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14.02.2026
03:49 Uhr

Eskalationsgefahr im Nahen Osten: US-Militär plant wochenlange Operationen gegen den Iran

Eskalationsgefahr im Nahen Osten: US-Militär plant wochenlange Operationen gegen den Iran

Was sich seit Monaten wie ein schwelender Konflikt anfühlte, könnte nun in eine offene militärische Konfrontation münden. Das US-Militär bereitet sich offenbar auf die Möglichkeit eines wochenlangen Einsatzes gegen den Iran vor – ein Szenario, das weit über die bisherigen Scharmützel und Einzelschläge hinausgehen würde. Zwei hochrangige US-Beamte, die aufgrund der Brisanz der Planungen anonym bleiben wollten, haben diese beunruhigenden Informationen bestätigt.

Diplomatie am seidenen Faden

Erst vergangene Woche saßen amerikanische und iranische Diplomaten im Oman an einem Tisch, um über Teherans Atomprogramm zu verhandeln. Doch während die Diplomaten noch Höflichkeiten austauschten, ließ das Pentagon bereits einen zusätzlichen Flugzeugträger in Richtung Naher Osten in Marsch setzen. Tausende weitere Soldaten, Kampfflugzeuge, Lenkwaffenzerstörer und schweres Gerät folgen. Die Botschaft könnte kaum deutlicher sein: Washington meint es ernst.

Präsident Trump selbst ließ bei einem Truppenbesuch auf einer Militärbasis in North Carolina keinen Zweifel an seiner Entschlossenheit. Es sei „schwierig gewesen, einen Deal" mit dem Iran zu machen, erklärte er den Soldaten. Und fügte mit jener ihm eigenen Direktheit hinzu: „Manchmal braucht man Angst. Das ist das Einzige, was die Situation wirklich lösen wird."

Vom Einzelschlag zur Dauerkampagne

Was die aktuelle Planung von früheren Szenarien fundamental unterscheidet, ist ihr Umfang. Im Juni 2025 führten die USA die sogenannte „Operation Midnight Hammer" durch – einen einmaligen Angriff mit Tarnkappenbombern auf iranische Nuklearanlagen. Die iranische Vergeltung fiel damals vergleichsweise bescheiden aus: ein begrenzter Schlag auf eine US-Basis in Katar. Diesmal jedoch, so die Beamten, gehe die Planung erheblich weiter.

In einer anhaltenden Kampagne könnte das US-Militär nicht nur nukleare Infrastruktur ins Visier nehmen, sondern auch staatliche Einrichtungen und Sicherheitsapparate des iranischen Regimes. Konkrete Details wurden erwartungsgemäß nicht genannt. Doch allein die Tatsache, dass solche Planungen existieren und gezielt an die Öffentlichkeit durchgestochen werden, spricht Bände über den Ernst der Lage.

Die Vergeltungsspirale als kalkuliertes Risiko

Besonders alarmierend ist die nüchterne Einschätzung der US-Seite: Man rechne „voll und ganz" mit iranischer Vergeltung. Das Ergebnis wäre ein Hin und Her aus Schlägen und Gegenschlägen über einen längeren Zeitraum – eine Eskalationsspirale, deren Ende niemand vorhersagen kann. Experten warnen eindringlich, dass die Risiken für US-Streitkräfte in einem solchen Szenario dramatisch höher wären als bei der Operation im vergangenen Juni. Der Iran verfügt über ein beachtliches Arsenal an Raketen, und die Revolutionsgarden haben unmissverständlich gedroht, im Falle von Angriffen auf iranisches Territorium jede US-Militärbasis in der Region ins Visier zu nehmen.

Und davon gibt es reichlich: Die Vereinigten Staaten unterhalten Stützpunkte in Jordanien, Kuwait, Saudi-Arabien, Katar, Bahrain, den Vereinigten Arabischen Emiraten und der Türkei. Jeder einzelne dieser Standorte könnte zum Ziel werden.

Israels Interessen im Hintergrund

Dass Israels Premierminister Benjamin Netanjahu just in dieser heißen Phase zu Gesprächen nach Washington reiste, dürfte kein Zufall sein. Netanjahu machte deutlich, dass ein etwaiges Abkommen mit dem Iran „die für Israel lebenswichtigen Elemente enthalten" müsse. Die enge Abstimmung zwischen Washington und Jerusalem in dieser Frage ist offenkundig – und sie erhöht den Druck auf Teheran zusätzlich.

Der Iran seinerseits hat signalisiert, über Einschränkungen seines Atomprogramms verhandeln zu wollen – allerdings nur im Austausch gegen eine Aufhebung der Sanktionen. Eine Verknüpfung mit dem Raketenprogramm lehnt Teheran kategorisch ab. Eine Position, die in Washington als völlig inakzeptabel gilt.

Was bedeutet das für Europa und Deutschland?

Für Deutschland und Europa hätte eine militärische Eskalation im Persischen Golf weitreichende Konsequenzen. Die Energiepreise, ohnehin auf einem Niveau, das die deutsche Wirtschaft an ihre Belastungsgrenze bringt, würden mit hoher Wahrscheinlichkeit explodieren. Die Ölversorgung über die Straße von Hormus – durch die rund ein Fünftel des weltweiten Erdöls transportiert wird – wäre unmittelbar gefährdet.

Während die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen für Infrastruktur auf den Weg gebracht hat und damit die Staatsverschuldung weiter in die Höhe treibt, könnte ein Nahostkrieg die ohnehin fragile wirtschaftliche Erholung Deutschlands endgültig zunichtemachen. Die Inflation, die den deutschen Bürgern bereits jetzt das Leben schwer macht, würde durch steigende Energiekosten einen weiteren Schub erhalten.

In Zeiten solcher geopolitischer Unsicherheit zeigt sich einmal mehr, warum physische Edelmetalle wie Gold und Silber als Krisenwährung und Vermögenssicherung unverzichtbar sind. Wenn Raketen fliegen und Diplomaten scheitern, bewährt sich das, was seit Jahrtausenden seinen Wert behält – während Papiergeld und digitale Versprechen im Sturm der Geschichte verwehen.

Trumps Warnung, die Alternative zu einer diplomatischen Lösung werde „sehr traumatisch" sein, klingt weniger wie eine rhetorische Floskel und mehr wie eine Ankündigung. Die Welt sollte sich darauf einstellen, dass der Nahe Osten einmal mehr zum Pulverfass wird – mit Konsequenzen, die weit über die Region hinausreichen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden. Konsultieren Sie im Zweifelsfall einen qualifizierten Finanzberater.

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