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Kettner Edelmetalle
28.04.2026
06:04 Uhr

Cargiant am Ende: Wie grüne Vorgaben den einstigen Auto-Giganten Londons in die Knie zwingen

Cargiant am Ende: Wie grüne Vorgaben den einstigen Auto-Giganten Londons in die Knie zwingen

Es war einmal ein Imperium des Automobils: Auf einem Areal von über 20 Hektar im Westen Londons reihten sich in besten Zeiten mehr als 5.000 Fahrzeuge aneinander, fein säuberlich aufgereiht wie Zinnsoldaten. Cargiant, gegründet 1967 vom heutigen Milliardär Geoffrey Warren, prangte 2007 sogar im Guinness-Buch der Rekorde als "weltgrößtes Autohaus". Doch wer geglaubt hatte, dieser Koloss sei unsterblich, sieht sich nun eines Besseren belehrt. Der traditionsreiche Gebrauchtwagenhändler stellt seinen Betrieb ein – rund 500 Mitarbeiter sind betroffen.

Ein Imperium kapituliert vor der Realität

Wie das britische Car Dealer Magazine berichtet, sei der Gebrauchtwagenhandel bereits eingestellt worden. Lediglich ein kleiner Stamm kümmere sich noch um den Kundendienst, bevor die endgültige Abwicklung folge. Bemerkenswert: Noch im vergangenen Jahr rangierte Cargiant auf Platz 22 der profitabelsten britischen Autohändler. Vom Profit zum Pleitegeier in Rekordzeit – wie kann das sein?

Die Antwort lieferte das Unternehmen selbst, und sie ist ein Lehrstück über die Folgen ideologiegetriebener Politik. Als Gründe für die Schließung nennt Cargiant laut der britischen Zeitung The Sun drei Faktoren: strenge Vorgaben für Elektroautos, steigende Betriebskosten und die zunehmende Komplexität des Gebrauchtwagenmarktes. Tragfähige Zukunftsoptionen? Fehlanzeige.

Wenn die Politik den Markt zerlegt

Man muss kein Wirtschaftsweiser sein, um zu erkennen, was hier geschehen ist. Großbritannien hat – ähnlich wie die EU – seinen Automobilsektor mit immer schärferen Vorschriften zum Übergang in die Elektromobilität gegängelt. Die sogenannte ZEV-Mandate-Regelung zwingt Händler und Hersteller zu Verkaufsquoten für Elektrofahrzeuge, die der Markt schlichtweg nicht hergibt. Die Konsumenten, so will es das Volk in seiner ungehorsamen Weisheit, kaufen nun einmal lieber Verbrenner. Doch der Staat weiß es bekanntlich besser.

Was passiert, wenn Ideologie auf Realität trifft? Genau das, was Cargiant nun erlebt: Ein über Jahrzehnte gewachsenes Geschäftsmodell zerbricht unter dem Gewicht regulatorischer Vorgaben, die mit den Bedürfnissen der Kundschaft nichts mehr zu tun haben. 500 Familien in London können ein Lied davon singen.

Während Warren reich bleibt, zahlen die Mitarbeiter

Geoffrey Warren persönlich wird das Ende seines Lebenswerks finanziell verschmerzen können. Das Cargiant-Gelände im Westen Londons soll rund 100 Millionen Pfund wert sein und dürfte zügig den Besitzer wechseln. Für die Belegschaft hingegen sieht die Bilanz weniger rosig aus. Sie steht vor dem Nichts – Opfer einer Politik, die meint, mit Quoten und Verboten die Welt retten zu können, in Wahrheit aber zuverlässig Arbeitsplätze vernichtet.

Britischer Gebrauchtwagenmarkt wächst – aber nicht für alle

Der bittere Treppenwitz dabei: Der britische Gebrauchtwagenmarkt wächst sogar. Laut der Society of Motor Manufacturers and Traders wurden 2025 rund 7,8 Millionen Gebrauchte verkauft, etwa zwei Prozent mehr als im Vorjahr. Der Ford Fiesta führte mit über 303.000 Verkäufen die Bestenliste an. In Deutschland wechselten im selben Jahr rund 6,51 Millionen Gebrauchtwagen den Besitzer, mit einem Durchschnittspreis von 27.626 Euro. Ein gebrauchtes Elektroauto kostete hingegen im Schnitt stolze 33.503 Euro – kein Wunder, dass der Markt für E-Autos hinkt, während Verbrenner gefragt bleiben.

Eine Warnung für Deutschland

Was sich in London abspielt, sollte den Bürgern hierzulande zu denken geben. Auch Deutschland wird von Brüssel und der eigenen Regierung mit dem 2035er-Verbrenner-Aus, immer neuen CO₂-Vorgaben und planwirtschaftlichen Ladequoten überzogen. Wer glaubt, dass davon nur Hersteller wie VW, BMW oder Mercedes betroffen seien, irrt gewaltig. Auch das Händlerwesen, die Werkstätten, die Zulieferer – die gesamte automobile Wertschöpfungskette – steht unter dem Damoklesschwert grüner Transformationsfantasien.

Cargiant ist insofern mehr als nur eine Firmenpleite. Es ist ein Mahnmal dafür, was passiert, wenn Politiker meinen, klüger zu sein als der Markt und die Konsumenten. Die Liste der Opfer wird länger, und sie wird nicht in London enden.

Sachwerte als Anker in stürmischen Zeiten

Die Pleite von Cargiant zeigt einmal mehr, wie schnell sich vermeintlich felsenfeste Geschäftsmodelle in Luft auflösen können, wenn Politik und Regulierung sich gegen die Realität stellen. Wer in solchen Zeiten Vermögen sichern möchte, sollte einen Blick auf jene Werte werfen, die seit Jahrtausenden ihre Beständigkeit bewiesen haben: physische Edelmetalle wie Gold und Silber. Sie unterliegen weder dem Zorn ideologischer Politik noch den Launen schwankender Märkte und können als sinnvolle Beimischung in einem breit gestreuten Anlageportfolio einen wertvollen Beitrag zur Vermögenssicherung leisten.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Die in diesem Artikel geäußerten Einschätzungen entsprechen ausschließlich der Meinung unserer Redaktion. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigenständig zu recherchieren und Anlageentscheidungen in eigener Verantwortung zu treffen. Für Gewinne oder Verluste, die aus den hier dargestellten Informationen resultieren, übernehmen wir keine Haftung.

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