
Elektrifizierung des Automarktes: Ein fragwürdiger Triumph auf Kosten der Verbraucher

Die Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes verkünden eine vermeintliche Zeitenwende: Erstmals haben Elektroautos und Hybridfahrzeuge die Mehrheit der Neuzulassungen in Deutschland gestellt. Doch hinter den jubelnden Statistiken verbirgt sich eine Geschichte von politischem Druck, massiven Subventionen und einer Transformation, die keineswegs so freiwillig erfolgt, wie es die Zahlen suggerieren.
Die nackten Zahlen: Ein genauerer Blick
Mit über 545.000 Neuzulassungen erreichten reine Elektrofahrzeuge einen Marktanteil von rund 19 Prozent. Fast jeder fünfte Neuwagen fährt damit ausschließlich mit Strom. Den stärksten Anstieg verzeichneten dabei Plug-in-Hybride, deren Neuzulassungen im Jahresvergleich um mehr als 60 Prozent zulegten. Klassische Verbrenner hingegen verloren weiter an Bedeutung – der Anteil von Benzinern sank deutlich, während Dieselfahrzeuge mit weniger als 400.000 verkauften Einheiten ein Minus von fast 20 Prozent hinnehmen mussten.
Insgesamt wurden 2025 rund 2,9 Millionen Pkw neu zugelassen, ein Plus von lediglich 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Von einer echten Markterholung kann also kaum die Rede sein.
Der Preis der grünen Transformation
Was die Statistiken verschweigen: Diese Entwicklung ist keineswegs das Ergebnis einer natürlichen Marktentwicklung. Jahrelange Subventionen, Steuervergünstigungen und regulatorischer Druck haben den Verbrennungsmotor systematisch benachteiligt. Die durchschnittlichen CO₂-Werte der neu zugelassenen Pkw sanken 2025 um knapp zwölf Prozent – ein Effekt, der von Klimaideologen als Erfolg gefeiert wird, während die deutsche Automobilindustrie unter dem Transformationsdruck ächzt.
Die Realität sieht düster aus: Jobabbau, Abwanderung und Insolvenzen prägen das Bild einer Branche, die einst das Rückgrat der deutschen Wirtschaft bildete. Während chinesische Hersteller wie BYD Tesla bereits überholt haben und den europäischen Markt mit günstigen Elektrofahrzeugen fluten, kämpfen deutsche Traditionsunternehmen ums Überleben.
Gebrauchtwagenmarkt folgt dem Trend
Auch der Gebrauchtwagenmarkt zeigt erste Anzeichen der Elektrifizierung. Mehr als 7,6 Millionen Fahrzeuge wechselten im Jahresverlauf den Halter – ein leichtes Plus gegenüber dem Vorjahr. Der Umstieg auf neue Antriebe vollzieht sich damit schrittweise, wobei viele Verbraucher angesichts der hohen Neuwagenpreise und der unsicheren Ladeinfrastruktur weiterhin auf bewährte Gebrauchte setzen.
Ein kritisches Fazit
Die Mehrheit der Neuzulassungen mag nun elektrisch sein, doch diese Entwicklung wurde nicht durch überzeugende Produkte, sondern durch politischen Zwang herbeigeführt. Die Frage, ob Deutschland mit dieser forcierten Transformation seinen industriellen Wohlstand aufs Spiel setzt, während andere Nationen pragmatischere Wege gehen, bleibt unbeantwortet. Die traditionelle deutsche Ingenieurskunst, die einst Weltmaßstäbe setzte, droht unter dem Diktat einer ideologisch getriebenen Verkehrswende zu verkümmern.
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