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30.01.2026
09:16 Uhr

Europas Energieversorgung vor dem Kollaps: Brüssel spielt russisches Roulette mit der Gasversorgung

Europas Energieversorgung vor dem Kollaps: Brüssel spielt russisches Roulette mit der Gasversorgung

Was sich derzeit auf den europäischen Energiemärkten abspielt, gleicht einem wirtschaftspolitischen Selbstmordkommando. Während die EU-Bürokraten in Brüssel sich selbst für ihre vermeintlich moralisch überlegene Haltung gegenüber Russland auf die Schulter klopfen, steuert der Kontinent sehenden Auges auf eine Energiekrise zu, die das Potenzial hat, die europäische Wirtschaft in ihren Grundfesten zu erschüttern.

Norwegens Gasproduktion bricht dramatisch ein

Die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache: Im Jahr 2025 ist die norwegische Erdgasproduktion um satte 12,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr eingebrochen. Von 126,32 Standardkubikmetern Öläquivalent im Jahr 2024 auf nur noch 110,39 – ein Rückgang, der in seiner Tragweite kaum zu überschätzen ist. Norwegen, das immerhin rund 30 Prozent des gesamten Gasbedarfs der EU und Großbritanniens deckt, kann schlichtweg nicht mehr liefern, was Europa so dringend benötigt.

Dabei hätte man diese Entwicklung kommen sehen können – ja, müssen. Die norwegische Gasproduktion hat ihr Plateau längst erreicht. Zwischen 2014 und 2024 bewegte sie sich auf einem relativ konstanten Niveau, doch nun zeigt die Kurve unerbittlich nach unten. Das Fördermaximum ist überschritten, die geologischen Realitäten lassen sich auch durch noch so viel politischen Wunschdenken nicht außer Kraft setzen.

Brüssels ideologischer Kreuzzug gegen russisches Gas

Als wäre der norwegische Produktionsrückgang nicht schon problematisch genug, hat der EU-Rat in seiner schier grenzenlosen Weisheit am 26. Januar 2026 beschlossen, russische Gasimporte schrittweise zu verbieten. Flüssigerdgas aus Russland soll bis Ende 2026 gestoppt werden, Pipelinegas bis spätestens November 2027. Man fragt sich unwillkürlich: Haben die Verantwortlichen in Brüssel jemals einen Taschenrechner in der Hand gehalten?

Die Rechnung ist denkbar einfach: Russisches Pipelinegas machte 2024 noch etwa 7 Prozent der europäischen Versorgung aus. Addiert man den norwegischen Produktionsrückgang von umgerechnet 3,5 bis 4 Prozent der EU-Lieferungen hinzu, ergibt sich ein Versorgungsdefizit von mindestens 11 bis 12 Prozent. Sollten die von Nachrichtenagenturen kolportierten Zahlen stimmen, wonach der russische Anteil 2025 sogar bei 13 Prozent lag, droht ein Einbruch von bis zu 16 bis 17 Prozent – praktisch über Nacht.

Die Terminhändler haben längst verstanden, was kommt

Die Finanzmärkte sind bekanntlich keine Träumer. Sie preisen bereits ein, was die politische Klasse noch immer zu ignorieren versucht: massive Preissprünge bei Energie, die sich durch die gesamte Wirtschaft fressen werden. Was das für den ohnehin angeschlagenen Industriestandort Deutschland bedeutet, mag sich jeder selbst ausmalen. Die energieintensive Industrie, die bereits unter den Folgen der verfehlten Energiewende ächzt, wird weitere Standortverlagerungen ins Ausland prüfen müssen.

Ungarn und die Slowakei als letzte Stimmen der Vernunft

Es ist bezeichnend, dass ausgerechnet Ungarn und die Slowakei gegen diesen energiepolitischen Wahnsinn Widerstand leisten. Beide Länder haben enge Beziehungen zu Moskau und sind weiterhin stark von russischen Energieimporten abhängig. Doch statt ihre pragmatische Haltung als das anzuerkennen, was sie ist – nämlich verantwortungsvolle Politik im Interesse der eigenen Bürger –, werden sie von der EU-Mehrheit überstimmt und an den Pranger gestellt.

Die Ironie könnte kaum größer sein: Während Brüssel vorgibt, die Ukraine zu unterstützen und Russlands Kriegswirtschaft zu schwächen, schadet man in erster Linie den eigenen Bürgern. Die russische Wirtschaft hat sich längst auf alternative Absatzmärkte eingestellt, während europäische Haushalte und Unternehmen die Zeche zahlen werden.

Ein wirtschaftlicher Tsunami rollt auf Europa zu

Was uns 2026 bevorsteht, ist nichts Geringeres als ein schwerer Wirtschaftsschock. Die Auswirkungen werden sich durch alle Sektoren ziehen – von der Industrie über den Mittelstand bis hin zu jedem einzelnen Haushalt. Die Heizkosten werden explodieren, die Produktionskosten in die Höhe schnellen, und die ohnehin fragile Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft wird weiter erodieren.

Und was werden die Verantwortlichen tun? Sie werden mit dem Finger auf Russland zeigen, auf Putin, auf den bösen Osten. Sie werden behaupten, diese Krise sei vom Himmel gefallen, ein unvorhersehbares Ereignis, gegen das man machtlos gewesen sei. Doch wer auch nur einen Funken Verstand besitzt, weiß: Diese Krise ist hausgemacht, das Ergebnis einer ideologisch verblendeten Politik, die wirtschaftliche Realitäten konsequent ignoriert hat.

Die EZB vor unlösbaren Aufgaben

Besonders pikant wird die Situation für die Europäische Zentralbank in Frankfurt. Wie soll sie auf eine Krise reagieren, die gleichzeitig inflationäre und deflationäre Tendenzen aufweist? Steigende Energiepreise treiben die Inflation, während der wirtschaftliche Abschwung deflationären Druck erzeugt. Die geldpolitischen Instrumente, die in normalen Zeiten zur Verfügung stehen, werden in diesem Szenario weitgehend wirkungslos sein.

Gold als sicherer Hafen in stürmischen Zeiten

In Zeiten derartiger wirtschaftlicher Unsicherheit zeigt sich einmal mehr der Wert physischer Edelmetalle als Vermögenssicherung. Während Papierwährungen durch politische Fehlentscheidungen und wirtschaftliche Turbulenzen an Kaufkraft verlieren können, haben Gold und Silber über Jahrtausende hinweg ihren Wert bewahrt. Eine Beimischung physischer Edelmetalle zu einem breit gestreuten Anlageportfolio erscheint angesichts der sich abzeichnenden Entwicklungen mehr denn je als sinnvolle Strategie zur Absicherung des eigenen Vermögens.

Die kommenden Monate werden zeigen, ob die europäischen Bürger bereit sind, die Konsequenzen einer Politik zu tragen, die sie nie gewählt haben. Eines steht jedoch fest: 2026 wird ein Jahr, das in die Geschichtsbücher eingehen wird – und zwar nicht als Erfolgsgeschichte europäischer Einigkeit, sondern als Mahnmal politischer Hybris und wirtschaftlicher Selbstzerstörung.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen sowie gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch nehmen.

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