
Deutscher Dienstleistungssektor schwächelt weiter – Umsatzrückgang im November
Die deutsche Wirtschaft kommt nicht zur Ruhe. Während die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz vollmundige Versprechen macht und gleichzeitig ein gigantisches Schuldenpaket von 500 Milliarden Euro schnürt, offenbaren die aktuellen Zahlen aus dem Dienstleistungssektor ein ernüchterndes Bild der wirtschaftlichen Realität.
Rückgang auf breiter Front
Das Statistische Bundesamt verkündete am Donnerstag, was viele Experten bereits befürchtet hatten: Der Dienstleistungssektor in Deutschland hat im November 2025 kalender- und saisonbereinigt real 0,4 Prozent weniger Umsatz erwirtschaftet als noch im Vormonat Oktober. Nominal belief sich der Rückgang auf 0,3 Prozent. Diese Zahlen mögen auf den ersten Blick marginal erscheinen, doch sie sind Symptom einer tiefgreifenden strukturellen Schwäche der deutschen Wirtschaft.
Immerhin: Im Vergleich zum Vorjahresmonat November 2024 konnte der Sektor noch ein reales Plus von 0,6 Prozent verbuchen. Nominal lag der Anstieg bei 2,5 Prozent. Doch diese Zahlen täuschen über die eigentliche Problematik hinweg – denn die nominale Steigerung wird durch die anhaltende Inflation weitgehend aufgefressen.
Besonders betroffen: Arbeitskräftevermittlung und Immobilienwirtschaft
Ein genauerer Blick auf die einzelnen Branchen offenbart, wo der Schuh besonders drückt. Die sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen, zu denen etwa die Vermietung von beweglichen Sachen und die Vermittlung von Arbeitskräften gehören, verzeichneten mit einem Minus von 1,4 Prozent den stärksten Rückgang. Dass ausgerechnet die Arbeitskräftevermittlung derart einbricht, sollte jeden aufhorchen lassen, der sich um den deutschen Arbeitsmarkt sorgt.
Dicht dahinter folgt das Grundstücks- und Wohnungswesen mit einem Rückgang von 1,3 Prozent. Die Immobilienbranche, einst Zugpferd der deutschen Wirtschaft, leidet weiterhin unter den Folgen der Zinspolitik und einer völlig verfehlten Baupolitik der vergangenen Jahre. Wer heute eine Wohnung sucht oder bauen möchte, wird mit bürokratischen Hürden und explodierenden Kosten konfrontiert.
Auch Freiberufler und Logistik im Minus
Die freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen mussten ebenfalls Federn lassen – hier belief sich das Minus auf 0,4 Prozent. Der Bereich Verkehr und Lagerei, das Rückgrat jeder funktionierenden Volkswirtschaft, verzeichnete einen leichten Rückgang von 0,1 Prozent. Einzig der Bereich Information und Kommunikation konnte sich mit einem minimalen Plus von 0,1 Prozent gegen den Trend stemmen.
Ein Spiegelbild verfehlter Wirtschaftspolitik
Diese Zahlen sind mehr als bloße Statistik – sie sind das Ergebnis jahrelanger wirtschaftspolitischer Fehlentscheidungen. Die überbordende Bürokratie, die erdrückende Steuerlast und eine Energiepolitik, die deutsche Unternehmen im internationalen Wettbewerb systematisch benachteiligt, fordern ihren Tribut. Während andere Länder ihre Wirtschaft entfesseln, verstrickt sich Deutschland in ideologischen Grabenkämpfen und regulatorischem Wahnsinn.
Die Hoffnung, dass die neue Bundesregierung hier eine Kehrtwende einleitet, schwindet mit jedem Tag. Statt Schulden abzubauen und die Wirtschaft zu entlasten, werden neue Milliardenprogramme aufgelegt, deren Kosten letztlich der Steuerzahler tragen muss. Die Zeche für diese Politik werden kommende Generationen zahlen – in Form von höheren Steuern, weniger Wohlstand und einer weiter schrumpfenden Wettbewerbsfähigkeit.
In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit suchen viele Anleger nach stabilen Werten. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt und können eine sinnvolle Ergänzung für ein breit gestreutes Anlageportfolio darstellen.

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