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Kettner Edelmetalle
12.02.2026
06:27 Uhr

Deutschlands Unternehmen im Blindflug: Nur jede zehnte Firma übt den Ernstfall eines Stromausfalls

Deutschlands Unternehmen im Blindflug: Nur jede zehnte Firma übt den Ernstfall eines Stromausfalls

Es ist eine Zahl, die fassungslos macht: Gerade einmal zehn Prozent der deutschen Unternehmen führen überhaupt Krisenübungen für den Fall eines Stromausfalls oder eines großflächigen Blackouts durch. In einer Zeit, in der hybride Bedrohungen – von Cyberangriffen bis hin zu gezielten Anschlägen auf kritische Infrastruktur – längst keine theoretischen Szenarien mehr sind, sondern bittere Realität, operieren 78 Prozent der Firmen ohne jegliches etabliertes Notfallmanagement. Man reibt sich die Augen.

20 Stunden bis zum Stillstand

Besonders alarmierend ist eine weitere Erkenntnis: Im Durchschnitt könnten deutsche Unternehmen ihren Geschäftsbetrieb bei einem Internetausfall lediglich 20 Stunden aufrechterhalten. Zwanzig Stunden. Weniger als ein Tag. Danach herrscht Stillstand – in der Produktion, in der Logistik, in der Kommunikation. Was das für die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt bedeutet, mag sich jeder selbst ausmalen. Die Abhängigkeit von digitaler Infrastruktur ist in den vergangenen Jahren exponentiell gewachsen, doch die Absicherung gegen deren Ausfall hinkt in geradezu groteskem Ausmaß hinterher.

Dabei sind die Warnzeichen seit Jahren unübersehbar. Die Sabotage an den Nord-Stream-Pipelines im September 2022, die wiederholten Cyberangriffe auf kommunale Verwaltungen und Krankenhäuser, die mysteriösen Kabelschäden in der Ostsee – all das hätte ein Weckruf sein müssen. Doch offenbar hat die deutsche Wirtschaft den Wecker einfach auf Schlummern gestellt.

Politisches Versagen als Brandbeschleuniger

Man darf sich durchaus die Frage stellen, welchen Anteil die Politik an dieser gefährlichen Sorglosigkeit trägt. Während die Vorgängerregierung unter der Ampelkoalition jahrelang damit beschäftigt war, ideologische Projekte voranzutreiben und die Energiewende mit der Brechstange durchzusetzen, blieb die Resilienz der deutschen Infrastruktur sträflich vernachlässigt. Man investierte Milliarden in Windräder und Solarpanels, vergaß aber offenbar, dass ein Stromnetz auch dann funktionieren muss, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint.

Die neue Große Koalition unter Bundeskanzler Friedrich Merz hat zwar ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur angekündigt – doch ob davon tatsächlich ausreichend Mittel in die Härtung kritischer Systeme fließen werden, bleibt abzuwarten. Die Erfahrung lehrt: Zwischen politischen Ankündigungen und deren Umsetzung klafft in Deutschland traditionell ein Abgrund.

Die unterschätzte Gefahr hybrider Kriegsführung

Was viele Unternehmer offenbar noch immer nicht begriffen haben: Wir leben längst in einer Ära der hybriden Kriegsführung. Staatliche und nichtstaatliche Akteure nutzen Cyberangriffe, Desinformation und gezielte Sabotage als Waffen – unterhalb der Schwelle eines offenen militärischen Konflikts, aber mit verheerender Wirkung. Russlands Krieg gegen die Ukraine hat diese Bedrohungslage noch einmal dramatisch verschärft. Und Deutschland, als wirtschaftliches Herz Europas, steht besonders im Fadenkreuz.

Dass unter diesen Umständen fast vier von fünf Unternehmen kein Notfallmanagement vorweisen können, ist nicht nur fahrlässig – es ist ein Sicherheitsrisiko für die gesamte Nation. Ein koordinierter Angriff auf die Stromversorgung oder die digitale Infrastruktur könnte Lieferketten zusammenbrechen lassen, Krankenhäuser lahmlegen und das öffentliche Leben innerhalb weniger Stunden zum Erliegen bringen.

Eigenverantwortung statt Staatsvertrauen

Es wäre naiv, allein auf den Staat zu setzen. Unternehmen müssen selbst Verantwortung übernehmen – durch regelmäßige Krisenübungen, redundante Systeme und belastbare Notfallpläne. Wer heute noch glaubt, ein Blackout sei ein Szenario aus Katastrophenfilmen, der hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wann der Ernstfall eintritt.

Für den einzelnen Bürger und Anleger unterstreicht diese Entwicklung einmal mehr die Bedeutung von physischen Werten als Absicherung. In einer Welt, in der digitale Systeme binnen Stunden kollabieren können, behalten Edelmetalle wie Gold und Silber ihren Wert – unabhängig von Stromnetzen, Servern oder Internetverbindungen. Sie sind das ultimative Notfallmanagement für das persönliche Vermögen.

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