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Kettner Edelmetalle
17.12.2025
16:57 Uhr

Euroclear: Warum die Enteignung russischer Vermögenswerte Europas Finanzsystem in den Abgrund reißen könnte

Die Allianz, die den Krieg in der Ukraine finanziert, steht vor einem gewaltigen Problem. Sieben Mitgliedsstaaten der Europäischen Union wollen die Enteignung der bei Euroclear geparkten russischen Zentralbankvermögen blockieren. Was auf den ersten Blick wie ein diplomatischer Streit erscheint, könnte sich als Wendepunkt für das gesamte globale Finanzsystem erweisen – mit verheerenden Konsequenzen für den europäischen Steuerzahler.

Der Verhandlungsmarathon in Berlin

Während in Berlin die Verhandlungen zwischen Vertretern der Ukraine, der EU und Großbritannien weitergehen – mit einer US-Delegation als Vermittler – werden die üblichen Phrasen von „Fortschritten" auf dem Weg zum Frieden gedroschen. Angeblich seien bereits 90 Prozent des Ziels erreicht. Doch wie viel Gewicht dieses Zwischenergebnis tatsächlich verdient, wird sich in den kommenden Tagen zeigen.

Die militärisch prekäre Lage der ukrainischen Streitkräfte kollidiert nun mit einer fast ebenso dramatischen finanziellen Situation bei Kiews Gläubigern. Alles deutet darauf hin, dass der Druck wächst, den gordischen Knoten eher früher als später zu durchschlagen – denn die Kriegskosten auf beiden Seiten drohen außer Kontrolle zu geraten.

Ursula von der Leyens persönliches Waterloo?

Euroclear könnte sich für EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen als persönliches Waterloo entpuppen. Sie arbeitet mit Hochdruck daran, die aktuelle Krise in eine massive Machtausweitung für Brüssel umzumünzen. Doch der Widerstand wächst täglich.

Zu den bereits bekannten Kritikern Ungarn, Slowakei und Belgien gesellen sich nun Italien, Bulgarien, Malta und Zypern. Bemerkenswert ist, dass dieser Widerstand mit einem deutlichen Zeitenwandel zusammenfällt: Seit die Vereinigten Staaten sich faktisch aus der Ukraine-Finanzierung zurückgezogen haben, zeigt sich Europas finanzielle Realität ohne kosmetische Filter.

Ohne Zugang zu rund 210 Milliarden Euro an russischen Vermögenswerten – etwa 25 Milliarden davon verteilt auf verschiedene EU-Staaten – erscheint die weitere Finanzierung dieses Zermürbungskrieges kaum machbar.

Die Illusion der Enteignung als Rettungsanker

Was hier versucht wird, ist so simpel wie gefährlich. Diese Vermögenswerte – teils Staatsanleihen, teils fällige Anleihebestände in Fremdwährungen – sollen als Sicherheiten für weitere Kredite dienen. Europa steckt bereits in einer Schuldenspirale und zapft jede verbliebene Finanzierungsquelle an. Selbst der Feind ist für das London-Brüssel-Tandem nicht mehr tabu.

Aufmerksame Beobachter verstanden bereits im April 2022, was sich anbahnte: In einem Zustand euphorischer Selbstüberschätzung kalkulierten die Entscheidungsträger katastrophal falsch. Sie konstruierten ein Szenario, in dem ein besiegtes Russland gezwungen würde, den gesamten Krieg zu bezahlen. Dies hätte Europa erlaubt, seine eigenen Banken – tief verstrickt in die Ukraine-Finanzierung – elegant aus der Gleichung herauszulösen.

Diese Rechnung ist offensichtlich nicht aufgegangen. Stattdessen wird der Steuerzahler die Verluste tragen.

Ukraine als systemisches Risiko

Ohne Kreditgarantien wäre die Ukraine bereits insolvent. Ein ungeordneter Zusammenbruch des Staates würde das europäische Bankensystem wie eine nukleare Detonation treffen. Es führt kein realistischer Weg daran vorbei, dass der öffentliche Sektor diese massiven Kreditverbindlichkeiten letztlich absorbieren wird.

Dies bringt unweigerlich die Debatte über die Ausweitung von Eurobonds – formal nach EU-Recht verboten – zurück ins Zentrum, möglicherweise direkt als europäische Kriegsanleihen wiedereingeführt. Mit dem „NextGenerationEU"-Programm ist diese angeblich verbotene Praxis bereits de facto Realität geworden. Brüssel hat über diesen Mechanismus 800 Milliarden Euro an den Kapitalmärkten aufgenommen.

Italiens kluge Vorsorge

Es gibt Grund zu vorsichtigem Optimismus, dass Länder wie Italien verstehen, was die Enteignung russischer Zentralbankvermögenswerte bei Euroclear für die Finanzstabilität der Eurozone bedeuten würde. Die Initiative von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, Italiens Zentralbankgold diskret vor potenziellem EZB-Zugriff zu schützen, unterstreicht, dass Rom genau weiß, was auf dem Spiel steht.

Der drohende Vertrauensbruch

Der Schaden durch eine Enteignung russischer Vermögenswerte wäre maximal: ein finanzieller Super-GAU, ein totaler Verlust an Glaubwürdigkeit und der für das Bankwesen und internationale Transaktionen unverzichtbaren handelsrechtlichen Prinzipien. Das gesamte globale Finanzsystem – Transaktionsabwicklung und Verwahrung von Vermögenswerten – ruht auf Vertrauen: auf der absoluten Stabilität seiner Kernpfeiler.

Institutionen wie Euroclear gehören zu diesen Pfeilern. Sie sichern nicht nur internationale Transaktionsflüsse – sie machen sie überhaupt erst möglich. Ist dieses Fundament einmal beschädigt, steht weit mehr als ein politisches Signal auf dem Spiel. Die Stabilität des gesamten Systems gerät in Gefahr.

Gold als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten

In Zeiten, in denen selbst die Grundpfeiler des internationalen Finanzsystems ins Wanken geraten könnten, erweist sich physisches Gold einmal mehr als verlässlicher Wertspeicher. Während Papiervermögen durch politische Entscheidungen über Nacht entwertet oder eingefroren werden können, bleibt das Edelmetall von solchen Eingriffen unberührt. Eine Beimischung physischer Edelmetalle zum Anlageportfolio erscheint angesichts dieser Entwicklungen als sinnvolle Maßnahme zur Vermögenssicherung.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.

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