Kostenlose Beratung
07930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
22.01.2026
07:33 Uhr

Europol zerschlägt Drogenkartell: 800 Kilogramm synthetische Drogen in Deutschland beschlagnahmt

Was sich hier als „größter Einsatz aller Zeiten" präsentiert, offenbart einmal mehr die erschreckenden Dimensionen der organisierten Kriminalität in Europa. Die internationale Polizeibehörde Europol verkündete nun den Abschluss einer beispiellosen Operation gegen den Handel mit synthetischen Drogen – und die Zahlen sind schlichtweg erschütternd.

Operation Fabryka: Ein jahrelang vorbereiteter Schlag

Seit Februar 2025 haben Ermittler aus sechs EU-Ländern in koordinierten Razzien insgesamt 24 Drogengroßlabore „in industriellem Maßstab" ausgehoben. Die Dimension dieser kriminellen Infrastruktur lässt aufhorchen: Mehr als dreieinhalb Tonnen Rauschgift, tausend Tonnen Chemikalien und zigtausende Liter giftige chemische Abfälle wurden sichergestellt. In Deutschland lief die Aktion unter dem Namen „Operation Nexus".

Die Bilanz der abschließenden Razzien in Deutschland und Polen: 20 weitere Festnahmen, womit die Gesamtzahl der Verhaftungen auf 85 Personen ansteigt. Zusätzlich entdeckten die Beamten 15.000 Liter Chemikalienabfälle sowie eine professionelle Cannabisplantage mit etwa 1350 Pflanzen.

Deutschland als Drehscheibe des Drogenhandels

Besonders beunruhigend sind die Funde auf deutschem Boden. Allein in der zweiten Jahreshälfte 2025 wurden sechs Drogenlabore in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen ausgehoben. Die Gesamtbilanz für Deutschland: mehr als 800 Kilogramm synthetische Drogen und etwa 160.000 Liter hochgiftige Chemikalienabfälle. Diese Mengen verdeutlichen, in welchem Ausmaß unser Land längst zum Operationsgebiet internationaler Drogenkartelle geworden ist.

„Dieser Schlag europäischer Sicherheitsbehörden im Kampf gegen synthetische Drogen ist in dieser Dimension bislang einmalig"

So äußerte sich Friedo de Vries, Präsident der Polizeidirektion Osnabrück. Auch Tino Ingelmann, Leiter des Zollkriminalamts, lobte die „hervorragende und vertrauensvolle Zusammenarbeit" der beteiligten Behörden.

Polnische Tätergruppe im Zentrum des Netzwerks

Im Fokus der Ermittlungen stand eine polnische Tätergruppe, der vorgeworfen wird, europaweit hunderte Tonnen Chemikalien zur Herstellung synthetischer Drogen an illegale Labore verschiedener krimineller Organisationen geliefert zu haben. Den Ermittlern waren zunächst verdächtig große Importe bestimmter Chemikalien aufgefallen, die den legalen Bedarf der Industrie bei weitem überstiegen.

Ein Erfolg – aber auch ein Alarmsignal

So erfreulich dieser Ermittlungserfolg auch sein mag, er wirft doch fundamentale Fragen auf. Wie konnte ein derart ausgedehntes Netzwerk überhaupt erst entstehen? Wie viele solcher Strukturen operieren noch unentdeckt in Europa? Die offenen Grenzen des Schengen-Raums, die eigentlich dem freien Personenverkehr dienen sollten, werden von der organisierten Kriminalität schamlos ausgenutzt.

Die Zusammenarbeit von Staatsanwaltschaften, Zoll und Polizeibehörden aus Deutschland, Polen, den Niederlanden, Belgien, Tschechien und Spanien zeigt zwar, dass internationale Kooperation funktionieren kann. Doch sie offenbart auch, wie dringend notwendig eine konsequentere Grenzsicherung und härtere Strafen für Drogenkriminelle wären. Solange die Politik hier nicht entschlossener handelt, werden solche Operationen lediglich Symptombekämpfung bleiben – während das eigentliche Problem weiter wuchert.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen