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Kettner Edelmetalle
20.02.2026
19:35 Uhr

EZB rüstet sich heimlich für die nächste Schuldenkrise – und der deutsche Steuerzahler soll es richten

Was sich derzeit hinter den verschlossenen Türen des EZB-Towers in Frankfurt abspielt, sollte jeden deutschen Bürger alarmieren. Ab dem dritten Quartal 2026 plant die Europäische Zentralbank, ihre sogenannte Euro-Repo-Fazilität grundlegend umzubauen – von einem temporären Notfallinstrument zu einem permanenten globalen Liquiditätsnetz. Zentralbanken weltweit sollen künftig bis zu 50 Milliarden Euro an Sicherheiten, etwa Staatsanleihen, bei der EZB hinterlegen können, um im Gegenzug Euro-Liquidität zu erhalten. Nicht mehr nur für Tage, sondern für Wochen oder gar Monate.

Vom Rettungsschirm zum Dauerschuldenbecken

Die Vorgeschichte ist aufschlussreich. Das EUREP-Programm (Eurosystem Repo Facility for Central Banks) wurde am 25. Juni 2020 ins Leben gerufen – mitten in der Corona-Panik, als die Welt stillstand und Liquidität austrocknete wie ein Flussbett im Hochsommer. Damals zog die Zentralbank des Kosovo bescheidene 100 Millionen Euro, Montenegro 250 Millionen. Kurzfristige Hilfe, zeitlich begrenzt, klar definiert. Doch nun soll aus diesem Notfallwerkzeug ein permanentes Instrument werden. Und wer sich fragt, warum die Währungshüter ein Krisentool in ein Dauerangebot verwandeln, der muss kein Ökonom sein, um die Antwort zu erahnen: Man rechnet offenbar mit einer Krise, die nicht mehr vorübergeht.

Deutschlands Schuldenpolitik als Brandbeschleuniger

Die Zahlen sprechen eine brutale Sprache. Deutschland und Frankreich – die beiden tragenden Säulen der Eurozone – planen allein in diesem Jahr jeweils eine Nettoneuverschuldung von rund fünf Prozent. Eine gigantische Flut neuer Anleihen ergießt sich über die Märkte und erzeugt einen spürbaren Aufwärtsdruck auf die Zinsen. Und hier wird es besonders bitter für den deutschen Steuerzahler: Bundeskanzler Friedrich Merz, der im Wahlkampf noch vollmundig versprach, keine neuen Schulden zu machen, beseitigt mit seiner aktuellen Fiskalpolitik ausgerechnet jenes Problem, das Investoren bislang beklagten – nämlich den Mangel an deutschen Bundesanleihen für größere Kapitalallokationen.

Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen. Die relative Sparsamkeit Deutschlands auf Bundesebene war bisher ein Qualitätsmerkmal, ein Gütesiegel. Nun wird sie zum Relikt einer vergangenen Ära. Das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur, die im Grundgesetz verankerte Klimaneutralität bis 2045 – all das wird Generationen von Deutschen mit Zinszahlungen belasten, die durch Steuern und Abgaben finanziert werden müssen. Und die EZB? Sie baut derweil die Infrastruktur, um diese Schuldenflut weltweit zu verteilen.

Der Euro verliert an Boden – und Russland fehlt

Während die Schuldenberge wachsen, schrumpft paradoxerweise die internationale Bedeutung des Euro. Weniger als 20 Prozent der globalen Bankreserven lauten derzeit auf Euro – Tendenz fallend. Bei der Abwicklung internationaler Transaktionen hält die Gemeinschaftswährung einen Anteil von etwa 24 Prozent. Der US-Dollar dominiert mit 59 Prozent bei den Reserven und 47 Prozent im internationalen Zahlungsverkehr. Ein Kräfteverhältnis, das sich nicht durch institutionelle Tricks verschieben lässt.

