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Kettner Edelmetalle
02.02.2026
06:41 Uhr

Drei Millionen Arbeitslose: Deutschlands wirtschaftlicher Niedergang nimmt erschreckende Ausmaße an

Die Zahlen sind ernüchternd, ja geradezu alarmierend. Über drei Millionen Menschen ohne Arbeit – die höchste Januar-Zahl seit mehr als einem Jahrzehnt. Während die Chefin der Bundesagentur für Arbeit, Andrea Nahles, von einer vermeintlichen „Talsohle" spricht, offenbart sich in Wahrheit ein struktureller Abschwung von historischem Ausmaß. Doch wer trägt die Verantwortung für dieses Desaster?

Die nackten Zahlen sprechen eine deutliche Sprache

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im Januar 2026 exakt 3,085 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 177.000 mehr als im Dezember und satte 92.000 mehr als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote kletterte auf 6,6 Prozent – ein Anstieg um 0,4 Prozentpunkte gegenüber dem Vormonat. Besonders beunruhigend: Die Zahl der offenen Stellen sinkt kontinuierlich. Wer heute seinen Arbeitsplatz verliert, findet immer schwerer einen neuen.

Andrea Nahles erklärt diese dramatische Entwicklung allen Ernstes mit „jahreszeitlichen Gründen". Der Winter als Überraschung für die oberste Arbeitsvermittlerin des Landes? Man reibt sich verwundert die Augen. Dass es im Januar kalt wird und die Baubranche traditionell weniger Aufträge hat, sollte eigentlich niemanden überraschen, der schon einmal einen deutschen Winter erlebt hat.

Die wahren Ursachen werden verschwiegen

Der Arbeitsmarkt ist kein isoliertes Phänomen, sondern der Seismograph der Wirtschaft. Und dieser Seismograph schlägt gewaltig aus. Deutschland steckt seit Jahren in einer selbstverschuldeten Wachstumskrise. Die Ursachen sind hinlänglich bekannt: explodierende Energiepreise als direkte Folge einer ideologisch verblendeten Energiepolitik, eine klimagetriebene Industriepolitik, die den Standort Deutschland systematisch unattraktiv macht, immer neue Regulierungen, absurde Lieferkettenauflagen und Berichtspflichten sowie ein Steuer- und Abgabensystem, das Leistung nicht belohnt, sondern bestraft.

Die Konsequenzen sind verheerend. Unternehmen investieren nicht mehr in Deutschland, sie verlagern ihre Produktion ins Ausland oder schließen gleich ganze Standorte. Der Mittelstand – einst das Rückgrat der deutschen Wirtschaft – schrumpft leise, aber stetig. Und die für diese Entwicklung verantwortlichen Politiker? Sie spielen die Überraschten, wenn sie mit den desaströsen Folgen ihrer eigenen Politik konfrontiert werden.

Das Bürgergeld als Leistungskiller

Besonders pikant ist der Blick auf die Zusammensetzung der Zahlen. Rund 1,1 Millionen Menschen beziehen klassisches Arbeitslosengeld. Dem gegenüber stehen fast 3,8 Millionen erwerbsfähige Bürgergeldempfänger – darunter viele sogenannte Aufstocker, die trotz Arbeit nicht über die Runden kommen. Das ist der eigentliche Skandal: Arbeit lohnt sich in diesem Land immer weniger, während Nichtarbeit zunehmend attraktiver wird.

Der Sozialstaat ist längst kein Sicherheitsnetz mehr für Menschen in vorübergehenden Notlagen. Er ist zum Dauerzustand geworden, zur leistungslosen Daueralimentation. „Fördern statt fordern" lautet die Devise, Sanktionen gelten als unsozial, Kontrolle als verdächtig. Gleichzeitig beklagt man einen angeblichen Fachkräftemangel, während Millionen Menschen im System geparkt werden.

Eine verlorene Generation wächst heran

Besonders fatal ist der Blick auf den Nachwuchs. Zehntausende Jugendliche ohne Schulabschluss und Ausbildung stehen ohne jede Perspektive da. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen. Wer den Einstieg ins Berufsleben verpasst, bleibt oft dauerhaft im Transfersystem hängen. Hier entsteht eine hausgemachte, politisch verschuldete Generation der Abgehängten.

Wenn Andrea Nahles erklärt, es gebe Anzeichen für eine Erholung, erinnert das an die Durchhalteparolen vergangener Krisen. Nur dass diesmal die strukturellen Probleme tiefer sitzen als je zuvor. Deutschland verliert an Wettbewerbsfähigkeit, an Industrie, an Leistungswillen. Der Arbeitsmarkt folgt diesem Trend mit Verzögerung, aber zuverlässig.

Die Talsohle ist noch lange nicht erreicht

Drei Millionen Arbeitslose sind keine Randnotiz, die man mit ein paar beschwichtigenden Worten abtun kann. Sie sind das direkte Ergebnis politischer Fehlentscheidungen – von der Energiewende über die unkontrollierte Zuwanderung bis hin zur bürokratischen Gängelung der Wirtschaft. Wer das als vorübergehende Schwäche verkauft, will den Ernst der Situation nicht wahrhaben.

Die Wahrheit ist: Die Talsohle ist nicht erreicht. Es wird munter weiter nach unten gehen. Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hat zwar vollmundige Reformen versprochen, doch bisher ist davon wenig zu sehen. Stattdessen werden mit dem 500-Milliarden-Sondervermögen neue Schulden aufgetürmt, die kommende Generationen belasten werden. Das ist keine Lösung, sondern eine Verschärfung des Problems.

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und politischer Fehlsteuerung suchen viele Bürger nach Möglichkeiten, ihr Vermögen zu schützen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als krisenfeste Wertanlage bewährt und können eine sinnvolle Ergänzung eines breit gestreuten Anlageportfolios darstellen – gerade wenn das Vertrauen in die wirtschaftspolitische Kompetenz der Regierenden schwindet.

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