
Energiewende am Scheideweg: Deutsche verlieren den Glauben an die grüne Transformation

Was jahrelang als alternativlos galt, wird nun von einer wachsenden Mehrheit der Deutschen in Frage gestellt. Eine aktuelle Umfrage des renommierten Insa-Instituts offenbart ein Bild, das den Architekten der deutschen Energiewende schlaflose Nächte bereiten dürfte: Die Zustimmung zur grünen Transformation des Energiesystems bröckelt – und zwar massiv.
Fast die Hälfte der Deutschen hält den Atomausstieg für einen Fehler
Die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache. 49 Prozent der Befragten bewerten den deutschen Atomausstieg als „eher schlecht". Nur 36 Prozent halten ihn noch für eine gute Entscheidung. Man muss sich diese Zahl auf der Zunge zergehen lassen: Fast jeder zweite Deutsche betrachtet jene energiepolitische Weichenstellung als Fehler, die von der damaligen Bundesregierung unter Angela Merkel im Nachgang der Fukushima-Katastrophe 2011 im Hauruck-Verfahren durchgepeitscht wurde – und die unter der Ampelkoalition im April 2023 mit der Abschaltung der letzten drei Kernkraftwerke ihren unwiderruflichen Abschluss fand.
Damit ist der Atomausstieg der am kritischsten bewertete Aspekt der gesamten Energiewende. Ein vernichtendes Urteil für eine Politik, die Deutschland zum energiepolitischen Geisterfahrer Europas gemacht hat, während Frankreich, Finnland, Polen und selbst die Niederlande auf neue Kernkraftwerke setzen oder bestehende Laufzeiten verlängern.
Die Gesellschaft zerfällt in zwei Lager
Noch bemerkenswerter ist das Ergebnis zur Energiewende insgesamt. 43 Prozent befürworten den Umbau des Energiesystems hin zu erneuerbaren Energien – doch 42 Prozent lehnen ihn ab. 15 Prozent äußerten sich nicht. Die deutsche Gesellschaft ist in dieser Grundsatzfrage also nahezu exakt gespalten. Von einem breiten gesellschaftlichen Konsens, den die politische Klasse jahrelang beschworen hat, kann keine Rede mehr sein.
Wer hätte das gedacht? Jahrzehntelang wurde den Bürgern eingetrichtert, die Energiewende sei ein Projekt, hinter dem das ganze Land stehe. Kritiker wurden als „Klimaleugner" diffamiert, als rückwärtsgewandte Ewiggestrige abgestempelt. Nun zeigt sich: Es war nie ein Konsens – es war ein von oben verordnetes Narrativ, das unter dem Druck der Realität zusammenbricht.
Die wahren Kosten treffen die Bürger mit voller Wucht
Und diese Realität hat einen Namen: explodierende Energiepreise. 72 Prozent der Befragten geben an, sich durch die gestiegenen Strom- und Energiekosten stark belastet zu fühlen. 35 Prozent sprechen sogar von einer „sehr starken" Belastung. Das ist keine abstrakte Statistik – das sind Millionen von Familien, Rentnern und Geringverdienern, die am Monatsende nicht mehr wissen, wie sie ihre Stromrechnung bezahlen sollen. Während Deutschland seine Kernkraftwerke abschaltete und Milliarden in Windräder und Solarpanels pumpte, stiegen die Industriestrompreise auf ein Niveau, das international seinesgleichen sucht. Unternehmen wandern ab, Arbeitsplätze gehen verloren, der Wohlstand schmilzt dahin wie Schnee in der Frühlingssonne.
Es ist eine bittere Ironie: Ausgerechnet jene Politik, die angetreten war, Deutschland zum Vorreiter einer sauberen Zukunft zu machen, hat das Land in eine energiepolitische Sackgasse manövriert. Die Strompreise gehören zu den höchsten weltweit, die Versorgungssicherheit steht auf wackligen Beinen, und die Abhängigkeit von Gasimporten – man erinnere sich an die demütigende Abhängigkeit von russischem Erdgas – wurde lediglich durch neue Abhängigkeiten ersetzt.
Ein langfristiger Trend, der sich nicht mehr leugnen lässt
Die Insa-Umfrage steht dabei keineswegs isoliert da. Das Umweltbundesamt verzeichnet in seinen eigenen Studien zum Umweltbewusstsein seit Jahren rückläufige Werte. Der Anteil der Befragten, die Umwelt- und Klimaschutz für „sehr wichtig" halten, sank von 65 Prozent im Jahr 2020 auf 57 Prozent im Jahr 2022 und schließlich auf 54 Prozent im Jahr 2024. Ein stetiger Abwärtstrend, der sich offenkundig weiter beschleunigt.
Auch beim Ziel der Klimaneutralität zeigt sich die Spaltung: 46 Prozent halten es für eher wichtig, 38 Prozent stufen es als eher unwichtig ein. Angesichts der Tatsache, dass die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz die Klimaneutralität bis 2045 sogar im Grundgesetz verankert hat – finanziert durch ein gigantisches 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen, das kommende Generationen mit Schulden belastet –, stellt sich die Frage: Regiert die Politik hier noch im Sinne der Bürger? Oder hat sie sich längst von der Lebensrealität der Menschen entkoppelt?
Während Deutschland abschaltet, baut die Welt aus
Besonders absurd wirkt der deutsche Sonderweg im internationalen Vergleich. Während hierzulande Kernkraftwerke gesprengt und Windräder in jeden noch so idyllischen Landstrich gepflanzt werden, bauen China und Indien in atemberaubendem Tempo neue Kohlekraftwerke. Der globale CO₂-Ausstoß steigt ungebremst – Deutschlands Anteil daran liegt bei rund zwei Prozent. Die Vorstellung, dass der deutsche Alleingang das Weltklima retten könnte, war von Anfang an eine Illusion. Eine teure Illusion, die den Wohlstand einer ganzen Nation gefährdet.
Die Umfrageergebnisse sollten ein Weckruf sein – für eine Politik, die endlich den Mut aufbringen muss, ideologische Scheuklappen abzulegen und eine pragmatische, technologieoffene Energiepolitik zu verfolgen. Eine Politik, die den Bürger nicht als Melkkuh betrachtet, sondern als denjenigen, dem sie zu dienen hat. Ob die neue Große Koalition diesen Mut aufbringt, darf bezweifelt werden. Doch die Zahlen lügen nicht: Die Geduld der Deutschen mit der Energiewende in ihrer bisherigen Form ist am Ende.
In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und steigender Energiekosten suchen viele Bürger nach Wegen, ihr Vermögen zu sichern. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt – gerade dann, wenn politische Fehlentscheidungen die Kaufkraft des Geldes erodieren und die Inflation durch schuldenfinanzierte Großprojekte weiter angeheizt wird.

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