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12.08.2025
17:07 Uhr

Deutschlands Luftfahrt im Sturzflug: Sechs Jahre nach Corona fehlen immer noch 16 Prozent der Passagiere

Die deutsche Luftfahrtbranche kommt nicht aus dem Sinkflug heraus. Während andere europäische Länder längst wieder abheben, dümpelt der Flugverkehr hierzulande weiter im Krisenmodus. Mit gerade einmal 99,4 Millionen Passagieren im ersten Halbjahr 2025 – das sind satte 15,8 Prozent weniger als vor den unseligen Corona-Maßnahmen – offenbart sich das ganze Ausmaß des deutschen Niedergangs.

Berlin als Sinnbild des Scheiterns

Besonders peinlich wird es beim Blick auf den Hauptstadtflughafen BER. Dieser Milliardengrab, das ohnehin schon als Monument deutscher Unfähigkeit in die Geschichte eingehen wird, schafft es nicht einmal, die Passagierzahlen der beiden alten Flughäfen Tegel und Schönefeld zu erreichen. Sage und schreibe 30 Prozent weniger Fluggäste als 2019 – das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Ein Flughafen, der mit großem Tamtam als modernster Europas angepriesen wurde, entpuppt sich als überdimensionierte Geisterstadt.

Doch der Flugverkehr ist nur die Spitze des Eisbergs. Die gesamte deutsche Wirtschaft befindet sich im freien Fall. Ob Baubranche oder Industrie – überall dasselbe Bild: 12 bis 15 Prozent unter dem Niveau von 2019. Die Kapazitätsauslastung dümpelt bei mageren 77,7 Prozent herum, während der historische Durchschnitt bei 83,4 Prozent liegt. Das sind keine abstrakten Zahlen, sondern der Beweis für eine systematische Deindustrialisierung.

60.000 Arbeitsplätze vernichtet – und kein Ende in Sicht

Die Folgen dieser desaströsen Politik lassen sich in harten Zahlen messen: 60.000 Jobs in der Luftfahrt – weg. Deutschlandweit summieren sich die Arbeitsplatzverluste mittlerweile auf erschreckende 700.000. Jeder dieser Arbeitsplätze steht für eine Familie, für Existenzen, die durch ideologische Experimente zerstört wurden.

Während unsere europäischen Nachbarn ihre Luftfahrtindustrie hegen und pflegen, macht Deutschland das, was es in den letzten Jahren am besten kann: sich selbst demontieren. Die Zahl der in Deutschland stationierten Zivilflugzeuge sank von 190 auf klägliche 130. Das bedeutet nicht nur 10.000 weitere verlorene Arbeitsplätze, sondern auch einen jährlichen Wertschöpfungsausfall von über vier Milliarden Euro.

Ryanair zieht die Reißleine

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat genug von der deutschen Abzocke. Die Ankündigung, die Standorte Dortmund, Leipzig und Dresden komplett zu schließen und das Angebot in Hamburg um 60 Prozent sowie am BER um 20 Prozent zu reduzieren, ist ein Weckruf, den selbst die realitätsfernsten Politiker nicht mehr überhören können sollten.

Dara Brady von Ryanair bringt es auf den Punkt: Deutschland erstickt seine eigene Luftfahrt mit Steuern und Abgaben. Dabei läge die Lösung auf der Hand. Brady verspricht drei Milliarden Dollar Investitionen und 1.000 neue Jobs, wenn die unsägliche Luftverkehrssteuer endlich abgeschafft würde. Stattdessen? Schweigen aus Berlin.

35 Prozent Staatsanteil am Ticketpreis – Wahnsinn mit Methode

Man muss sich das einmal vorstellen: Bis zu 35 Prozent eines Flugticketpreises wandern direkt in die Staatskasse. Die Luftverkehrssteuer wurde 2024 um satte 25 Prozent erhöht und macht allein 10 bis 12 Prozent des Ticketpreises aus. Dazu kommen CO2-Abgaben, Flugbenutzungs- und Flugsicherheitsgebühren – ein regelrechter Abgaben-Dschungel, der seinesgleichen sucht.

Im Vergleich dazu wirken Polen und Italien mit ihren 10 bis 15 Prozent Fiskalabgaben wie das gelobte Land für Airlines. Ist es da ein Wunder, dass Fluggesellschaften reihenweise das Weite suchen? Die deutsche Politik betreibt hier nichts anderes als vorsätzliche Standortsabotage.

Die neue Regierung – alte Fehler in neuem Gewand

Von der neuen Großen Koalition unter Friedrich Merz war eigentlich mehr zu erwarten gewesen. Doch was erleben wir? Christoph Ploß, seines Zeichens Tourismus-Koordinator der Bundesregierung, kündigt vollmundig eine Senkung der Luftverkehrssteuer an. Im Haushaltsentwurf 2026? Fehlanzeige. Stattdessen plant die Regierung lieber ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für allerlei ideologische Projekte. Die Zeche zahlen wieder einmal die Bürger und die Wirtschaft.

Es ist bezeichnend für den Zustand unseres Landes, dass ausgerechnet die Luftfahrt – einst Symbol für Fortschritt und Verbindung – zum Opfer grün-ideologischer Fantasien wird. Während China neue Mega-Flughäfen aus dem Boden stampft und die USA ihre Infrastruktur modernisieren, diskutiert man hierzulande lieber über Flugscham und CO2-Neutralität.

Zeit für eine Kehrtwende

Die Fakten liegen auf dem Tisch: Deutschland manövriert sich mit seiner Anti-Luftfahrt-Politik ins Abseits. Die Abwanderung von Airlines ist keine Drohung mehr, sondern bittere Realität. Wenn nicht bald gegengesteuert wird, droht der deutschen Luftfahrt das gleiche Schicksal wie so vielen anderen Branchen: der schleichende Tod durch Überregulierung und ideologische Verblendung.

Was wir brauchen, ist eine Politik, die Arbeitsplätze schafft statt vernichtet, die Wachstum fördert statt abwürgt, die international wettbewerbsfähig macht statt ins Mittelmaß führt. Die Luftfahrt könnte ein Motor der wirtschaftlichen Erholung sein – wenn man sie denn ließe. Doch dazu bräuchte es Politiker, die den Mut haben, ideologische Scheuklappen abzulegen und pragmatische Entscheidungen zu treffen. In der aktuellen politischen Landschaft scheint das leider so wahrscheinlich wie ein pünktlicher Flug am BER.

Die deutsche Luftfahrt sendet ein Notsignal. Die Frage ist nur: Wer in Berlin ist noch willens und fähig, es zu empfangen? Die bisherige Bilanz lässt wenig Hoffnung zu. Während unsere Nachbarn abheben, verharren wir am Boden – gefesselt von einer Politik, die Stillstand zur Tugend erklärt hat.

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