Kostenlose Beratung
07930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
10.02.2026
06:52 Uhr

Europa im digitalen Abseits: Während die USA Billionen investieren, erstickt der Kontinent in Bürokratie

Es gibt Wettrennen, bei denen ein Teilnehmer stolpert und sich wieder aufrappelt. Und es gibt Wettrennen, bei denen ein Teilnehmer gar nicht erst die Laufschuhe anzieht, sondern stattdessen ein Komitee gründet, um über die korrekte Schnürung zu debattieren. Europa hat sich im globalen Rennen um die künstliche Intelligenz für Letzteres entschieden – und das Ergebnis ist so vorhersehbar wie verheerend.

Macrons 30-Millionen-Euro-Luftschloss

Besonders entlarvend ist das jüngste Schauspiel um den französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Als der israelische KI-Investor Eli David auf der Plattform X Macrons Plan verspottete, mit einem Anfangsinvestment von gerade einmal 30 Millionen Euro eine KI-Revolution in Frankreich anstoßen zu wollen, und den Präsidenten öffentlich als „Clown" bezeichnete, reagierte dieser – ganz untypisch für einen Staatsmann – emotional und unüberlegt. Macron schoss zurück, er werde mit diesen 30 Millionen Euro einen Investitionsboom auslösen, an dessen Ende über 100 Milliarden Euro privater Mittel stünden. Ein französisches Silicon Valley südlich von Paris schwebe ihm vor.

Man muss sich diese Dimension auf der Zunge zergehen lassen: 30 Millionen Euro. Das ist ein Betrag, den ein einzelner US-Technologiekonzern wie Google im Stundentakt für seine KI-Infrastruktur ausgibt. Und damit will Frankreich – will Europa – in den Olymp der künstlichen Intelligenz aufsteigen? Das ist keine Strategie, das ist eine Karikatur.

Ein Jahr voller Ankündigungen – und nichts geschah

Dabei ist es nicht so, als hätte Macron nicht schon früher große Töne gespuckt. Ziemlich genau ein Jahr ist es her, dass der französische Präsident anlässlich der KI-Konferenz „Choose France" seine megalomanisch anmutende Investitionsinitiative präsentierte. Über 100 Milliarden Euro an privaten Investitionszusagen seien mobilisiert worden, hieß es damals vollmundig. Der Vermögensverwalter Brookfield wolle mehr als 20 Milliarden Euro investieren, der Staatsfonds der Vereinigten Arabischen Emirate gar mit 50 Milliarden Euro in Macrons digitalem Wunderland präsent sein.

Geschehen ist bis heute – nichts. Wie überall in der EU blockiert auch in Frankreich ein kafkaeskes Dickicht aus Regulierungen, Genehmigungsverfahren und bürokratischen Hürden jedes ernsthafte Engagement des privaten Sektors. Ankündigungen verhallen, Visionen verpuffen, und das digitale Silicon Valley wirkt, als sei es eine Fata Morgana aus der Traumfabrik europäischer Bürokratie.

Frankreich hätte einen Trumpf – doch er bleibt ungespielt

Dabei hätte ausgerechnet Frankreich einen gewaltigen Standortvorteil: Atomstrom. Stabil, günstig, ideal für die energiehungrigen Rechenzentren, die das Rückgrat jeder ernsthaften KI-Infrastruktur bilden. Doch selbst dieser Vorteil wird durch den regulatorischen Wahnsinn der EU zunichtegemacht. Deutschland hingegen – und hier wird es besonders bitter – hat seinen einstigen Standortvorteil einer zuverlässigen und bezahlbaren Energieversorgung im grünen Taumel der Energiewende mutwillig verpulvert. Wer Kernkraftwerke abschaltet und gleichzeitig auf Windräder und Solarpanele setzt, die bei Dunkelflaute keinen einzigen Watt liefern, der braucht sich über fehlende Rechenzentren nicht zu wundern.

