
Chile wählt konservativ: Rechtspolitiker Kast triumphiert über kommunistische Kandidatin
Ein politisches Erdbeben erschüttert Südamerika – und diesmal sind es nicht die tektonischen Platten, sondern der Wille des Volkes. José Antonio Kast, Kandidat der chilenischen Republikanischen Partei, hat die Präsidentschaftswahl mit einem überwältigenden Ergebnis von knapp 59 Prozent gewonnen. Seine kommunistische Kontrahentin Jeannette Jara musste sich mit rund 41 Prozent geschlagen geben und räumte ihre Niederlage bereits ein. Was für ein Paukenschlag in einem Land, das noch vor wenigen Jahren unter einer linksgerichteten Regierung stand!
Sicherheit und Migration als Wahlentscheidende Themen
Die Chilenen haben gesprochen, und ihre Botschaft ist unmissverständlich: Sie wollen Sicherheit, sie wollen Ordnung, sie wollen ihre Grenzen geschützt sehen. Obwohl Chile traditionell als eines der sichersten Länder Südamerikas gilt, hat sich die Mordrate innerhalb von zehn Jahren mehr als verdoppelt. Drogenhandel, Entführungen, Schutzgelderpressungen – die Kriminalität wächst wie ein Krebsgeschwür, befeuert nicht zuletzt durch migrantische Banden.
Rund 300.000 Illegale leben mittlerweile in Chile. Viele von ihnen flohen aus dem sozialistischen Venezuela – und brachten die berüchtigte Verbrecherbande „Tren de Aragua" mit, die selbst der US-Regierung Kopfzerbrechen bereitet. Kast versprach, was die Bürger hören wollten: Militäreinsätze in Problemvierteln, Grenzmauern und -gräben, konsequente Abschiebungen und Drohnenüberwachung an der Nordgrenze zu Peru.
Deutsche Medien und ihre vorhersehbare Einordnung
Wenig überraschend ist die Reaktion der deutschen Mainstream-Medien. Der Spiegel tituliert Kast als „ultrarechts", t-online greift gleich zur Keule „Rechtsextremist". Man fragt sich unwillkürlich: Ist jeder Politiker, der für sichere Grenzen und niedrigere Steuern eintritt, automatisch ein Extremist? Kast selbst konterte solche Etikettierungen bereits vor Jahren mit entwaffnender Klarheit:
„Was ist daran rechtsradikal, wenn ich stolz bin auf Chiles Erfolge der vergangenen dreißig Jahre?"
Der designierte Präsident, Sohn deutscher Einwanderer, die nach dem Zweiten Weltkrieg nach Chile übersiedelten, hat sich in der Vergangenheit als Bewunderer Augusto Pinochets bezeichnet. Ein Umstand, den seine Kritiker genüsslich ausschlachten, während sie geflissentlich verschweigen, dass Pinochet Chile durch liberale Wirtschaftsreformen zu einem der wohlhabendsten Länder Lateinamerikas machte.
Die kommunistische Gegenkandidatin disqualifizierte sich selbst
Jeannette Jara hingegen schien alles daran zu setzen, potenzielle Wähler zu verprellen. Sie weigerte sich standhaft, Kuba als Diktatur zu bezeichnen, und nannte die demokratische Opposition im autoritären Venezuela kurzerhand „Putschisten". Solche Aussagen mögen in linksradikalen Zirkeln Applaus ernten – beim chilenischen Wahlvolk kamen sie offensichtlich weniger gut an.
Ein Trend, der sich fortsetzt
Chile reiht sich damit in eine wachsende Liste lateinamerikanischer Länder ein, in denen rechte oder liberal-libertäre Kräfte sozialistische Regierungen ablösen. Man denke nur an Argentinien unter Javier Milei. Die Menschen haben genug von ideologischen Experimenten, die ihre Wirtschaft ruinieren und ihre Sicherheit gefährden. Sie wählen Politiker, die konkrete Lösungen versprechen – und nicht nur wohlklingende Phrasen.
Während in Deutschland die politische Klasse noch immer krampfhaft an ihrer „Brandmauer" festhält und jeden konservativen Gedanken als gefährlich brandmarkt, zeigt der Rest der Welt, wohin die Reise geht. Die Bürger wollen keine Bevormundung durch selbsternannte moralische Instanzen. Sie wollen Sicherheit, wirtschaftliche Stabilität und die Bewahrung ihrer kulturellen Identität. Chile hat gewählt – und die Botschaft ist angekommen. Ob sie auch in Berlin gehört wird, steht auf einem anderen Blatt.
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