spritpreise, schon meldet sich Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), mit altbekannten Forderungen zu Wort: generelles Tempolimit, autofreie Sonntage, mehr staatliche Eingriffe. Dass diese Rezepte nicht aus ökonomischer, sondern aus ideologischer Schublade stammen, scheint dabei niemanden zu stören.
Der Tankrabatt als Sündenbock
Fratzscher wettert im Interview mit t-online gegen den Tankrabatt der schwarz-roten Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz und spricht gar von einer „Perversität am Tankrabatt". Seine Begründung: Der Rabatt führe nicht dazu, dass weniger gefahren werde, und treibe damit über die Hintertür die Lebensmittelpreise nach oben, weil Energie für Düngemittel und Verarbeitung teurer werde. Die Logik dahinter mag auf den ersten Blick einleuchten – ignoriert aber geflissentlich, dass Pendler, Handwerker und Familien in ländlichen Regionen schlicht keine Wahl haben, ob sie ins Auto steigen oder nicht. Wer morgens um sechs zur Schicht muss, fährt eben. Punkt.
Die ewige Sehnsucht nach dem Tempolimit
Besonders pikant wird es, wenn Fratzscher in Anlehnung an die Ölkrise der 70er Jahre autofreie Sonntage und ein generelles Tempolimit fordert. Es ist das uralte Spiel: Eine Krise wird zum Vehikel, um längst gehegte Eingriffe in die individuelle Freiheit der Bürger durchzudrücken. Die Deutsche Umwelthilfe applaudiert erwartungsgemäß und rechnet vor, ein Tempolimit von 100 km/h auf Autobahnen und 80 km/h außerorts könne bis zu 4,7 Milliarden Liter Kraftstoff jährlich einsparen. Auch die Wirtschaftsweise Veronica Grimm hält das Tempolimit gegenüber der Rheinischen Post für „vielleicht sogar ein kluges Signal".
Doch wer rechnet eigentlich nach, wie hoch der wirtschaftliche Schaden durch verlängerte Fahrzeiten, gestörte Logistikketten und sinkende Produktivität ausfällt? Diese Seite der Medaille blendet die Tempolimit-Lobby konsequent aus. Stattdessen wird mit CO₂-Einsparungen jongliert, als wäre Deutschland allein für das globale Klima verantwortlich – während China und Indien munter neue Kohlekraftwerke ans Netz nehmen.
Die wahre Ursache der Krise wird verschwiegen
Was bei der ganzen Debatte fast völlig untergeht: Die Energiekrise ist nicht vom Himmel gefallen. Sie ist hausgemacht – das Ergebnis jahrelanger ideologischer Energiepolitik, die zuverlässige Energiequellen abgeschaltet, deutsche Industrie ins Ausland getrieben und unsere Abhängigkeit von Importen massiv erhöht hat. Der Atomausstieg, der überstürzte Kohleausstieg, die Verteufelung heimischer Förderung – all das rächt sich nun. Statt diese strukturellen Fehler endlich zu korrigieren, sollen die Bürger jetzt durch Tempolimits und autofreie Sonntage für die Versäumnisse der Politik büßen.
IEA-Chef Fatih Birol bezeichnete den Iran-Krieg gegenüber der Financial Times als „größte globale Bedrohung der Energiesicherheit in der Geschichte". Eine bemerkenswerte Aussage – die zeigt, wie verwundbar Volkswirtschaften sind, die ihre eigene Energieversorgung aus der Hand gegeben haben. Deutschland steht hier ganz vorne dabei.
Vermögenssicherung in unsicheren Zeiten
Die aktuelle Lage zeigt einmal mehr, wie schnell wirtschaftliche Sicherheiten ins Wanken geraten können. Steigende Energiepreise, drohende Lebensmittelinflation, geopolitische Spannungen und eine Bundesregierung, die mit einem 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen weitere Schulden auftürmt – all das sind Faktoren, die das Vertrauen in Papierwährungen erodieren lassen. Wer sein Vermögen langfristig absichern möchte, sollte über eine breite Streuung nachdenken. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte hinweg als verlässlicher Wertspeicher in Krisenzeiten bewährt – unabhängig von politischen Eingriffen, Tempolimits oder Tankrabatten.
Hinweis zur Anlageentscheidung
Die in diesem Artikel geäußerten Einschätzungen stellen keine Anlageberatung dar. Wir empfehlen ausdrücklich, sich vor jeder Anlageentscheidung umfassend zu informieren und gegebenenfalls professionellen Rat einzuholen. Jede Investition ist mit Risiken verbunden, für die der Anleger selbst die Verantwortung trägt.

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