Der amerikanische Gegenentwurf: Deregulierung statt Gängelung

Der Kontrast zu den Vereinigten Staaten könnte kaum schärfer ausfallen. Allein im vergangenen Jahr wurden dort rund 400 Milliarden US-Dollar an privaten Investitionen im Bereich der künstlichen Intelligenz und der Rechenzentren mobilisiert. Die Infrastruktur der Datenökonomie der Zukunft entsteht in den USA – dort, wo Präsident Donald Trump die Märkte dereguliert, Steuern senkt und für das Comeback der Atomenergie sorgt.

Bemerkenswert ist dabei, dass die großen US-Rechenzentrumsbetreiber – von Meta bis Google – längst begonnen haben, in eigene Energiequellen zu investieren. Sie stabilisieren damit nicht nur ihre Geschäftsmodelle, sondern zugleich die amerikanischen Energienetze. Es ist ein beeindruckender Konter der Privatwirtschaft gegen das etatistische Wirtschaftsmodell Brüssels, wo technologische Ignoranz geradezu kultiviert zu werden scheint.

Das eigentliche Problem: Europas Angst vor Innovation

Was wir hier beobachten, ist weit mehr als ein technologischer Rückstand. Es ist Ausdruck einer fundamentalen Geisteshaltung, die sich wie ein Krebsgeschwür durch die europäischen Institutionen frisst. Neue Technologien und Innovationen werden auf diesem Kontinent nicht mehr als Chance begriffen, sondern als Bedrohung, als Anlass zur defensiven Absicherung des Status quo. Statt Unternehmer zu ermutigen, werden sie mit Vorschriften erstickt. Statt Märkte zu öffnen, werden sie reguliert. Statt Freiheit zu gewähren, wird zensiert.

Die europäische Vorstellung staatlicher Anschubfinanzierung und zentral geplanter Marktregulierung ist nicht die Lösung – sie ist das Problem. Das gesellschaftliche Klima in Europa hat sich zu weit von den Prinzipien der Marktwirtschaft, der Eigenverantwortung und einer generellen Initiativkultur entfernt. Diese psychopolitische Folge der europäischen Bürokratisierung legt sich wie Blei auf Wohlstand und Produktivität.

Deutschland: Nicht einmal angetreten

Und Deutschland? Unser Land hat den KI-Wettlauf nicht etwa knapp verloren – es ist gar nicht erst angetreten. In einem Land, in dem Carl Benz heute kein Auto mehr bauen könnte, in dem Konrad Zuse an Genehmigungsverfahren scheitern würde und in dem innovative Unternehmer so lange schikaniert werden, bis sie frustriert in die USA abwandern, braucht man sich über technologischen Stillstand nicht zu wundern. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hat zwar ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen für Infrastruktur angekündigt – doch ob davon auch nur ein Bruchteil in zukunftsweisende KI-Infrastruktur fließen wird, darf bezweifelt werden. Wahrscheinlicher ist, dass das Geld in den üblichen Kanälen versickert, während die Inflation weiter steigt und kommende Generationen die Zeche zahlen dürfen.

Wer reguliert statt innoviert, wer zensiert statt investiert, der wird nicht Zweiter im globalen Wettbewerb – der wird irrelevant.

Die Konsequenzen für den Bürger

Was bedeutet das alles für den normalen Bürger? Zunächst einmal den schleichenden Verlust von Wohlstand und wirtschaftlicher Souveränität. Wenn die gesamte KI-Infrastruktur in amerikanischer Hand liegt, werden europäische Unternehmen und Staaten zu digitalen Vasallen degradiert. Jede Suchanfrage, jede Datenanalyse, jede automatisierte Entscheidung wird über Server laufen, die jenseits des Atlantiks stehen – und jenseits europäischer Kontrolle.

In Zeiten solch fundamentaler wirtschaftlicher Unsicherheit und eines offensichtlichen Versagens der politischen Klasse bei der Sicherung des Wohlstands erscheint es umso wichtiger, das eigene Vermögen auf ein solides Fundament zu stellen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrtausende als verlässlicher Wertspeicher bewährt – unabhängig davon, welche technologische Revolution gerade verschlafen wird oder welche politische Fehlentscheidung den nächsten Wohlstandsverlust einläutet. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio können sie einen wichtigen Beitrag zur Vermögenssicherung leisten.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen