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Kettner Edelmetalle
21.05.2026
13:47 Uhr

Die zweite Inflationswelle rollt an: Öl, Energie und das Versagen der grünen Träumer

Wer geglaubt hatte, der Spuk sei vorbei, dürfte sich bald die Augen reiben. Die Inflation, von Politikern wie Zentralbankern in vermeintlich sichere Bahnen gelenkt, schickt sich gerade an, eine zweite Runde einzuläuten – und diesmal mit einer Wucht, die uns schmerzlich an die siebziger Jahre erinnern könnte. Eine aktuelle Analyse von Bravos Research zeichnet ein Bild, das den Optimisten an den Finanzmärkten gar nicht schmecken dürfte: explodierende Ölpreise, schrumpfende Reserven und eine Preisspirale, die längst wieder Fahrt aufnimmt.

Öl als Brandbeschleuniger der Teuerung

Allein in diesem Jahr hätten die Ölpreise um rund 70 Prozent zugelegt, heißt es in der Analyse. Eine Zahl, die für sich spricht. Wer jemals einen Blick auf die Wirtschaftsgeschichte geworfen hat, weiß: Steigende Energiepreise wirken wie ein Brandbeschleuniger, der jede Lieferkette, jeden Produktionsschritt und letztlich jeden Einkaufskorb erfasst. Vom Kaffee am Morgen bis zur abendlichen Stromrechnung – nichts bleibt verschont. Und während die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten weiter schwelen, scheint die Aussicht auf eine baldige Entspannung an den Energiemärkten reichlich naiv.

Besonders pikant: Laut Goldman Sachs schrumpfen die globalen Ölreserven derzeit so rasant wie nie zuvor. Ein klassisches Frühwarnsignal, das in der Vergangenheit fast immer einer breiteren Inflationsdynamik vorausging. Während sich also die Wohnkosten kurzzeitig etwas beruhigt haben, drehen Energie und Lebensmittel die Preisspirale weiter. Brisant ist dabei der Hinweis der Analysten, dass die Lebensmittelpreise auf die jüngsten Energieverteuerungen noch gar nicht vollständig reagiert hätten. Die volle Quittung kommt also erst noch – mit der bekannten zeitlichen Verzögerung.

Hausgemachtes Desaster: Berliner Energiepolitik als Inflationsmotor

Während internationale Analysten die globalen Faktoren beleuchten, lohnt der ehrliche Blick auf die heimische Misere. Deutschland hat sich durch eine jahrelange ideologisch getriebene Energiepolitik ins Abseits manövriert. Der überstürzte Atomausstieg, die einseitige Fixierung auf wetterabhängige Energieträger und die immer höher schraubende CO₂-Bepreisung haben die Strompreise in astronomische Höhen getrieben. Es wundert daher niemanden, dass ausländische Investoren zunehmend einen Bogen um den einstigen Industriestandort Deutschland machen.

Die nun anrollende zweite Inflationswelle trifft ein Land, das energiepolitisch ohnehin schon auf dem Zahnfleisch geht. Und während die Bundesregierung unter Friedrich Merz mit dem 500-Milliarden-Schuldenpaket weitere Brandbeschleuniger ins Feuer wirft, dürfen die Bürger erneut die Zeche zahlen – über Steuern, Abgaben und schleichende Geldentwertung.

Die siebziger Jahre lassen grüßen

Bravos Research zieht offen historische Parallelen zu den siebziger Jahren – einer Dekade, die für explodierende Energiepreise, hohe Inflation und massive Marktverwerfungen steht. Der vielbeachtete ISM Manufacturing Prices Paid Index, ein Frühindikator für steigende Produktionskosten in den USA, hat zuletzt Niveaus erreicht, die historisch fast immer mit einer Inflation jenseits der vier Prozent verbunden waren. Die Analysten erwarten, dass die US-Inflation bis Ende 2026 erneut in Richtung vier bis fünf Prozent steigen könnte.

Im April lag die US-Gesamtinflation bereits wieder bei 3,8 Prozent, die Kernrate bei 2,8 Prozent. Wer da noch von einem dauerhaften Sieg über die Teuerung spricht, betreibt entweder Augenwischerei oder hat die Daten nicht gelesen. Inflationsraten oberhalb von vier Prozent haben historisch fast ausnahmslos zu erheblicher Volatilität an den Börsen geführt – die Jahre 1974, 1987, 2001, 2008 und 2022 sprechen Bände.

Kapital sucht sichere Häfen

In Phasen steigender Inflation verschieben sich die Kapitalströme traditionell massiv. Die Marktführer der vergangenen Jahre – allen voran hochbewertete Technologietitel – könnten unter Druck geraten, während Rohstoffe und Energie zu den neuen Lieblingen werden dürften. Vor allem aber gilt: In Zeiten, in denen Notenbanken und Regierungen das Vertrauen in Papiergeld systematisch ramponieren, suchen kluge Anleger Schutz in echten Sachwerten. Physisches Gold und Silber haben über Jahrhunderte bewiesen, dass sie nicht nur die Kaufkraft erhalten, sondern in Inflationsphasen regelmäßig zu den großen Gewinnern gehören. Wer sein Vermögen breit diversifiziert und einen soliden Anteil in physische Edelmetalle investiert, schafft sich einen Anker gegen die Stürme, die uns mit hoher Wahrscheinlichkeit bevorstehen.

Die Botschaft ist eindeutig: Die Inflation ist nicht besiegt, sie holt nur Luft für den nächsten Schlag. Wer jetzt nicht vorsorgt, riskiert, dass ihm die schleichende Geldentwertung in den kommenden Jahren erhebliche Vermögensteile aus der Tasche zieht – während Politik und Notenbanken erneut beteuern werden, alles im Griff zu haben.

Steigende Ölpreise sind historisch fast immer der erste Dominostein einer breiteren Inflationsdynamik gewesen. Wer das ignoriert, ignoriert die Geschichte.

Haftungsausschluss

Die in diesem Artikel dargestellten Inhalte geben ausschließlich die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder und stellen keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Jeder Leser ist verpflichtet, sich vor einer Anlageentscheidung eigenständig zu informieren und gegebenenfalls fachkundigen Rat einzuholen. Eine Haftung für Vermögensentscheidungen, die auf Grundlage dieses Beitrags getroffen werden, ist ausgeschlossen.

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