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Kettner Edelmetalle
27.03.2026
06:52 Uhr

Europas Geld für den Iran-Krieg: Washington bedient sich dreist bei Ukraine-Hilfen

Was sich derzeit hinter den Kulissen des Pentagons abspielt, dürfte europäischen Steuerzahlern die Zornesröte ins Gesicht treiben. Das US-Verteidigungsministerium erwägt offenbar, für die Ukraine bestimmte Waffen und Munition kurzerhand in den Nahen Osten umzuleiten – um den eigenen Krieg gegen den Iran zu befeuern. Und das Pikante daran: Ein erheblicher Teil dieser Rüstungsgüter wurde von europäischen NATO-Partnern finanziert.

Europäisches Geld, amerikanische Prioritäten

Im Zentrum des Skandals steht das NATO-Programm PURL – die sogenannte „Prioritized Ukraine Requirements List". Dieses Instrument wurde erst im vergangenen Jahr geschaffen, damit europäische Staaten US-Waffen für Kiew bezahlen können. Ein Mechanismus, der notwendig wurde, nachdem die Trump-Regierung die direkte Militärhilfe an die Ukraine weitgehend eingestellt hatte. Europa sprang also bereitwillig in die Bresche. Doch nun zeigt sich, wohin die Reise tatsächlich geht.

Laut einem Bericht der Washington Post hat das Pentagon den US-Kongress darüber informiert, dass es rund 750 Millionen Dollar aus dem PURL-Programm zur Auffüllung der eigenen amerikanischen Bestände verwenden wolle – statt die Mittel wie vorgesehen als Hilfe an die Ukraine weiterzuleiten. Ob die europäischen Geberländer überhaupt darüber in Kenntnis gesetzt wurden, wie ihre Gelder tatsächlich verwendet werden, sei unklar. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Europa zahlt, Amerika entscheidet.

Der Iran-Krieg verschlingt alles

Seit dem Beginn der US-Angriffe auf den Iran am 28. Februar habe das US Central Command nach eigenen Angaben mehr als 10.000 Ziele im Iran getroffen. Der Munitionsverbrauch sei enorm. Europäische Diplomaten beobachteten diese Entwicklung mit wachsender Sorge. „Sie verbrennen wirklich Munition", soll einer der Diplomaten gesagt haben. Die Frage, wie viel Washington künftig noch über das Abkommen liefern werde, stehe im Raum.

Besonders begehrt seien Abfangraketen für die Patriot- und THAAD-Systeme. Das US-Militär habe solche Raketen bereits aus Europa und Ostasien abgezogen und zum Central Command umgeleitet. Genau jene Systeme also, die auch die Ukraine dringend benötigt, um sich gegen russische Angriffe auf Städte und kritische Infrastruktur zu verteidigen. Ein klassisches Nullsummenspiel – und die Ukraine zieht den Kürzeren.

Ein Pentagon-Sprecher gab sich schmallippig

Das Verteidigungsministerium werde sicherstellen, dass US-Streitkräfte sowie Verbündete und Partner „das bekommen, was sie brauchen, um zu kämpfen und zu gewinnen", hieß es lapidar. Weitere Details? Fehlanzeige. Die ukrainische US-Botschafterin Olga Stefanishyna reagierte diplomatisch und erklärte, Kiew verstehe die „Phase erheblicher Unsicherheit" während des Krieges. Anfängliche Störungen seien inzwischen abgemildert worden. Ob diese Gelassenheit angesichts der Faktenlage gerechtfertigt ist, darf bezweifelt werden.

Friedensverhandlungen vor dem Aus?

Als wäre die Lage nicht schon prekär genug, geraten parallel die Friedensverhandlungen für die Ukraine ins Stocken. Finnlands Präsident Alexander Stubb äußerte gegenüber der norwegischen Zeitung VG die Befürchtung, die von den USA vermittelten Gespräche stünden möglicherweise vor dem Scheitern. Der Krieg im Iran lenke erhebliche Aufmerksamkeit vom Konflikt in der Ukraine ab. Präsident Selenskyj selbst stellte fest, dass es „leider bislang keine wirklichen Fortschritte" gebe. Moskau beharre weiterhin darauf, dass die Ukraine die gesamte Donbass-Region und die besetzten Gebiete abtreten müsse – was Kiew strikt ablehne.

Man fragt sich unweigerlich: Wird die Ukraine zum geopolitischen Bauernopfer degradiert, während Washington seine Ressourcen in den nächsten Großkonflikt pumpt?

Europa muss endlich aufwachen

Dieser Vorgang offenbart einmal mehr die bittere Realität transatlantischer Beziehungen unter der zweiten Trump-Präsidentschaft. Europa lässt sich bereitwillig zur Kasse bitten, hat aber offenkundig keinerlei Kontrolle darüber, was mit seinen Milliarden geschieht. Das PURL-Programm, einst als cleverer Umweg gepriesen, um die Ukraine trotz amerikanischer Blockade weiter zu bewaffnen, entpuppt sich nun als Selbstbedienungsladen für das Pentagon.

Für Deutschland, das ohnehin unter einer erdrückenden Schuldenlast ächzt und gerade ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen für die eigene Infrastruktur aufgelegt hat, stellt sich die Frage mit besonderer Dringlichkeit: Wie lange wollen wir noch den gutgläubigen Zahlmeister spielen, während unsere Verbündeten die Mittel nach eigenem Gutdünken umverteilen? Die neue Große Koalition unter Bundeskanzler Merz wäre gut beraten, hier unmissverständlich Klarheit einzufordern. Denn eines ist sicher: Das Vertrauen der Bürger in internationale Bündnisstrukturen erodiert mit jedem solchen Vorfall ein Stück weiter – und das zu Recht.

In Zeiten geopolitischer Unsicherheit und schwindenden Vertrauens in Papierwährungen und politische Versprechen erweist sich einmal mehr, dass physische Edelmetalle wie Gold und Silber als krisenfeste Vermögenssicherung eine unverzichtbare Rolle im Portfolio spielen. Wer sein Vermögen vor den Unwägbarkeiten einer zunehmend instabilen Weltordnung schützen möchte, sollte die Beimischung von Edelmetallen ernsthaft in Betracht ziehen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für individuelle Anlageentscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden.

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