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Kettner Edelmetalle
06.02.2026
20:19 Uhr

Epstein-Skandal erschüttert Europas Eliten: Norwegen leitet Untersuchung gegen eigenes Außenministerium ein

Die Veröffentlichung eines gewaltigen Datensatzes über den verstorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein schlägt in Europa hohe Wellen. Während die politischen Konsequenzen in den Vereinigten Staaten bislang überschaubar bleiben, geraten auf dem alten Kontinent Politiker, Königshäuser und die sogenannte Elite zunehmend unter Druck. Besonders brisant: Das Friedensnobelpreis-Land Norwegen steht im Zentrum des Sturms.

Norwegens politische Elite im Kreuzfeuer

Was sich derzeit in Skandinavien abspielt, liest sich wie ein politischer Thriller. Eine Mehrheit der Parteien im norwegischen Parlament scheint bereit, eine unabhängige Untersuchung des Außenministeriums zu unterstützen. Die neu veröffentlichten Dokumente offenbaren ein erschreckendes Netzwerk von Verbindungen zwischen Epstein und hochrangigen norwegischen Persönlichkeiten.

Kronprinzessin Mette-Marit, der ehemalige Premierminister und Außenminister Thorbjoern Jagland sowie der frühere Außenminister Boerge Brende – heute immerhin Chef des Weltwirtschaftsforums – stehen allesamt unter verschärfter Beobachtung. Hinzu kommen die Botschafterin Mona Juul und ihr Ehemann Terje Roed-Larsen, die einst maßgeblich an den Oslo-Abkommen zwischen Israel und der PLO beteiligt waren.

Kronprinzessin entschuldigt sich beim Königshaus

In einer bemerkenswerten Wendung hat sich Kronprinzessin Mette-Marit am Freitag erneut öffentlich entschuldigt – ausdrücklich auch beim König und der Königin. Die neuesten US-Dokumente belegen einen umfangreichen E-Mail-Verkehr mit Epstein, der selbst nach dessen Verurteilung wegen Sexualverbrechen an Minderjährigen im Jahr 2008 fortgesetzt wurde. Die 52-Jährige leidet an einer chronischen Lungenerkrankung und könne sich derzeit nicht in dem Umfang äußern, wie sie es wünsche, teilte der Palast mit.

Das norwegische Königshaus kämpft ohnehin bereits an mehreren Fronten. Marius, der Sohn der Kronprinzessin aus einer Beziehung vor ihrer Ehe mit Kronprinz Haakon, steht gegenwärtig wegen Vergewaltigung und häuslicher Gewalt vor Gericht.

Korruptionsermittlungen gegen Ex-Premierminister

Die norwegische Wirtschaftskriminalitätspolizei hat am Donnerstag Ermittlungen gegen Jagland wegen des Verdachts auf schwere Korruption eingeleitet. Sein Anwalt beteuerte, sein Mandant sei zuversichtlich, seine Unschuld beweisen zu können, und werde kooperieren. Das Außenministerium kündigte an, die diplomatische Immunität aufheben zu lassen, die Jagland als ehemaliger Vorsitzender des Europarats von 2009 bis 2019 genießt.

Der Europarat selbst erklärte, bereits im Dezember und Januar eine interne Untersuchung durchgeführt zu haben, ausgelöst durch im November veröffentlichte Epstein-Dokumente. Weitere Maßnahmen würden bei Bedarf ergriffen.

Europas Machtzirkel unter Druck

Doch Norwegen ist bei weitem nicht das einzige Land, das von den Enthüllungen erschüttert wird. In Großbritannien steht die Zukunft von Premierminister Keir Starmer auf wackligen Beinen, nachdem er Peter Mandelson – einen engen Freund Epsteins – zum Botschafter in Washington ernannt hatte. Prinz Andrew, der Bruder des Königs, musste bereits seinen königlichen Titel und seine luxuriöse Residenz aufgeben. Nun wächst der Druck auf ihn, in den USA auszusagen.

In der Slowakei ist der nationale Sicherheitsberater von Premierminister Robert Fico zurückgetreten, nachdem E-Mails aufgetaucht waren, in denen er mit Epstein über junge Frauen diskutierte. Der ehemalige französische Kulturminister Jack Lang wird aufgefordert, als Präsident des Arabischen Weltinstituts zurückzutreten.

Ein Netzwerk der Macht und des Schweigens

Was diese Enthüllungen so verstörend macht, ist nicht nur das Ausmaß der Verbindungen, sondern die Frage, die sich unweigerlich aufdrängt: Wie konnte ein verurteilter Sexualstraftäter über Jahre hinweg derart enge Kontakte zu den mächtigsten Persönlichkeiten der westlichen Welt pflegen? Und warum blieben diese Verbindungen so lange im Verborgenen?

Die Dokumente zeichnen das Bild einer Elite, die sich über Gesetze und moralische Grundsätze erhaben fühlte. Während der einfache Bürger für weitaus geringere Vergehen zur Rechenschaft gezogen wird, scheinen die Mächtigen dieser Welt in einem Paralleluniversum zu leben, in dem andere Regeln gelten.

Es bleibt abzuwarten, ob die nun eingeleiteten Untersuchungen tatsächlich zu Konsequenzen führen werden – oder ob sich die politische Klasse einmal mehr aus der Affäre ziehen kann. Die Geschichte lehrt uns leider, dass Letzteres allzu oft der Fall ist. Der Epstein-Skandal könnte jedoch zu groß sein, um ihn einfach unter den Teppich zu kehren. Die Öffentlichkeit verdient Antworten – und die Opfer verdienen Gerechtigkeit.

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