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09.03.2026
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Eskalation im Nahen Osten: USA versenken Irans gesamte Flotte – Ölpreis durchbricht 100-Dollar-Marke

Eskalation im Nahen Osten: USA versenken Irans gesamte Flotte – Ölpreis durchbricht 100-Dollar-Marke

Was sich seit Wochen wie ein düsteres Szenario aus einem geopolitischen Planspiel anfühlte, ist nun bittere Realität geworden. Der Iran-Krieg hat eine neue, erschreckende Dimension erreicht. Die Vereinigten Staaten haben nach Angaben von Präsident Donald Trump sämtliche 44 Schiffe der iranischen Marine versenkt – die gesamte Flotte des Landes sei damit vernichtet. Unabhängig überprüfen lassen sich diese Angaben freilich nicht. Doch allein die Behauptung markiert einen Wendepunkt, der die ohnehin fragile Ordnung im Nahen Osten endgültig ins Wanken bringt.

Ein Krieg, der die Welt in Atem hält

Seit nunmehr zwei Wochen greifen Israel und die USA den Iran an. Die Bilanz ist verheerend. Das geistliche Oberhaupt der Islamischen Republik, Ajatollah Ali Chamenei, wurde bei den Angriffen getötet. Sein 56-jähriger Sohn Modschtaba Chamenei wurde vom sogenannten Expertenrat – dem wichtigsten religiösen Gremium des Landes – zum Nachfolger ernannt. Er hat nun das letzte Wort in allen politischen und militärischen Belangen des Iran. Trump hatte bereits unmissverständlich klargemacht, dass er den Chamenei-Sprössling als neues Staatsoberhaupt ablehne. Eine diplomatische Lösung rückt damit in weite Ferne.

Kaum im Amt, ließ Modschtaba Chamenei eine erste Raketensalve auf Israel abfeuern. Der staatliche Sender Irib berichtete auf Telegram, der Iran habe „unter Modschtaba Chamenei die erste Welle von Raketen auf die besetzten Gebiete" gestartet. Ein veröffentlichtes Foto zeigte ein Projektil mit der Aufschrift „Auf Ihren Befehl Sayyid Modschtaba". Die Botschaft ist unmissverständlich: Der neue Führer will Stärke demonstrieren – koste es, was es wolle.

Mehrfrontenkrieg: Hisbollah, Golfstaaten und die Spirale der Gewalt

Der Konflikt hat sich längst über die iranischen Grenzen hinaus ausgeweitet. Zwischen Israel und der im Libanon operierenden Terrormiliz Hisbollah ist eine zweite Front entstanden. Die Hisbollah vermeldete Kämpfe gegen israelische Armeehelikopter im Osten des Libanon. Rund 16 israelische Hubschrauber seien über die syrische Grenze in den libanesischen Luftraum eingedrungen. Hisbollah-Funktionäre behaupteten, in der östlichen Bekaa-Region sei ein israelischer Helikopter abgeschossen worden. Zerstörte Häuser in Beirut zeugen von der Brutalität der Auseinandersetzung.

Doch damit nicht genug. Auch die Golfstaaten sind längst in den Strudel der Gewalt geraten. In Bahrain stieg nach einem iranischen Drohnenangriff dichter Rauch über der Ölraffinerie Bapco auf. In Saudi-Arabien kamen erstmals seit Kriegsbeginn Zivilisten ums Leben – zwei Menschen starben beim Einschlag eines Geschosses in ein Wohngebäude südöstlich von Riad. Bei den Opfern soll es sich um einen indischen und einen bangladeschischen Staatsbürger gehandelt haben. Katar fing derweil einen Raketenangriff ab und forderte alle Seiten zur Deeskalation auf.

Sieben US-Soldaten haben in diesem Konflikt bereits ihr Leben verloren. Die USA erwägen nun, nicht unbedingt erforderliches diplomatisches Personal samt Familien aus Saudi-Arabien abzuziehen. Ein Zeichen, das die Dramatik der Lage unterstreicht.

Atomanlage beschädigt – keine Strahlung ausgetreten

Besonders beunruhigend: Eine Bestrahlungsanlage in Isfahan wurde bei israelisch-amerikanischen Angriffen beschädigt. Iranische Quellen versicherten zwar, es sei keine radioaktive Strahlung ausgetreten. Doch allein die Tatsache, dass nukleare Infrastruktur in einem aktiven Kriegsgebiet unter Beschuss gerät, sollte jeden vernunftbegabten Menschen alarmieren. Die Büchse der Pandora ist geöffnet.

Ölpreis explodiert: Deutsche Verbraucher zahlen die Zeche

Die wirtschaftlichen Folgen des Konflikts treffen nun mit voller Wucht die globalen Märkte – und damit auch den deutschen Bürger. Der Preis für die europäische Referenzsorte Brent schoss zeitweise um knapp 19 Prozent auf fast 110 US-Dollar je Barrel. Die amerikanische Sorte West Texas Intermediate (WTI) durchbrach die psychologisch wichtige 100-Dollar-Marke – ein Niveau, das es zuletzt 2022 gegeben hatte. Vor Kriegsbeginn lag der Preis noch bei rund 70 Dollar pro Barrel.

Für den ohnehin gebeutelten deutschen Verbraucher bedeutet das: Die Spritpreise steigen massiv. Gas, Strom, Heizkosten – alles wird teurer. Und das in einem Land, dessen Wirtschaft bereits unter einer verfehlten Energiepolitik der vergangenen Jahre ächzt. Wer erinnert sich nicht an die ideologiegetriebene Abschaltung der letzten deutschen Kernkraftwerke? An die naive Abhängigkeit von russischem Gas, die erst durch den Ukraine-Krieg schmerzhaft offenbart wurde? Deutschland hat sich durch politische Fehlentscheidungen in eine energiepolitische Sackgasse manövriert, und jede neue Krise verschärft diese Verwundbarkeit.

US-Energieminister Chris Wright betonte zwar, die USA zielten nicht auf die iranische Energieinfrastruktur ab. Doch Israel bombardierte bereits ein Öllager südlich von Teheran, wobei gewaltige Feuerbälle den Himmel verdunkelten. Die Märkte reagieren auf solche Bilder mit Panik – und das zu Recht.

Europa zwischen Ohnmacht und Diplomatie

Während die Bomben fallen und die Ölpreise explodieren, versucht die EU, diplomatische Kanäle offenzuhalten. EU-Ratspräsident António Costa und Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wollen per Videokonferenz mit Staats- und Regierungschefs aus dem Nahen Osten und der Golfregion sprechen. Es soll über „Wege zur Beendigung" des Krieges beraten werden. Man darf skeptisch sein, ob Videokonferenzen gegen Marschflugkörper helfen.

Die neue Große Koalition unter Bundeskanzler Friedrich Merz steht vor einer gewaltigen Bewährungsprobe. Das gerade erst beschlossene 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur wird durch explodierende Energiekosten zusätzlich unter Druck geraten. Die Inflation, die man endlich in den Griff zu bekommen glaubte, dürfte durch den Ölpreisschock neuen Auftrieb erhalten. Generationen von Steuerzahlern werden die Rechnung begleichen müssen.

Gold als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten

In Zeiten wie diesen zeigt sich einmal mehr, warum physische Edelmetalle als Vermögenssicherung unverzichtbar sind. Wenn geopolitische Krisen eskalieren, Ölpreise explodieren und Währungen unter Druck geraten, bewährt sich Gold seit Jahrtausenden als stabiler Wertspeicher. Wer sein Portfolio nicht mit physischen Edelmetallen abgesichert hat, steht in solchen Momenten mit leeren Händen da. Die Geschichte lehrt uns: Papierwerte können über Nacht verfallen – Gold und Silber überdauern jede Krise.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die dargestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener Recherche und gegebenenfalls nach Konsultation eines qualifizierten Finanzberaters getroffen werden. Für etwaige Verluste, die aus der Nutzung der hier bereitgestellten Informationen resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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