
Der große E-Auto-Bluff: Wie Hersteller die Statistiken manipulieren
Die deutschen Autobauer feiern sich selbst für ein angebliches "Rekordhalbjahr" bei den Elektroauto-Zulassungen. Doch hinter den schönen Zahlen verbirgt sich ein perfides Täuschungsmanöver, das die wahre Misere der E-Mobilität verschleiert. Während die Politik weiter von der grünen Verkehrswende träumt, zeigt die Realität: Die Deutschen wollen diese Autos schlichtweg nicht kaufen.
Die Wahrheit hinter den Rekordmeldungen
250.000 neu zugelassene Elektroautos im ersten Halbjahr 2025 – das klingt nach einem durchschlagenden Erfolg. Doch was das Kraftfahrtbundesamt als Triumph verkauft, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als statistischer Taschenspielertrick. Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) spricht Klartext: Von einer "Stimulation der Zulassungsstatistik" sei die Rede, die mit echter Kundennachfrage nichts zu tun habe.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Während die Eigenzulassungen der Hersteller und Händler sich im Vergleich zu 2023 mehr als verdoppelt haben – auf stolze 65.401 Fahrzeuge –, sanken die privaten Zulassungen um neun Prozent. Bei den gewerblichen Zulassungen sieht es kaum besser aus: Rechnet man die Eigenzulassungen heraus, ergibt sich ein Rückgang von 0,8 Prozent.
Das perfide Spiel der Autoindustrie
Besonders dreist agieren die Hersteller selbst: Sie haben ihre Eigenzulassungen innerhalb von nur zwei Jahren vervierfacht. Das Kalkül dahinter ist so simpel wie zynisch: Die Konzerne lassen massenhaft E-Autos auf sich selbst zu, um die CO2-Flottengrenzwerte zu erreichen und Milliardenstrafen zu vermeiden. Bis 2027 müssen sie einen E-Auto-Anteil von 25 Prozent vorweisen – koste es, was es wolle.
"Es handelt sich um einen rein statistischen Erfolg, der mit der Realität wenig zu tun hat"
So bringt es ZDK-Präsident Thomas Peckruhn auf den Punkt. Die Autobauer produzieren quasi "Gebrauchtwagen durch die Hintertür", wie Stefan Bratzel vom Center of Automotive Management es treffend formuliert. Eine Rabatt-Aktion, die die offiziellen Listenpreise unangetastet lässt, aber die Statistiken schönt.
Die Politik versagt auf ganzer Linie
Während die Ampel-Koalition sich für ihre vermeintlichen Erfolge bei der Verkehrswende feierte, ignorierten die Verantwortlichen die Warnsignale aus der Branche konsequent. Jetzt, unter der neuen Großen Koalition, scheint sich wenig zu ändern. Die Politik starrt weiter gebannt auf die geschönten Zulassungszahlen, statt die reale Absatzkrise zur Kenntnis zu nehmen.
Vier von fünf befragten Betrieben empfinden die bisherigen Maßnahmen der Bundesregierung zur Förderung der Elektromobilität als unzureichend. Die Kritik wird umso lauter, je größer die Unternehmen sind. Doch statt auf die Praktiker zu hören, verfolgt die Politik weiter ihre ideologiegetriebene Agenda.
Was wirklich nötig wäre
Die Branche fordert gezielte Anreize für Privatkunden, nicht nur Superabschreibungen für Unternehmen. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur müsse oberste Priorität haben, und die Strompreise müssten endlich sinken. Doch was macht die Politik? Sie verpflichtet die Bürger per Grundgesetz zur Klimaneutralität bis 2045 und plant ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen – finanziert durch neue Schulden, die Generationen belasten werden.
Die Erwartungen der Branche für das zweite Halbjahr sprechen Bände: 54 Prozent der größeren Betriebe blicken pessimistisch in die Zukunft. Die E-Mobilität, wie sie derzeit vorangetrieben wird, ist ein Irrweg – getrieben von politischem Wunschdenken und industriellen Tricksereien.
Zeit für einen Realitätscheck
Die Wahrheit ist unbequem: Die Deutschen wollen keine E-Autos zu den aktuellen Bedingungen. Statt diese Realität anzuerkennen, basteln Hersteller und Politik gemeinsam an einer Scheinwelt aus manipulierten Statistiken. Es wird Zeit, dass die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz endlich einen anderen Kurs einschlägt – weg von ideologischen Träumereien, hin zu einer Verkehrspolitik, die sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Bürger orientiert.
In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und steigender Inflation sollten wir uns auf bewährte Werte besinnen. Während die E-Auto-Blase früher oder später platzen wird, bleiben physische Edelmetalle wie Gold und Silber eine solide Basis für die Vermögenssicherung – frei von politischen Manipulationen und statistischen Tricks.