
Eklat in Davos: US-Handelsminister provoziert europäische Elite – Lagarde flüchtet vor dem Dessert

Was für ein Schauspiel in den verschneiten Schweizer Alpen! Beim diesjährigen Weltwirtschaftsforum in Davos kam es zu einem handfesten Eklat, der die ohnehin angespannten transatlantischen Beziehungen weiter auf die Probe stellt. US-Handelsminister Howard Lutnick sorgte mit einer Rede für derartigen Aufruhr, dass EZB-Präsidentin Christine Lagarde demonstrativ das Abendessen verließ – noch bevor das Dessert serviert wurde.
Kohle statt Klimawahn: Lutnicks Provokation trifft ins Mark
Der Stein des Anstoßes? Lutnick wagte es, die versammelte globale Elite mit einer unbequemen Wahrheit zu konfrontieren: Die Welt solle sich stärker auf Kohle als Energiequelle konzentrieren und weniger auf die sogenannten erneuerbaren Alternativen setzen. Eine Aussage, die in den heiligen Hallen des WEF – jenem Tempel der grünen Transformation und des Great Reset – einem Sakrileg gleichkommt.
Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Nach Berichten der Financial Times eskalierte die Stimmung im Raum sofort. Teilnehmer beschrieben die Atmosphäre als „angespannt", andere sprachen von einer „lauten und pikanten" Situation. Der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore – jener Klimaprophet, der seit Jahrzehnten den Untergang der Welt vorhersagt – soll dazwischengerufen und Lutnick gar ausgebuht haben.
Das US-Handelsministerium kontert trocken
Die Reaktion aus Washington fiel erwartungsgemäß gelassen aus. Das US-Handelsministerium erklärte lakonisch: „Nur eine Person hat gebuht, und das war Al Gore." Eine Aussage, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lässt und die Verhältnisse zurechtrückt.
Das exklusive Abendessen, veranstaltet von niemand Geringerem als BlackRock-CEO Larry Fink in seiner Funktion als Co-Vorsitzender des WEF, versammelte mehrere Hundert prominente Gäste. Staatsoberhäupter, zentrale Forum-Mitglieder und weitere hochrangige Persönlichkeiten – die Crème de la Crème der globalen Machtelite. Doch selbst diese illustre Gesellschaft konnte den Tumult nicht verhindern. Die Gastgeber sahen sich schließlich gezwungen, die Veranstaltung vorzeitig abzubrechen.
Lagardes demonstrativer Abgang
Besonders bemerkenswert ist der demonstrative Abgang von EZB-Präsidentin Christine Lagarde. Die Französin, die bereits in der Vergangenheit wegen einer Verurteilung in Frankreich für Schlagzeilen sorgte, verließ die Veranstaltung in einem offensichtlichen Akt des Protests. Die EZB verweigerte jeden Kommentar zum Vorfall – ein beredtes Schweigen, das Bände spricht.
Die neue Weltordnung nimmt Gestalt an
Was sich in Davos abspielte, ist mehr als nur ein diplomatischer Fauxpas. Es ist ein Symptom der tektonischen Verschiebungen in der Weltpolitik. Die Trump-Administration macht unmissverständlich klar, dass sie die Spielregeln der vergangenen Jahrzehnte nicht mehr akzeptiert. Die grüne Agenda, die von europäischen Eliten und ihren Verbündeten in den USA so vehement vorangetrieben wurde, steht vor einer fundamentalen Herausforderung.
Parallel zu diesem Eklat sorgte auch Trumps Rede am Mittwochmittag für Aufsehen. Der US-Präsident bekräftigte seine Ansprüche auf Grönland und erklärte, nur die USA könnten die Sicherheit der Insel gewährleisten. Immerhin: Er betonte, keine Gewalt anwenden zu wollen – ein schwacher Trost für die europäischen Verbündeten, die sich zunehmend in einer Zwickmühle zwischen amerikanischen Interessen und eigener Souveränität wiederfinden.
Ein Weckruf für Europa?
Die Ereignisse in Davos sollten für jeden aufmerksamen Beobachter ein Weckruf sein. Die Zeit der diplomatischen Höflichkeitsfloskeln scheint vorbei. Die neue US-Administration kommuniziert direkt, unverblümt und ohne Rücksicht auf die Befindlichkeiten der europäischen Partner. Ob dies letztlich zum Vorteil oder Nachteil Europas gereicht, wird maßgeblich davon abhängen, wie die europäischen Führungskräfte auf diese neue Realität reagieren.
Eines steht fest: Das WEF 2026 wird den Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben. Nicht wegen bahnbrechender Ideen zur Weltverbesserung, sondern wegen eines Abendessens, das vor dem Dessert endete – und einer Botschaft, die deutlicher nicht hätte sein können.
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