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Kettner Edelmetalle
08.02.2026
11:34 Uhr

Epstein-Skandal erschüttert Frankreich: Ex-Kulturminister Lang tritt nach brisanten Enthüllungen zurück

Der Abgrund, der sich hinter den glänzenden Fassaden der internationalen Polit-Elite auftut, wird mit jeder neuen Enthüllung tiefer. Jack Mathieu Lang, einst gefeierter französischer Kultur- und Bildungsminister, hat nun die Konsequenzen aus seiner Verstrickung in den Epstein-Skandal gezogen und ist als Präsident des Institut du monde arabe zurückgetreten. Sein Name soll bis zu 800 Mal in verschiedenen Schreibweisen in den berüchtigten Epstein-Akten auftauchen – eine Zahl, die selbst hartgesottene Beobachter erschaudern lässt.

Die Maske des Nichtwissens

Besonders pikant erscheint die Verteidigungsstrategie des heute 86-Jährigen. Noch 2019 beschrieb er den mittlerweile verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein als „charmant, höflich und angenehm". Nun will er plötzlich „aus allen Wolken gefallen" sein, als er von dessen Verbrechen erfuhr. Eine Schutzbehauptung, die angesichts der dokumentierten Tiefe ihrer Beziehung mehr als fragwürdig erscheint. Denn die Verbindung zwischen Lang und Epstein war keineswegs oberflächlich – sie erstreckte sich über Jahre und umfasste geschäftliche wie private Verflechtungen.

Noch im März 2019, nur wenige Monate vor Epsteins letzter Verhaftung und seinem mysteriösen Tod in einer New Yorker Gefängniszelle, ließen sich die beiden gemeinsam vor der Glaspyramide am Louvre fotografieren – jenem architektonischen Wahrzeichen, das Lang selbst als Kulturminister initiiert hatte. Ein Bild, das heute wie ein Mahnmal für die Verblendung oder bewusste Ignoranz der politischen Elite wirkt.

Ein Netzwerk aus Geld und Gefälligkeiten

Die finanziellen Verstrickungen zwischen Lang und Epstein lesen sich wie ein Lehrstück über die Mechanismen der Macht. 2015 vermittelte der sozialistische Politiker dem amerikanischen Milliardär eine Villa in Marrakesch. 2019 flossen 58.000 Dollar von Epstein an einen Lang nahestehenden Verein – angeblich zur Finanzierung eines Films. Auch das Institut du monde arabe, dessen Präsidentschaft Lang nun niedergelegt hat, soll von finanziellen Zuwendungen des Sexualstraftäters profitiert haben.

Doch damit nicht genug: Langs Tochter Caroline wird in einer E-Mail Epsteins als „Teil der Familie" bezeichnet. 2014 durfte sie dessen Anwesen in Palm Beach nutzen, zwei Jahre später gründeten die beiden gemeinsam ein Unternehmen auf den Jungferninseln. Laut Epsteins Testament sollte sie fünf Millionen Euro erben – eine Summe, von der sie angeblich erst durch Medienanfragen erfahren haben will. Auch sie ist mittlerweile von verschiedenen Ehrenämtern zurückgetreten.

Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Geldwäsche

Die französische Justiz hat nun Ermittlungen gegen Vater und Tochter Lang wegen Geldwäsche und Steuerhinterziehung eingeleitet. Ob weitere Kontakte zu Personen aus Epsteins engstem Umfeld bestanden, bleibt unklar. Lang bestreitet, Ghislaine Maxwell, Epsteins engste Vertraute und verurteilte Komplizin, gekannt zu haben. Deren Vater Robert Maxwell kannte er jedoch gut aus seiner Ministerzeit – dieser war bei der Privatisierung des französischen Fernsehsenders TF1 als Investor beteiligt.

Das Erbe eines umstrittenen Kulturpolitikers

Jack Lang prägte als Kulturminister das architektonische Erscheinungsbild von Paris maßgeblich. Neben der umstrittenen Glaspyramide am Louvre geht auch die Grande Arche, ein monumentaler Triumphbogen aus Beton, auf seine Initiative zurück. Kulturelle Großveranstaltungen wie die Fête de la Musique und der Tag des offenen Denkmals tragen ebenfalls seine Handschrift. Er setzte sich gegen die amerikanische Filmwirtschaft ein und fungierte zeitweise als Regierungssprecher.

Sein Institut du monde arabe stand bereits in der Vergangenheit wegen der Finanzierung aus arabischen Staaten wie Katar und Saudi-Arabien in der Kritik. Lang verteidigte diese Staaten gegen den Vorwurf der Terrorunterstützung – ein Verhalten, das ihm den Vorwurf der Abhängigkeit einbrachte. Bemerkenswert: Lang ist Träger des Ordens wider den tierischen Ernst des Aachener Karnevalsvereins und war UN-Sonderberater gegen die Piraterie im Seeverkehr.

Ein Sumpf, der immer tiefer reicht

Der Fall Lang ist nur die Spitze eines Eisbergs, der mit jeder neuen Veröffentlichung aus den Epstein-Akten größer wird. Die Frage, die sich aufdrängt: Wie viele weitere hochrangige Politiker, Wirtschaftsführer und Prominente werden noch in diesen Strudel gezogen? Und vor allem: Wer wusste wirklich nichts von den Machenschaften eines Mannes, dessen kriminelle Aktivitäten offenbar ein offenes Geheimnis in den höchsten Kreisen waren?

Die Beteuerungen des Nichtwissens klingen hohl angesichts der dokumentierten Nähe, der finanziellen Verflechtungen und der jahrelangen Beziehungen. Es scheint, als hätte die internationale Elite einen Pakt des Schweigens geschlossen – einen Pakt, der nun Riss für Riss zerbricht. Für den deutschen Bürger, der zusehen muss, wie die selbsternannten Hüter von Moral und Anstand sich als Teil eines zutiefst korrupten Systems entpuppen, bleibt nur die bittere Erkenntnis: Die wahren Machtverhältnisse in unserer Gesellschaft sind andere, als uns glauben gemacht wird.

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