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16.01.2026
16:57 Uhr

Europas politische Ohnmacht: Wenn der große Bruder die Spielregeln diktiert

Europas politische Ohnmacht: Wenn der große Bruder die Spielregeln diktiert

Die transatlantischen Beziehungen erleben derzeit eine Erschütterung, die selbst hartgesottene Beobachter in Erstaunen versetzt. Während europäische Politiker in hektischer Betriebsamkeit durch die Hauptstädte eilen und markige Worte von sich geben, zeichnet sich am Horizont eine unbequeme Wahrheit ab: Am Ende des Tages wird Donald Trump bekommen, was er will. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern nur noch wie.

Das Hasenfuß-Rennen der Ungleichen

Man stelle sich folgendes Bild vor: Zwei Fahrzeuge rasen aufeinander zu. Wer zuerst ausweicht, gilt als Feigling. Nur dass in diesem Fall die Vereinigten Staaten einen gepanzerten Tesla Cybertruck steuern, während Europa in einem klapprigen Ford Fiesta sitzt – manche würden sogar behaupten, es sei eher ein altersschwacher Trabant. Dieses Ungleichgewicht der Macht hat Trump nicht erschaffen. Es existiert seit Jahrzehnten. Der entscheidende Unterschied zu früher besteht lediglich darin, dass nun offen darüber gesprochen wird.

Die Grönland-Frage verdeutlicht diese Asymmetrie in geradezu schmerzhafter Klarheit. Wenn europäische Verteidigungsminister nun ein paar Dutzend Soldaten auf die arktische Insel entsenden, um dort angeblich die Sicherheit zu gewährleisten, dann wirkt dies bestenfalls wie ein symbolischer Akt der Verzweiflung. Werden deutsche Gebirgsjäger etwa auf US-Marines schießen? Die Antwort kennt jeder, der noch bei klarem Verstand ist: Natürlich nicht.

Die Selbsttäuschung der transatlantischen Eliten

Jahrzehntelang haben sich europäische Politiker und ihre intellektuellen Zuarbeiter in Think-Tanks wie der Atlantikbrücke eingeredet, die Partnerschaft mit Washington basiere auf gemeinsamen Werten und gegenseitigem Respekt. Man wiegte sich in der behaglichen Illusion, Teil eines Clubs von Gleichen zu sein. Doch diese Selbsttäuschung rächt sich nun bitter. Die Frage drängt sich auf: Wozu waren all diese transatlantischen Gesprächsrunden gut, wenn sie das fundamentale Missverhältnis nie thematisierten? Kannten die vermeintlichen Amerika-Experten ihr Studienobjekt so schlecht, dass sie einen Politiker wie Trump nicht kommen sahen?

Dabei ist die Idee, Grönland zu erwerben, keineswegs neu. Bereits 1946 wollte Präsident Truman die Insel für 100 Millionen Dollar in Gold kaufen. Trump wärmt also lediglich einen alten Traum amerikanischer Geostrategen auf. Der Immobilienmogul aus New York hat es klar genug formuliert: Besitz ist besser als Pacht. Wer ihm nicht zuhört, hat nur sich selbst zu beschuldigen.

Europas strategische Sackgasse

Die Tragik der gegenwärtigen Situation liegt in ihrer Vermeidbarkeit. Europa hat sich durch eine Verkettung politischer Fehlentscheidungen in eine strategische Sackgasse manövriert, aus der es keinen eleganten Ausweg mehr gibt. Die Beziehungen zu Russland wurden durch den Ukraine-Konflikt und die damit verbundenen Sanktionen nachhaltig beschädigt. Das Verhältnis zu China steht unter zunehmendem Druck. Und nun bröckelt auch noch das Fundament der transatlantischen Partnerschaft.

So viel politischen Dilettantismus muss man erst einmal zustande bringen. Europa steht plötzlich ziemlich allein auf der Weltbühne – und das zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Die EU hat sich durch den Ukraine-Krieg verschleißen und erschöpfen lassen, ohne dass ein Ende in Sicht wäre. Der blinde Gehorsam gegenüber den Vorgängerregierungen in Washington hat den Weg für die jetzige Demütigung bereitet.

Die NATO als Lebensversicherung

Der eigentliche Grund, warum europäische Regierungen letztlich einknicken werden, liegt auf der Hand: Sie wollen die NATO retten. Oder präziser formuliert: Sie wollen den Schutz des großen Bruders nicht verlieren, ohne den sie sich rettungslos verloren fühlen. Diese Abhängigkeit ist das Ergebnis jahrzehntelanger Vernachlässigung eigener Verteidigungsfähigkeiten. Wer strategische Abhängigkeit so lange akzeptiert, kann im Ernstfall keine Eigenständigkeit reklamieren.

Moralische Entrüstung ersetzt eben keine militärischen Fähigkeiten. Außenpolitik ist das Ergebnis langfristiger Entscheidungen, nicht spontaner Empörung. Wer Autonomie will, muss sie vorbereiten, bezahlen und politisch durchhalten – statt sie lediglich rhetorisch zu behaupten.

Ein Weckruf für Deutschland

Für Deutschland unter der neuen Regierung Merz stellt sich die Frage, welche Lehren aus dieser Entwicklung zu ziehen sind. Die 500 Milliarden Euro, die nun für Infrastruktur und Verteidigung mobilisiert werden sollen, könnten ein erster Schritt sein – vorausgesetzt, sie werden klug investiert und nicht in bürokratischen Strukturen versickern. Doch selbst dann wird es Jahre dauern, bis Europa eine glaubwürdige eigenständige Verteidigungsfähigkeit aufgebaut hat.

Die bittere Ironie besteht darin, dass ausgerechnet jene politischen Kräfte, die jahrelang für mehr europäische Integration und weniger nationale Souveränität geworben haben, nun die Früchte ihrer Politik ernten. Eine EU, die sich mehr um Gendersprache und Klimaneutralität als um harte Machtpolitik gekümmert hat, steht nun mit leeren Händen da, wenn es darauf ankommt.

Die Stunde der Wahrheit

Was bleibt, ist die ernüchternde Erkenntnis, dass in der internationalen Politik letztlich Macht vor Recht geht. Der griechische Historiker Thukydides formulierte diese Einsicht bereits vor 2400 Jahren: Recht kann es nur unter gleich Starken geben; ansonsten tue der Starke, was er kann, und erleide der Schwache, was er muss. An dieser Grundkonstellation hat sich in zweieinhalb Jahrtausenden nichts geändert.

Für den deutschen Bürger bedeutet dies vor allem eines: Es wird höchste Zeit, dass unsere politische Führung aufhört, sich Illusionen hinzugeben, und stattdessen beginnt, die Realitäten der Weltpolitik anzuerkennen. Ob dies mit dem gegenwärtigen Personal in Berlin und Brüssel gelingen kann, darf bezweifelt werden. Doch die Alternative – ein weiteres Jahrzehnt des Selbstbetrugs – wäre noch verheerender.

In Zeiten solcher geopolitischer Unsicherheiten erweist sich einmal mehr der Wert beständiger Anlagen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrhunderte hinweg ihre Funktion als Vermögenssicherung bewiesen – unabhängig davon, welche Mächte gerade die Weltpolitik dominieren.

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