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20.01.2026
05:57 Uhr

Davos 2026: Wenn die Weltelite vor einem Mann zittert

Davos 2026: Wenn die Weltelite vor einem Mann zittert

Das Weltwirtschaftsforum in Davos beginnt – und während die Organisatoren vom "Geist des Dialogs" schwärmen, kreist in Wahrheit alles um einen einzigen Mann: Donald Trump. Der US-Präsident hat es geschafft, die gesamte Agenda des 56. WEF-Treffens zu dominieren, noch bevor er überhaupt das Schweizer Bergdorf betreten hat. Eine bemerkenswerte Demonstration von Macht, die zeigt, wer in der Weltpolitik derzeit den Ton angibt.

Die Illusion des Dialogs

Im Davoser Kongresszentrum surren die Staubsauger, während an der Wand noch immer der alte Leitsatz prangt: "Den Zustand der Welt verbessern." Man könnte fast lachen, wäre die Situation nicht so bezeichnend für den Zustand der globalen Elite. WEF-Manager Stephan Mergenthaler beschwört die Notwendigkeit des Dialogs in Zeiten des Umbruchs – doch wer genau hinhört, erkennt die Nervosität hinter den diplomatischen Floskeln.

Trump wird am Mittwochnachmittag seinen großen Auftritt haben, und schon jetzt gilt seine Rede als der unbestrittene Höhepunkt des Treffens. Dabei ist hinreichend bekannt, dass der US-Präsident für die viel beschworenen WEF-Ideale wie "globale Zusammenarbeit" und "gemeinsame Problemlösungen" wenig übrig hat. Er regiert nach dem Prinzip "America First" – und die Welt muss sich arrangieren.

Kritik hinter vorgehaltener Hand

David Bach, Professor für Politische Ökonomie an der Wirtschaftshochschule IMD in Lausanne, bringt die Heuchelei auf den Punkt: In den offiziellen Sessions werde es zwar starke Kritik an Trumps Politik geben – seiner Wirtschaftspolitik, seiner Außenpolitik, seiner Klimapolitik. Doch der Präsident werde davon nichts mitbekommen. Warum? Weil in den Meetings mit den CEOs "mit Sicherheit geschmeichelt" werde.

"Davon wird er wahrscheinlich nichts mitbekommen. In dem Meeting, das er mit CEOs hat, da wird mit Sicherheit geschmeichelt."

Eine entlarvende Analyse, die zeigt, wie die Wirtschaftselite funktioniert: Öffentlich Bedenken äußern, privat um Gunst buhlen. Trumps Handelskriege, seine Besitzansprüche auf Grönland, die Zoll-Drohungen gegen europäische Länder – all das wird diskutiert, aber eben nicht mit dem Mann selbst konfrontiert.

Linke Proteste und konservative Fragen

Während die Schweizer Jungpartei Juso unter dem Motto "No WEF – Stop Trump" demonstriert und fordert, man dürfe mit einem solchen Menschen nicht mehr sprechen, stellt selbst die konservative Neue Zürcher Zeitung die berechtigte Frage: "Wie sehr mag sich das WEF von Donald Trump und seiner Politik kapern lassen?"

Die Antwort der Organisatoren klingt fast schon hilflos: Trump sei "genauso wie die 65 anderen Staats- und Regierungschefs Teil der Welt, in der wir leben." Man wolle eine "neutrale Plattform" bieten – seit 1971 sei das die Rolle des Forums.

Das stille Verschwinden der Lieblings-Themen

Besonders aufschlussreich ist, was in Davos nicht mehr diskutiert wird. Fast gänzlich verschwunden sind jene Diskussionsrunden, in denen sich die Elite früher prominent mit Klimaschutz, Entwicklungshilfe, Frauenförderung oder Diversität beschäftigte. Die geopolitischen Realitäten haben die ideologischen Spielwiesen verdrängt – ein Zeichen dafür, dass selbst in Davos langsam die Erkenntnis reift, welche Themen wirklich zählen.

WEF-Manager Mergenthaler gibt offen zu: "Natürlich reflektiert dieses Treffen die Prioritäten der Akteure, die wir zusammenbringen." Mit anderen Worten: Wenn Trump die Agenda bestimmt, dann bestimmt Trump die Agenda. So einfach ist das in der Realpolitik.

Ein Lehrstück in Machtpolitik

Was wir in Davos erleben, ist ein Lehrstück darin, wie ein entschlossener Staatsmann die Spielregeln der internationalen Politik neu schreibt. Während Europa noch immer nach einer "starken Antwort" auf Trumps Politik sucht – wie die Tagesschau selbst titelt –, hat der US-Präsident längst Fakten geschaffen. Die Weltelite mag in ihren Panels kritisieren und in ihren Hinterzimmern jammern, aber am Ende werden sie alle zuhören, wenn Trump am Mittwoch spricht.

Vielleicht ist das die eigentliche Botschaft von Davos 2026: Der "Geist des Dialogs" ist nur so lange relevant, bis jemand kommt, der lieber handelt als redet.

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