Einen besonders schweren Schlag versetzte sich die EU dabei selbst. Die dauerhafte Implementierung des Russland-Embargos und der Stopp des Handels mit russischem Öl und Gas haben einen der wenigen großen Energiemarktakteure verprellt, der bereit war, Geschäfte in Euro abzuwickeln und entsprechende Reserven zu halten. Diese Ära ist vorbei. Gerüchten zufolge könnten die USA im Falle einer Friedenslösung in der Ukraine Russland den Zugang zum SWIFT-System wiederherstellen. Ob die EU nachziehen würde? Dafür bräuchte es wohl ein anderes politisches Regime in Brüssel und Berlin – eine Einschätzung, der man kaum widersprechen kann.

Eurobonds: Die schleichende Vergemeinschaftung der Schulden

Besonders brisant ist die Diskussion um ein „Europa der zwei Geschwindigkeiten" und die gemeinsame Finanzierung neuer Schulden über sogenannte Eurobonds. Was harmlos klingt, wäre nichts weniger als eine Revolution – und eine, die vor allem zu Lasten der noch vergleichsweise solide wirtschaftenden Länder ginge. Der deutsche Steuerzahler stünde dann hinter den Kreditgarantien für die gesamte Eurozone. In Frankfurt erwartet man, dass ein solcher Schritt die globale Nachfrage nach Euro-Anleihen massiv ankurbeln würde. Doch zu welchem Preis?

Die Staatsschuldenquote der Eurozone dürfte von derzeit 92 Prozent des BIP innerhalb der nächsten zwei Jahre auf rund 100 Prozent steigen. Kann die globale Nachfrage nach EU-Schulden nicht generiert werden, steigen die Zinsen weiter – und die EZB wäre gezwungen, die Anleihen selbst auf ihre Bilanz zu nehmen. Eine monetäre Staatsfinanzierung durch die Hintertür, die eigentlich durch die EU-Verträge verboten ist. Aber wann haben Verträge in der EU schon jemanden aufgehalten?

Die Fed als geopolitische Waffe

Ein weiterer Unsicherheitsfaktor bleibt die US-Notenbank Federal Reserve. Die EZB warnte bereits mehrfach vor einem möglichen Dollar-Engpass im europäischen Bankensystem. Die Vereinigten Staaten verfügen hier über einen mächtigen Hebel: Sie können den politischen Preis für kurzfristige Dollar-Swap-Linien – also Notfallkredite an europäische Banken – nach Belieben in die Höhe treiben. In Zeiten, in denen Donald Trump mit 20-prozentigen Zöllen auf EU-Importe die transatlantischen Beziehungen strapaziert, ist dies keine theoretische Überlegung mehr.

Gold als Anker in stürmischen Zeiten

Was bedeutet das alles für den einzelnen Bürger? Die Grenze zwischen geldpolitischer Stabilisierung und fiskalischer Stützung staatlicher Haushalte verschwimmt zusehends. Die EZB schafft mit der permanenten Repo-Fazilität die infrastrukturellen Voraussetzungen für ein neues Schuldenregime innerhalb der Europäischen Union. Ob dieses Experiment angesichts der chronischen wirtschaftlichen Schwäche der Eurozone gelingen kann, darf bezweifelt werden.

In solchen Zeiten der monetären Unsicherheit, der schleichenden Schuldenvergemeinschaftung und der Erosion des Vertrauens in Papierwährungen erweisen sich physische Edelmetalle wie Gold und Silber einmal mehr als das, was sie seit Jahrtausenden sind: ein verlässlicher Wertspeicher jenseits politischer Willkür. Wer sein Vermögen vor der nächsten Schuldenexplosion schützen möchte, sollte über eine Beimischung physischer Edelmetalle in sein Anlageportfolio nachdenken – als Versicherung gegen genau jene Szenarien, auf die sich die EZB offenbar bereits vorbereitet.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir empfehlen, vor jeder Anlageentscheidung einen qualifizierten Finanzberater zu konsultieren. Für Verluste, die auf Grundlage der in diesem Artikel enthaltenen Informationen entstehen, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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