
Die Tragödie von Crans-Montana: Wenn der Glaube an den Staat zur tödlichen Illusion wird

Vierzig Tote, über hundert Verletzte, verkohlte Träume einer ausgelassenen Partynacht – die Bilder aus dem Schweizer Skiort Crans-Montana haben sich in das kollektive Gedächtnis eingebrannt. Alkoholisierte Jugendliche zündeten Feuerwerk in einem Kellerklub, dessen Decke mit hochentzündlichen Kunststoff-Lärmschutzmatten verkleidet war. Was folgte, war ein Inferno biblischen Ausmaßes. Doch während die Trauer noch frisch ist, offenbart diese Katastrophe ein weit tieferes Problem unserer modernen Gesellschaft: den blinden Glauben an den allwissenden, allschützenden Staat.
Der fatale Trugschluss der Null-Risiko-Gesellschaft
Wir leben in einer Zeit, in der Bürger ihre Eigenverantwortung bereitwillig an Behörden abtreten – in der naiven Überzeugung, dass alles, was nicht ausdrücklich verboten ist, automatisch sicher sein müsse. Dieser gefährliche Irrglaube hat sich wie ein Krebsgeschwür durch unsere Gesellschaft gefressen. Früher, als der Westen noch für Freiheit und Selbstbestimmung stand, wussten die Menschen, dass sie für ihr Schicksal selbst verantwortlich waren. Dieser Grundsatz förderte kritisches Denken, Wachsamkeit und den gesunden Menschenverstand.
Wem wäre es in früheren Zeiten eingefallen, in einem mit brennbarem Material ausgekleideten Keller Feuerwerkskörper zu zünden? Die Antwort ist so simpel wie erschreckend: niemandem. Doch die heutige Generation wurde systematisch darauf konditioniert, jede Entscheidung an eine höhere Instanz zu delegieren. Der Staat wird zum Ersatzeltern, die öffentliche Meinung zum moralischen Kompass.
Behördenversagen als Symptom eines kranken Systems
Besonders pikant: Obwohl jährliche Brandschutzkontrollen gesetzlich vorgeschrieben waren, fand in der betroffenen Bar seit 2019 keine einzige Überprüfung mehr statt. Sechs Jahre lang schaute niemand hin. Sechs Jahre lang wiegte sich jeder in falscher Sicherheit. Die Behörden, die eigentlich schützen sollten, versagten auf ganzer Linie – und niemand wird dafür zur Rechenschaft gezogen werden.
„Politiker und Behörden haben kein ‚Skin in the Game'. Sie haften bei Fehlverhalten nicht mit ihrem persönlichen Vermögen. Von Freiheitsentzug ganz zu schweigen."
Während ein Unternehmer, der fahrlässig handelt, durch Verluste bestraft und vom Markt verdrängt wird, genießen Staatsdiener in den meisten Fällen Immunität. Sie beziehen weiterhin ihre überdurchschnittlichen Gehälter, finanziert durch Steuergelder, die unter Androhung von Zwang eingetrieben werden. Hat irgendjemand davon gehört, dass die verantwortlichen Bürokraten eine saftige Strafe zahlen oder hinter Gitter müssen? Natürlich nicht.
Die Erosion der Eigenverantwortung
Diese Entwicklung ist kein Zufall, sondern das Ergebnis jahrzehntelanger politischer Umerziehung. Schon Kleinkinder werden heute mit Helmen, Knieschonern und Ellbogenschützern ausgestattet, selbst wenn sie nur auf einem Dreirad sitzen. Bloß kein Risiko! Bloß keine Schramme! Die Botschaft ist klar: Sicherheit ist käuflich, und der Staat wird schon aufpassen.
Doch diese vermeintliche Sicherheit ist nichts als eine Fata Morgana. Je mehr der Staat reguliert, desto mehr verkümmert das eigenständige Denken. Je mehr Vorschriften erlassen werden, desto weniger fühlt sich der Einzelne für sein Handeln verantwortlich. Es ist ein Teufelskreis, der unweigerlich in die Katastrophe führt.
Die Lehren aus der Tragödie
Was bleibt als Fazit? Nicht etwa der Ruf nach noch mehr Regulierung, noch mehr Kontrollen, noch mehr Staat. Im Gegenteil: Es ist höchste Zeit, sich vom kindlichen Irrglauben zu lösen, dass Behörden unser Leben sicherer machen könnten. Die Rückbesinnung auf bewährte Werte ist gefragt – auf Eigenverantwortung, kritisches Denken und den wachsamen Geist, der einst den Westen groß gemacht hat.
Möglichst wenig Staat, möglichst viel Eigeninitiative – nur so lässt sich verhindern, dass unsere Zivilisation weiter erodiert. Die Tragödie von Crans-Montana sollte uns allen eine Mahnung sein: Wer blind auf den Staat vertraut, spielt mit dem Feuer. Im wahrsten Sinne des Wortes.
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