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Kettner Edelmetalle
26.02.2026
16:32 Uhr

Exxon nutzt Guyana-Boom als Trumpfkarte im globalen Ölpoker

Während Europa unter dem ideologischen Diktat der Energiewende ächzt und Deutschland seine letzten Kernkraftwerke abgeschaltet hat, zeigt der amerikanische Ölgigant ExxonMobil der Welt, wie man Energiepolitik mit kühlem Kopf und unternehmerischer Konsequenz betreibt. Der Konzern nutzt seinen spektakulären Erfolg im südamerikanischen Guyana nun als Visitenkarte, um weltweit neue Öl- und Gasverträge an Land zu ziehen.

Von null auf eine Million Barrel – in sechs Jahren

Die Zahlen sind beeindruckend, ja geradezu atemberaubend: In nur etwas mehr als sechs Jahren hat Exxon die Offshore-Produktion in Guyana von null auf nahezu eine Million Barrel pro Tag hochgefahren. Ein Tempo, das in der Branche seinesgleichen sucht. Konzernchef Darren Woods bezeichne dies als ein „einzigartiges Wertversprechen" für Gastländer. Man bringe etwas Einzigartiges mit, das für die Partnerländer von großem Wert sei – und erwarte dafür entsprechend entlohnt zu werden, so Woods.

Diese Botschaft richtet sich nicht an irgendwen. Von Angola über Griechenland bis Ägypten führe Exxon derzeit Verhandlungen und verweise dabei stets auf Guyana als lebenden Beweis dafür, dass der Konzern mehr Wert pro investiertem Dollar liefern könne als die Konkurrenz.

Guyana: Vom Entwicklungsland zum Ölstaat

Öl hat die Wirtschaft des kleinen südamerikanischen Landes regelrecht transformiert. Ein Staatsfonds von rund drei Milliarden Dollar wurde aufgebaut, Guyana gehört mittlerweile zu den am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt. Präsident Irfaan Ali habe die öffentlichen Ausgaben seit 2021 massiv erhöht und plane allein in diesem Jahr Infrastrukturinvestitionen von 7,5 Milliarden Dollar. Die Ölproduktion soll in den kommenden Jahren um weitere 30 Prozent auf 1,3 Millionen Barrel pro Tag steigen.

Doch der Boom hat auch Schattenseiten. Inflation, wachsende Ungleichheit und die starke Abhängigkeit von einem einzigen Konzern bereiten Sorgen. Viele hochqualifizierte Positionen in der Industrie würden nach wie vor von ausländischen Fachkräften besetzt. Um diese Qualifikationslücke zu schließen, plane Exxon, über ein Jahrzehnt hinweg 100 Millionen Dollar in naturwissenschaftliche und technologische Bildung zu investieren. MINT-Zentren nach dem Vorbild von Einrichtungen in Houston sollen im ganzen Land entstehen.

Ein Modell, das Europa beschämt

Was man von diesem Beispiel lernen kann? Während hierzulande Milliarden in ideologisch motivierte Energieprojekte fließen, deren Wirtschaftlichkeit bestenfalls fragwürdig ist, demonstriert Exxon, wie konsequente Investitionen in fossile Energieträger ganze Nationen aus der Armut heben können. Woods betone, dass die Unterstützung der lokalen Bevölkerung entscheidend für den langfristigen Erfolg sei. Wer glaube, in einer Gemeinschaft arbeiten zu können und dabei im Widerspruch zu den Menschen vor Ort zu stehen, werde scheitern.

Bemerkenswert ist auch die strategische Positionierung des Konzerns: Während europäische Energieunternehmen unter dem Druck von Klimaaktivisten und politischen Vorgaben ihre Strategien ständig umwerfen, habe Exxon seinen konsequenten Fokus auf Öl und Gas beibehalten – und werde nun dafür belohnt. Die disziplinierte Projektdurchführung hebe den Konzern von Wettbewerbern ab, die zwischen grünen Versprechen und wirtschaftlicher Realität hin- und hergerissen seien.

Für Deutschland, das sich mit einem 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen verschuldet und gleichzeitig seine energiepolitische Souveränität verspielt, sollte Guyanas Aufstieg ein Weckruf sein. Denn während wir über Windräder und Wärmepumpen debattieren, werden anderswo die Weichen für die energiepolitische Zukunft gestellt – mit fossilen Brennstoffen und unternehmerischem Pragmatismus.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Investitionen in Rohstoffe, Aktien oder andere Anlageklassen sind mit Risiken verbunden. Jeder Anleger ist selbst dafür verantwortlich, eigene Recherchen durchzuführen und gegebenenfalls professionelle Beratung einzuholen, bevor er Anlageentscheidungen trifft. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber können als bewährter Baustein zur Vermögenssicherung in einem breit diversifizierten Portfolio dienen.

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