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12.04.2026
08:21 Uhr

Ex-Grüne-Jugend-Chefin will mit „linkem Populismus" das Internet erobern – und die AfD stoppen

Ex-Grüne-Jugend-Chefin will mit „linkem Populismus" das Internet erobern – und die AfD stoppen

Man muss es ihr lassen: An Selbstbewusstsein mangelt es Jette Nietzard wahrlich nicht. Die ehemalige Bundessprecherin der Grünen Jugend, die bis Oktober 2025 an der Spitze der Nachwuchsorganisation stand, hat sich nach monatelanger Funkstille zurückgemeldet – und zwar mit einer Kampfansage, die in ihrer Naivität beinahe rührend anmutet. In einem Interview mit dem Spiegel verkündete die 26-Jährige, sie wolle fortan im Internet „Raum einnehmen", um Rechtspopulisten und der AfD das Wasser abzugraben.

Vom politischen Rampenlicht in die Bedeutungslosigkeit – und zurück?

Nach ihrem Abgang als Bundessprecherin war es still geworden um Nietzard. Derzeit verdient sie ihr Geld als Mitarbeiterin der Grünen-Bundestagsabgeordneten Lena Gumnior – eine befristete Stelle, die im Sommer ausläuft. Danach muss sie sich beruflich neu orientieren. Nebenbei hält sie Vorträge, etwa beim DGB-Bildungswerk zum Thema Fake News. Für einen einstündigen Auftritt vor gerade einmal fünf Teilnehmern soll sie 200 Euro erhalten haben. Man könnte sagen: Die Nachfrage nach ihren Erkenntnissen hält sich in überschaubaren Grenzen.

Im parlamentarischen Betrieb sieht Nietzard für sich keine Zukunft. Im Bundestag säßen Menschen, die „ihre Hand heben für Dinge, hinter denen sie nicht stehen" – aus Rücksicht auf Partei, Koalition oder, wie sie es in ihrer unnachahmlichen Eloquenz formuliert, „ihre Scheißkarriere". Eine bemerkenswerte Aussage für jemanden, der selbst jahrelang Teil des politischen Betriebs war und nun offenbar erst nach dem eigenen Ausscheiden die Erleuchtung erlangt hat.

Die Strategie: Dumme Reels gegen die AfD

Besonders aufschlussreich ist Nietzards Strategie im Kampf gegen den politischen Gegner. Rechten Populismus könne man ihrer Ansicht nach „nur mit linkem Populismus" bekämpfen. Eine Aussage, die man sich auf der Zunge zergehen lassen muss. Während die etablierten Parteien seit Jahren beteuern, man müsse den Populismus mit sachlicher Politik und besseren Argumenten bekämpfen, gibt die ehemalige Grüne-Jugend-Chefin offen zu, dass ihr Rezept schlicht darin besteht, mit gleichen Mitteln zurückzuschlagen – nur eben von links.

Auf Instagram folgen ihr mehr als 34.000 Personen. Diese Reichweite begreift sie als politisches Kapital. Und dann kommt der Satz, der alles über ihr Selbstverständnis verrät: „Jedes Reel von mir, so dumm es auch sein mag, bindet Zeit, in der jemand keines von der AfD gucken kann." Man lese das noch einmal. Die Frau gibt also freimütig zu, dass ihre Inhalte möglicherweise dumm sind – aber das sei egal, solange sie nur Aufmerksamkeit von der AfD abziehen. Eine bemerkenswerte Offenheit, die allerdings auch die Frage aufwirft, ob hier nicht jemand den Unterschied zwischen politischer Arbeit und digitalem Zeitvertreib fundamental missverstanden hat.

„Fotzig" als Hauptqualifikation

Sich selbst beschreibt Nietzard als jung, „fotzig" und frech. Das „fotzig sein" sei die Hauptqualität, die sie mitbringe. In einer Zeit, in der Deutschland mit einer schwächelnden Wirtschaft, explodierenden Energiekosten, einer maroden Infrastruktur und einer Kriminalitätswelle kämpft, die ihresgleichen sucht, ist es geradezu bezeichnend, dass eine ehemalige Politikerin ihre Hauptqualifikation in derlei Attributen sieht. Nicht etwa Sachkenntnis, wirtschaftliches Verständnis oder politische Kompetenz – nein, „fotzig" sein soll es richten.

Hämisch fügte sie im Interview hinzu, sie wisse genau, was ihre Reichweite erhöhen würde: „Ich müsste konservativ werden." Mit der Geschichte einer geläuterten Linksextremen ließe sich viel Geld machen. Immerhin – ein Funken Selbsterkenntnis scheint vorhanden zu sein. Dass konservative Inhalte offenbar mehr Menschen ansprechen als linker Populismus, gibt sie damit indirekt selbst zu.

ACAB-Pullover und kontroverse Auftritte

Nietzard ist in der Vergangenheit immer wieder durch kontroverse Aktionen aufgefallen. Parteiintern sorgte sie für erhebliche Empörung, als sie auf Instagram ein Foto veröffentlichte, auf dem sie einen Pullover mit dem Kürzel „ACAB" – „All Cops Are Bastards" – trug. Eine Provokation gegen jene Polizeibeamten, die tagtäglich unter schwierigsten Bedingungen für die Sicherheit der Bürger sorgen und dabei zunehmend selbst Opfer von Gewalt werden. Dass ausgerechnet jemand, der Polizisten pauschal verunglimpft, nun als moralische Instanz im Internet auftreten möchte, entbehrt nicht einer gewissen Ironie.

Ein Symptom des politischen Zeitgeists

Der Fall Nietzard ist symptomatisch für eine politische Kultur, die sich zunehmend von den realen Problemen der Menschen entfernt hat. Während Millionen Deutsche unter steigenden Lebenshaltungskosten ächzen, während die Große Koalition unter Friedrich Merz ein 500-Milliarden-Sondervermögen auf den Weg bringt, das kommende Generationen mit Schulden belastet, und während die innere Sicherheit in diesem Land auf einem historischen Tiefpunkt angelangt ist, glaubt eine 26-Jährige ohne nennenswerte berufliche Qualifikation, das Heil liege in „linkem Populismus" auf Instagram.

Die Reaktionen im Netz sprechen Bände. Viele Kommentatoren weisen darauf hin, dass Nietzard mit ihren Inhalten ohnehin nur jene erreiche, die bereits links stehen – und somit niemals AfD wählen würden. Andere vermuten gar, dass ihre Auftritte eher das Gegenteil bewirken und der AfD zusätzliche Sympathien bescheren könnten. Denn nichts treibt Menschen schneller in die Arme der Opposition als der erhobene Zeigefinger einer selbsternannten Erzieherin, die meint, den Bürgern vorschreiben zu müssen, welche Inhalte sie im Internet konsumieren dürfen.

Deutschland braucht keine weiteren Influencer, die mit „dummen Reels" – Eigenbezeichnung wohlgemerkt – um Aufmerksamkeit buhlen. Was dieses Land braucht, sind Politiker und Bürger, die sich den echten Herausforderungen stellen: der wirtschaftlichen Erneuerung, der Wiederherstellung der inneren Sicherheit und einer Politik, die wieder für die Menschen arbeitet statt gegen sie. Aber vielleicht ist das zu viel verlangt in einer Zeit, in der „fotzig sein" als politische Hauptqualifikation durchgeht.

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