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Kettner Edelmetalle
31.01.2026
08:23 Uhr

Edelmetall-Crash: Gold und Silber stürzen ab – doch ist das wirklich eine Katastrophe?

Edelmetall-Crash: Gold und Silber stürzen ab – doch ist das wirklich eine Katastrophe?

Was für ein Donnerschlag an den Rohstoffmärkten! Am Abend des 30. Januar 2026 erlebten Gold und Silber den heftigsten Tageseinbruch seit Beginn ihrer historischen Rekordrallye. Der Goldpreis, der noch vor wenigen Tagen triumphierend über die Marke von 5.500 US-Dollar je Unze geklettert war, sackte zeitweise unter die psychologisch wichtige 5.000-Dollar-Schwelle. Ein Minus von sechs bis acht Prozent an einem einzigen Handelstag – das hat es lange nicht gegeben.

Silber trifft es noch härter

Während Gold-Anleger bereits nervös auf ihre Depots blicken, müssen Silber-Investoren noch stärkere Nerven beweisen. Das weiße Edelmetall, das in den vergangenen Tagen noch stolz über 110 US-Dollar je Unze notierte, brach im Tagesverlauf um satte 13 Prozent ein. In den Abendstunden pendelte der Kurs um die 100-Dollar-Marke – ein Niveau, das noch vor wenigen Monaten als utopisch gegolten hätte.

Doch halt! Bevor nun Panik ausbricht und die Schwarzmaler wieder Oberwasser bekommen, sollte man einen kühlen Kopf bewahren. Denn was hier passiert, ist nichts anderes als das, was erfahrene Marktteilnehmer seit Wochen erwartet haben: eine überfällige Korrektur nach einer beispiellosen Rallye.

Die Schwerkraft meldet sich zurück

Analysten beschreiben die aktuelle Entwicklung treffend als den Moment, in dem die Edelmetallmärkte „die Schwerkraft wiederentdecken". Nach dem rasanten Anstieg hatten sich sämtliche Bewertungs- und Stimmungsindikatoren in einem extrem optimistischen Bereich befunden. Jeder, der auch nur ansatzweise mit Marktmechanismen vertraut ist, weiß: Solche Übertreibungen korrigieren sich – früher oder später, aber sie korrigieren sich immer.

Die Auslöser für den aktuellen Rücksetzer sind schnell identifiziert: Gewinnmitnahmen nach der steilen Rallye, ein erstarkender US-Dollar sowie die Einpreisung eines etwas vorsichtigeren Zinsausblicks in den Vereinigten Staaten. Hinzu kommt, dass kurzfristig stark gehebelte Positionen im Futures-Bereich bei fallenden Kursen glattgestellt werden und so den Abwärtsdruck zusätzlich verstärken.

Spekulative Exzesse werden bereinigt

Besonders im Silbermarkt hatten sich in den vergangenen Wochen massive spekulative Positionen aufgebaut. Viele Trader saßen auf beträchtlichen Buchgewinnen – und wenn solche Gewinne realisiert werden, geschieht das selten geordnet. Der aktuelle Rückgang ist daher vor allem der Bereinigung dieser spekulativen Exzesse geschuldet, nicht etwa einem fundamentalen Wandel der Rahmenbedingungen.

Minenaktien im Sog der Korrektur

Die Korrektur bei Gold und Silber bleibt naturgemäß nicht ohne Folgen für die Minenaktien. Große Gold- und Silberproduzenten sowie einschlägige ETFs verzeichnen teils deutliche Kursabschläge, die teilweise sogar über den Rückgängen der zugrunde liegenden Metallpreise liegen. Insbesondere Werte mit hoher operativer oder finanzieller Hebelwirkung auf den Gold- und Silberpreis geraten unter Druck.

Doch auch hier gilt: Die aktuellen Niveaus liegen – trotz der scharfen Tagesverluste – immer noch deutlich über den Ständen vom Jahresanfang. Das unterstreicht eindrucksvoll das Ausmaß der vorangegangenen Hausse.

Korrektur oder Trendwende?

Die entscheidende Frage, die sich nun alle Marktteilnehmer stellen: Handelt es sich um eine Trendwende oder lediglich um eine längst überfällige Zwischenkorrektur innerhalb eines übergeordneten Aufwärtstrends? Die Antwort darauf wird sich in den kommenden Tagen zeigen. Entscheidend dürfte sein, ob sich die Preise oberhalb wichtiger charttechnischer Unterstützungszonen stabilisieren können.

Für langfristig orientierte Anleger, die physische Edelmetalle als Vermögenssicherung und Beimischung zu einem breit gestreuten Portfolio betrachten, sollte der aktuelle Rücksetzer jedenfalls kein Grund zur Panik sein. Im Gegenteil: Wer die fundamentalen Gründe für steigende Edelmetallpreise – geopolitische Unsicherheiten, expansive Geldpolitik, Inflationssorgen – für intakt hält, könnte die aktuelle Korrektur sogar als Gelegenheit betrachten, Positionen aufzubauen oder zu verstärken.

„Die Märkte können länger irrational bleiben, als man selbst solvent bleiben kann" – diese alte Börsenweisheit gilt in beide Richtungen. Sowohl für übertriebene Euphorie als auch für übertriebene Panik.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst dafür verantwortlich, ausreichend zu recherchieren und seine Anlageentscheidungen eigenverantwortlich zu treffen. Physische Edelmetalle können eine sinnvolle Ergänzung zur Vermögenssicherung darstellen, ersetzen jedoch keine professionelle Finanzberatung.

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