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Kettner Edelmetalle
30.03.2026
13:48 Uhr

Eskalation im Iran: Trump droht mit totaler Zerstörung der Energieinfrastruktur

Was sich derzeit im Persischen Golf abspielt, hat das Potenzial, die geopolitische Ordnung der Welt grundlegend zu erschüttern. US-Präsident Donald Trump hat dem Iran unverhohlen mit der vollständigen Vernichtung seiner gesamten Energieinfrastruktur gedroht – Kraftwerke, Ölquellen, die strategisch bedeutsame Insel Charg und möglicherweise sogar sämtliche Entsalzungsanlagen des Landes. Eine Drohung, die in ihrer Tragweite kaum zu überschätzen ist.

Trumps Ultimatum: Einigung oder Verwüstung

Auf seiner Plattform „Truth Social" ließ der US-Präsident keinen Zweifel daran, wohin die Reise gehen könnte, sollte Teheran nicht einlenken. Zwar gebe es „ernsthafte Gespräche" mit „großen Fortschritten", doch falls keine baldige Einigung erzielt werde und die Straße von Hormus nicht umgehend wieder für den internationalen Schiffsverkehr freigegeben werde, wolle man den „angenehmen Aufenthalt" im Iran beenden – durch die vollständige Zerstörung aller bisher bewusst verschonten Energieanlagen. Man muss sich diese Worte auf der Zunge zergehen lassen: Ein amtierender US-Präsident droht einem souveränen Staat offen mit der Auslöschung seiner wirtschaftlichen Lebensgrundlage.

In einem Interview mit der „Financial Times" wurde Trump noch deutlicher. Er würde sich „am liebsten das Öl im Iran nehmen", gestand der 79-Jährige freimütig ein. Kritiker dieser Haltung bezeichnete er kurzerhand als „dumme Leute". Das Pentagon habe bereits die Entsendung von rund 10.000 Bodentruppen angeordnet, die für die Eroberung und Sicherung von Territorium ausgebildet seien. Die Einnahme der Insel Charg, über die etwa 90 Prozent der iranischen Erdölexporte abgewickelt werden, stehe als Option im Raum.

Der Ölpreis als Fieberthermometer der Weltwirtschaft

Die Märkte reagieren, wie sie es in solchen Situationen immer tun: mit Nervosität. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent kletterte zum Wochenstart um bis zu vier Prozent auf fast 117 Dollar und näherte sich damit dem Zwischenhoch von 119,50 Dollar. Seit dem Beginn des Iran-Krieges Ende Februar kennt der Ölpreis im Grunde nur eine Richtung – nach oben. Für die ohnehin angeschlagene deutsche Wirtschaft sind das verheerende Nachrichten. Höhere Energiekosten bedeuten höhere Produktionskosten, höhere Transportkosten und letztlich höhere Preise für den Verbraucher. Die Inflation, die man in Berlin so gerne für besiegt erklärt hätte, dürfte durch diese Entwicklung neuen Auftrieb erhalten.

Die Blockade der Straße von Hormus durch iranische Streitkräfte und Revolutionsgarden verschärft die Lage dramatisch. Durch diese Meerenge fließt rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports. Ihre Sperrung ist ein Würgegriff an der Kehle der globalen Energieversorgung. Dass Trump nun verkündete, der Iran habe als „Zeichen des Respekts" zugestimmt, 20 mit Öl beladenen Schiffen die Passage zu ermöglichen, wirkt angesichts der Gesamtlage wie ein Tropfen auf den heißen Stein.

Merz verspricht deutschen Beitrag – doch zu welchem Preis?

Bundeskanzler Friedrich Merz stellte derweil bei einem Treffen mit dem syrischen Übergangspräsidenten in Berlin einen deutschen Beitrag zur Sicherung der Straße von Hormus in Aussicht. Deutschland werde „selbstverständlich bereit sein, seinen Beitrag zur freien Schifffahrt" zu leisten, sobald die notwendigen Voraussetzungen erfüllt seien. Man fragt sich unwillkürlich: Mit welcher Marine eigentlich? Die Bundeswehr, die seit Jahrzehnten kaputtgespart wurde, soll nun plötzlich im Persischen Golf Flagge zeigen?

Immerhin warnte Merz vor den wirtschaftlichen Folgen des Konflikts. Wachse sich dieser Krieg zu einem regionalen Großkonflikt aus, könne er Deutschland und Europa so stark belasten wie zuletzt die Corona-Pandemie oder der Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Eine bemerkenswert nüchterne Einschätzung, die allerdings die Frage aufwirft, warum man nicht längst Vorsorge getroffen hat. Das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen, das die neue Große Koalition für Infrastruktur aufgelegt hat, wird durch explodierende Energiepreise in seiner Wirkung erheblich geschmälert – während die Zinslast kommende Generationen erdrückt.

Militärische Eskalation auf allen Ebenen

Die militärische Lage im Iran selbst ist verheerend. Israelische Streitkräfte haben nach eigenen Angaben allein in den vergangenen zwei Tagen rund 40 Waffenproduktions- und Forschungseinrichtungen in Teheran getroffen. Darunter befanden sich Anlagen zur Montage von weitreichenden Boden-Luft-Raketen, Panzerabwehrraketen und Triebwerke für ballistische Raketen. Die israelische Luftwaffe setzt ihre Angriffe auf die iranische Hauptstadt unvermindert fort.

Besonders brisant: Laut einem Bericht des „Wall Street Journal" erwäge Trump einen Militäreinsatz zur Bergung von rund 400 Kilogramm hochangereichertem Uran aus iranischen Atomanlagen. Eine solche Operation wäre hochkomplex und würde den Einsatz von Bodentruppen über mehrere Tage erfordern. Das hochangereicherte Uran befinde sich nach Einschätzung der IAEA hauptsächlich in unterirdischen Tunneln und Lagerstätten in den bereits bombardierten Atomanlagen Isfahan und Natans. Der Schwerwasserreaktor Chondab sei bereits durch Beschuss so stark beschädigt worden, dass er nicht mehr betriebsfähig sei.

Kollateralschäden in der gesamten Region

Der Krieg fordert längst auch jenseits der iranischen Grenzen seinen Tribut. Bei einem iranischen Angriff auf eine Energie- und Wasserentsalzungsanlage in Kuwait wurde ein indischer Arbeiter getötet, zehn Soldaten erlitten Verletzungen. Saudi-Arabien fing fünf Marschflugkörper ab, die sich dem Osten des Landes näherten. Im Libanon kam ein UN-Blauhelmsoldat durch die Explosion eines Geschosses ums Leben. In Teheran selbst fielen nach israelischen Angriffen auf Energieanlagen in weiten Teilen der Stadt die Lichter aus.

Spanien hat als erstes NATO-Land seinen Luftraum für alle Militärflüge gesperrt, die mit dem Krieg gegen den Iran in Verbindung stehen. Die linksgerichtete Regierung von Ministerpräsident Sánchez begründete dies damit, sich an einem „einseitig begonnenen Krieg, der gegen das Völkerrecht verstößt", nicht beteiligen zu wollen. Eine Position, die in ihrer Konsequenz bemerkenswert ist – und die Frage aufwirft, wie lange die westliche Allianz in dieser Frage noch geschlossen auftreten kann.

Verhandlungen zwischen Bomben und Drohungen

Die diplomatischen Bemühungen gleichen einem Tanz auf dem Vulkan. Trump legte eine „weitreichende Zustimmung" Teherans zu einem 15-Punkte-Plan der USA nahe und behauptete, der Iran habe „die meisten Punkte" akzeptiert. Gleichzeitig erklärte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, die US-Vorschläge seien „unrealistisch, unlogisch und übertrieben". Trumps eigene Worte bringen die Absurdität der Situation auf den Punkt: „Wir verhandeln mit ihnen, und am Ende müssen wir sie doch wieder in die Luft jagen."

Der Generalleutnant a.D. Roland Kather sieht die Erfolgsaussichten einer US-Bodenoffensive im Iran als begrenzt an und betont die Widerstandsfähigkeit der iranischen Streitkräfte. Eine Einschätzung, die angesichts der Geografie des Landes – dreimal so groß wie Frankreich, mit gebirgigem Terrain und einer Bevölkerung von über 85 Millionen Menschen – durchaus nachvollziehbar erscheint.

Was bedeutet das für Deutschland und den deutschen Bürger?

Die Konsequenzen dieses Konflikts für den deutschen Alltag sind bereits spürbar und werden sich weiter verschärfen. Steigende Energiepreise, eine fragile Lieferkette, wachsende geopolitische Unsicherheit – all das trifft eine Volkswirtschaft, die ohnehin unter strukturellen Problemen leidet. Die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten, die man durch eine ideologiegetriebene Energiewende eigentlich hätte reduzieren wollen, rächt sich nun bitter. Statt funktionierender Kernkraftwerke hat Deutschland abgeschaltete Meiler und eine Energiepolitik, die bei jedem geopolitischen Beben wie ein Kartenhaus zusammenzufallen droht.

In Zeiten solcher Unsicherheit zeigt sich einmal mehr, warum physische Edelmetalle wie Gold und Silber als Vermögenssicherung unverzichtbar sind. Während Papierwerte schwanken, Währungen unter Druck geraten und Energiepreise explodieren, bewähren sich die edlen Metalle seit Jahrtausenden als stabiler Wertspeicher. Wer sein Portfolio nicht mit einem soliden Anteil an physischem Gold und Silber abgesichert hat, sollte spätestens jetzt darüber nachdenken – denn die geopolitischen Risiken werden nicht kleiner, sondern größer.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die dargestellten Informationen und Einschätzungen entsprechen der Meinung unserer Redaktion und den uns vorliegenden Quellen. Jede Anlageentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden.

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