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Kettner Edelmetalle
11.03.2026
17:17 Uhr

Ex-Mossad-Chef warnt: Iran-Konflikt lässt sich nicht mit Bomben lösen

Während die Welt gebannt auf die Eskalationsspirale im Nahen Osten blickt und Politiker beider Seiten des Atlantiks mit markigen Worten um sich werfen, meldet sich ein Mann zu Wort, der das schmutzige Geschäft der Geopolitik aus nächster Nähe kennt. Efraim Halevy, ehemaliger Direktor des legendären israelischen Auslandsgeheimdiensts Mossad, gießt kaltes Wasser auf die Hoffnungen all jener, die an ein rasches militärisches Ende des Konflikts zwischen Israel und dem Iran glauben.

Trumps Optimismus trifft auf nüchterne Geheimdienstanalyse

US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt angedeutet, der Krieg könne bald enden. Doch Halevy widerspricht dieser Einschätzung mit der ihm eigenen diplomatischen Schärfe. „Ich glaube nicht, dass wir diesen Punkt erreicht haben", erklärte der frühere Geheimdienstchef. Die USA würden zwar nicht von Israels Seite weichen – das Verhältnis zwischen Trump und dem israelischen Premierminister sei derzeit „vielleicht enger als je zuvor". Eine grundlegende Divergenz hält Halevy deshalb im Moment für unwahrscheinlich. Theoretisch könne Israel aber auch allein weiterkämpfen.

Was den erfahrenen Sicherheitsexperten von vielen Hardlinern unterscheidet: Er ist überzeugt, dass sich der Konflikt zwischen Israel und dem Iran langfristig nur politisch lösen lässt. Nicht mit Drohnen, nicht mit Marschflugkörpern, nicht mit Spezialkräften – sondern am Verhandlungstisch. Eine Erkenntnis, die in Zeiten der Eskalation fast schon revolutionär klingt.

Historische Lehren, die niemand hören will

Halevy erinnert an eine Epoche, die im kollektiven Gedächtnis der westlichen Öffentlichkeit längst verblasst ist: die Zeit des Schahs, als Israel und der Iran nicht nur keine Feinde waren, sondern enge Partner. Es habe sogar eine Art sicherheitspolitisches Dreieck zwischen Israel, der Türkei und dem Iran gegeben. Wer hätte das gedacht? Dieselben Nationen, die sich heute mit Raketen beschießen, pflegten einst strategische Allianzen.

Besonders aufschlussreich ist Halevys Hinweis, dass der Mossad in jener Ära das Fundament für seine spektakulären Operationen gegen das iranische Regime in den vergangenen Jahren gelegt habe. Viele der Kontakte, die zum Aufbau des verborgenen Netzwerks in der Region beigetragen hätten, seien damals geknüpft worden. Die Geschichte lehrt uns also einmal mehr: Geopolitische Konstellationen sind nicht in Stein gemeißelt. Was heute als unumstößliche Feindschaft erscheint, war gestern noch eine Partnerschaft – und könnte morgen wieder eine werden.

Amerikas wachsender Einfluss – Segen oder Fluch?

Der frühere Geheimdienst-Chef rechnet fest mit einer größeren Rolle der USA im Nahen Osten, solange Trump im Amt sei. Sollten die Vereinigten Staaten im Iran zur entscheidenden politischen Kraft werden, ergäbe sich eine bemerkenswerte Konstellation: Israel als enger Partner Washingtons auf der einen Seite, ein Land mit rund 80 Millionen Einwohnern auf der anderen. Dies würde den USA beträchtlichen Einfluss in der gesamten Region verschaffen.

Für Europa – und insbesondere für Deutschland – sollten diese Entwicklungen ein Weckruf sein. Während sich die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz mit innenpolitischen Baustellen herumschlägt und Milliarden in Sondervermögen versenkt, verschiebt sich die geopolitische Tektonik im Nahen Osten in atemberaubendem Tempo. Die Frage, ob Berlin in dieser neuen Weltordnung überhaupt noch eine Stimme hat, drängt sich geradezu auf. Denn wer sich vornehmlich mit Gender-Debatten und Klimaneutralitätszielen beschäftigt, während andere Nationen knallharte Machtpolitik betreiben, der wird am Ende nur noch Zuschauer sein.

Gold als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten

Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten unterstreichen einmal mehr, warum physische Edelmetalle als Vermögenssicherung unverzichtbar bleiben. In Zeiten, in denen Konflikte eskalieren und die Weltwirtschaft unter Druck gerät, erweist sich Gold traditionell als verlässlicher Wertspeicher. Wer sein Portfolio klug diversifizieren möchte, kommt an einer Beimischung physischer Edelmetalle kaum vorbei – sie sind seit Jahrtausenden die ultimative Versicherung gegen geopolitisches Chaos.

Halevy, der den Mossad von 1998 bis 2002 leitete und sich zuvor maßgeblich für den historischen Friedensvertrag zwischen Israel und Jordanien von 1994 engagiert hatte, weiß aus eigener Erfahrung: Diplomatie ist mühsam, langwierig und oft frustrierend. Aber sie ist die einzige Alternative zu einem endlosen Kreislauf der Gewalt. Ob die aktuellen Akteure in Washington, Jerusalem und Teheran diese Lektion beherzigen werden, steht freilich auf einem ganz anderen Blatt.

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