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30.11.2025
11:05 Uhr

Europas Batterie-Träume zerplatzen: Nach Northvolt-Kollaps wankt jetzt auch ACC

Die europäische Industriepolitik erlebt ihr nächstes Waterloo. Während die Trümmer des Northvolt-Debakels noch rauchen, gerät bereits das nächste milliardenschwere Prestigeprojekt ins Trudeln. Die Automotive Cells Company (ACC) – ein Gemeinschaftsunternehmen von Stellantis, Mercedes-Benz und TotalEnergies – kämpft mit massiven Problemen, die das gesamte Fundament der europäischen Elektromobilitätsstrategie erschüttern.

Termoli: Vom Hoffnungsträger zum Sorgenkind

Im italienischen Termoli sollte eigentlich die Zukunft der europäischen Batterieproduktion entstehen. Stattdessen herrscht Chaos. Die bestehende Motorenfertigung läuft zwar noch, doch der geplante Umbau zu einem hochmodernen Batteriezellenzentrum droht spektakulär zu scheitern. Insider sprechen von „technischen, strategischen und finanziellen Schwierigkeiten" – eine diplomatische Umschreibung für ein industrielles Desaster.

Die Realität ist ernüchternd: Während Brüssel von technologischer Souveränität träumt, kollabieren die Vorzeigeprojekte reihenweise. Die schwache Marktdynamik führt zu einem schleichenden Investitionsstopp, der das gesamte Geschäftsmodell in Frage stellt. Europa scheint unfähig, mit den asiatischen Batteriegiganten mitzuhalten – ein Armutszeugnis für einen Kontinent, der einst die industrielle Revolution prägte.

Kaiserslautern: Deutschlands Batterie-Friedhof

Auch in Deutschland wiederholt sich das traurige Schauspiel. Der Standort Kaiserslautern, einst als Leuchtturmprojekt gepriesen, versinkt in lähmender Stagnation. Die ursprünglichen Ausbaupläne liegen auf Eis, während die Politik weiter von der Elektromobilität als Heilsbringer schwärmt. Die Diskrepanz zwischen politischen Wunschträumen und wirtschaftlicher Realität könnte kaum größer sein.

„Die Unsicherheit führt zu einem erweiterten Investitionsstopp, der auch langfristige Ausbaupläne beeinflusst."

Diese nüchterne Einschätzung von Analysten offenbart das ganze Dilemma: Europa hat seine Belastungsgrenze erreicht. Die ideologiegetriebene Energiewende der vergangenen Jahre rächt sich nun bitter.

Divergierende Strategien als Todesstoß

Was das ACC-Projekt zusätzlich belastet, sind die unterschiedlichen Vorstellungen der beteiligten Konzerne. Mercedes träumt von Premium-Zelltechnologie, Stellantis schielt auf die Kosten, und TotalEnergies bastelt an Energieintegrationskonzepten. Diese babylonische Verwirrung unterstreicht, was viele längst ahnen: Europas Industriepolitik gleicht einem Hühnerhaufen ohne klare Führung.

Die Folgen dieser Planlosigkeit tragen die Regionen. In Termoli hängen Tausende Arbeitsplätze am seidenen Faden. Ein Scheitern würde nicht nur ökonomische Verwerfungen auslösen, sondern auch soziale Spannungen verschärfen. Die Menschen vor Ort zahlen den Preis für die Träumereien einer abgehobenen politischen Elite.

Der Dominoeffekt nimmt Fahrt auf

Nach dem Northvolt-Debakel, das den deutschen Steuerzahler bereits 600 Millionen Euro gekostet hat, droht mit ACC der nächste Milliardengrab. Die Muster sind erschreckend ähnlich: Überzogene Prognosen, mangelnde Marktreife, fehlende Wettbewerbsfähigkeit. Europa verliert nicht nur Geld, sondern auch seine industrielle Glaubwürdigkeit.

Die vielgepriesene „technologische Souveränität" entpuppt sich als hohle Phrase. Während China und andere asiatische Länder den Batteriemarkt dominieren, versinkt Europa in einem Sumpf aus Bürokratie, Fehlplanungen und ideologischen Grabenkämpfen. Die aktuelle Bundesregierung unter Friedrich Merz mag versprochen haben, keine neuen Schulden zu machen – doch die Altlasten der gescheiterten Energiewende werden noch Generationen belasten.

Zeit für einen Realitätscheck

Es wird höchste Zeit, dass Europa seine industriepolitischen Träumereien einer schonungslosen Realitätsprüfung unterzieht. Die Elektromobilität mag ihre Berechtigung haben, doch der forcierte Umbau einer ganzen Industrie ohne solide wirtschaftliche Basis gleicht einem Himmelfahrtskommando. Die ACC-Krise ist nur ein weiteres Symptom einer verfehlten Politik, die Wunschdenken über ökonomische Vernunft stellt.

Während die Politik weiter von der grünen Transformation schwärmt, sprechen die Fakten eine andere Sprache: Zwei zentrale Batterieprojekte wanken, Milliarden versickern, und Europa verliert den Anschluss an die Weltspitze. Es bleibt die bittere Erkenntnis: Ohne radikales Umdenken droht dem Kontinent der industrielle Abstieg. Die Vision einer eigenständigen europäischen Zellindustrie zerplatzt wie eine Seifenblase – und mit ihr die Hoffnung auf technologische Unabhängigkeit.

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