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Kettner Edelmetalle
31.03.2026
06:39 Uhr

Feiertag streichen für die Wirtschaft? Drei Viertel der Deutschen erteilen der Regierung eine Abfuhr

Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Die Bundesregierung unter Friedrich Merz, die mit einem 500 Milliarden Euro schweren Schuldenpaket die Zukunft ganzer Generationen verpfändet hat, kommt nun auf die glorreiche Idee, den Deutschen auch noch einen Feiertag zu streichen. Als ob ein zusätzlicher Arbeitstag im Jahr die strukturellen Verwüstungen beheben könnte, die jahrelange politische Fehlsteuerung angerichtet haben. Das Volk sieht das – wenig überraschend – genauso.

Überwältigende Ablehnung quer durch alle Lager

Eine aktuelle Forsa-Umfrage für den „Stern" und RTL zeichnet ein vernichtendes Bild für die Regierungspläne. Gerade einmal 21 Prozent der Bundesbürger halten die Abschaffung eines Feiertags für eine sinnvolle Maßnahme. Dem gegenüber stehen 76 Prozent, die diesen Vorstoß kategorisch ablehnen. Bei den Erwerbstätigen – also jenen Menschen, die es unmittelbar betreffen würde – fällt das Urteil noch drastischer aus: 82 Prozent sagen Nein, nur 16 Prozent können dem Vorschlag etwas abgewinnen.

Bemerkenswert ist dabei die seltene Einigkeit, die sich quer durch alle politischen Lager zieht. Ob Ost oder West, ob links oder rechts – die Deutschen wollen ihre Feiertage behalten. Besonders deutlich fällt die Ablehnung bei Anhängern der AfD mit 87 Prozent und der Linken mit 85 Prozent aus. Selbst unter Unionswählern, deren Partei diese Debatte maßgeblich angestoßen hat, überwiegt die Ablehnung deutlich – lediglich 31 Prozent zeigen sich hier aufgeschlossen.

Symbolpolitik statt echter Reformen

Der Hintergrund dieser Debatte offenbart das ganze Dilemma der aktuellen Wirtschaftspolitik. Deutschland steckt in einer anhaltenden Wachstumskrise. Die Konjunkturdaten sind schwach, die Industrie wandert ab, die Energiepreise bleiben hoch, und die Bürokratie erstickt jeden unternehmerischen Impuls im Keim. Und was fällt der Großen Koalition ein? Einen Feiertag streichen. Das ist ungefähr so, als würde man versuchen, ein sinkendes Schiff mit einem Teelöffel auszuschöpfen.

Kritiker weisen zu Recht darauf hin, dass die strukturellen Probleme der deutschen Wirtschaft mit einem zusätzlichen Arbeitstag nicht einmal ansatzweise gelöst werden können. Was nützt ein Tag mehr Arbeit, wenn die Rahmenbedingungen für Unternehmen katastrophal bleiben? Wenn Fachkräfte fehlen, weil die Bildungspolitik seit Jahrzehnten versagt? Wenn die Steuer- und Abgabenlast den Mittelstand erdrückt?

Vizekanzler Klingbeil als Taktgeber

Es war ausgerechnet SPD-Vizekanzler Lars Klingbeil, der mit seiner Ankündigung „Wir müssen mehr arbeiten" die Debatte befeuert hatte. Eine bemerkenswerte Kehrtwende für eine Partei, die sich traditionell als Hüterin der Arbeitnehmerrechte inszeniert. Doch statt an den wirklichen Stellschrauben zu drehen – Bürokratieabbau, Steuersenkungen, Energiesicherheit – greift man zum billigsten aller Instrumente: Man nimmt den Menschen ihre freie Zeit.

Die Feiertage in Deutschland haben übrigens nicht nur eine wirtschaftliche, sondern vor allem eine kulturelle und religiöse Bedeutung. Viele von ihnen sind tief in der christlichen Tradition verwurzelt – jener Tradition, die dieses Land über Jahrhunderte geprägt hat. Wer an diesen Tagen rüttelt, rüttelt an den Fundamenten unserer Gesellschaft. Dass ausgerechnet eine Regierung, die sich konservativ nennt, hier den Rotstift ansetzen will, ist ein Treppenwitz der Geschichte.

Das Volk hat gesprochen – hört jemand zu?

Die Umfrageergebnisse sind eindeutig. Drei Viertel der Bevölkerung lehnen diesen Vorschlag ab. In einer funktionierenden Demokratie sollte das eigentlich genügen, um eine solche Idee umgehend zu den Akten zu legen. Doch die Erfahrung der vergangenen Jahre lehrt uns, dass die politische Klasse in Berlin die Stimme des Volkes allzu oft als lästiges Hintergrundgeräusch abtut. Man erinnere sich nur an die Debatten um Energiewende, Migration oder das 500-Milliarden-Sondervermögen – stets wurde gegen den erklärten Willen der Mehrheit entschieden.

Was Deutschland wirklich braucht, sind keine kosmetischen Eingriffe in den Feiertagskalender, sondern einen grundlegenden Kurswechsel in der Wirtschaftspolitik. Weniger Ideologie, mehr Pragmatismus. Weniger Schulden, mehr Sparsamkeit. Weniger Bürokratie, mehr Freiheit für den Mittelstand. Aber das würde echten politischen Mut erfordern – eine Eigenschaft, die in Berlin offenbar zur Mangelware geworden ist.

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