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Kettner Edelmetalle
27.03.2026
16:55 Uhr

Bundesrat winkt 17 Gesetze durch: Vom Ende des Bürgergelds bis zur Wolfsjagd

Am vergangenen Freitag hat der Bundesrat in einer wahren Marathonsitzung gleich 17 Gesetzentwürfe aus dem Bundestag gebilligt. Von verschärftem Asylrecht über die Abschaffung des Bürgergelds bis hin zur Regulierung von Spritpreisen – die Länderkammer hat ein breites Paket abgearbeitet, das den Alltag von Millionen Deutschen unmittelbar betreffen wird. Doch wie viel davon ist echte Reform, und wie viel bloße Symbolpolitik?

Das Bürgergeld ist Geschichte – endlich

Was viele Bürger seit Jahren gefordert haben, ist nun Realität: Das umstrittene Bürgergeld wird durch eine neue Grundsicherung ersetzt. Härtere Sanktionen, strengere Mitwirkungspflichten und die Möglichkeit, Leistungen schneller zu kürzen oder ganz zu streichen – etwa wenn Termine beim Jobcenter versäumt werden. Man könnte fast meinen, der gesunde Menschenverstand habe sich nach Jahren der ideologischen Verblendung endlich wieder durchgesetzt.

Die Große Koalition unter Friedrich Merz erhofft sich davon, mehr Menschen in Arbeit zu bringen und den grassierenden Missbrauch von Sozialleistungen einzudämmen. Ein überfälliger Schritt, den die Ampelregierung unter grüner Federführung jahrelang blockiert hatte. Ob die neuen Regelungen allerdings tatsächlich die erhoffte Wirkung entfalten, bleibt abzuwarten. Denn solange der Niedriglohnsektor kaum attraktiver ist als der Bezug staatlicher Transferleistungen, wird das Grundproblem bestehen bleiben.

Asylrecht: Brüsseler Vorgaben werden deutsches Recht

Besonders brisant ist die Umsetzung der EU-Asylreform in nationales Recht. Künftig sollen zentrale Unterbringungseinrichtungen für Asylsuchende geschaffen werden, aus denen direkte Abschiebungen in andere EU-Staaten möglich sind. Klingt auf dem Papier entschlossen. Doch wer die deutsche Abschiebungspraxis der vergangenen Jahre kennt, weiß: Zwischen Gesetzestext und Vollzug klafft in diesem Land traditionell eine Schlucht von der Breite des Rheins.

Die entscheidende Frage lautet nicht, ob die Gesetze verabschiedet werden, sondern ob sie auch konsequent angewandt werden. Deutschland hat kein Gesetzgebungsproblem – es hat ein Vollzugsproblem. Und solange Gerichte, Behörden und eine teils ideologisch motivierte Verwaltung den Vollzug torpedieren, werden auch die schärfsten Paragrafen nicht mehr als Tinte auf Papier sein.

Spritpreise: Das österreichische Modell kommt

Eine Regelung, die den Geldbeutel der Autofahrer direkt betrifft: Tankstellen dürfen ihre Preise künftig nur noch einmal täglich – um zwölf Uhr mittags – erhöhen. Preissenkungen bleiben dagegen jederzeit möglich. Bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 100.000 Euro. Das Modell ist aus Österreich bekannt und hat dort durchaus zu einer gewissen Preisberuhigung geführt.

Allerdings zeigt eine aktuelle Umfrage, dass 80 Prozent der Deutschen die bisherigen Maßnahmen gegen hohe Spritpreise für unzureichend halten. Und sie haben Recht. Denn das eigentliche Problem liegt nicht in der Preisgestaltung der Tankstellen, sondern in der exorbitanten Steuer- und Abgabenlast, die auf jeden Liter Benzin und Diesel drückt. Wer wirklich etwas für die Autofahrer tun wollte, müsste an der Mineralölsteuer und der CO₂-Bepreisung ansetzen – doch davon ist in Berlin natürlich keine Rede.

Wolfsjagd und Krankenhausreform: Pragmatismus siegt

Erfreulich pragmatisch mutet die Aufnahme des Wolfs ins Jagdgesetz an. In Gebieten mit hoher Wolfspopulation darf künftig zwischen Juli und Oktober auf die Raubtiere Jagd gemacht werden. Für Weidetierhalter, die seit Jahren unter verheerenden Wolfsrissen leiden, ist das ein längst überfälliges Signal. Die jahrelange Blockade durch grüne Ideologen, die den Wolf zum Kuscheltier verklärten, während Schäfer ihre Existenz verloren, scheint endlich gebrochen.

Bei der Krankenhausreform hingegen bleibt die Lage vertrackt. Zwar wurden Änderungen an der erst vor gut einem Jahr in Kraft getretenen Reform gebilligt – mit längeren Fristen und Ausnahmeregeln für kleine Kliniken im ländlichen Raum. Doch viele Bundesländer fürchten weiterhin um den Bestand ihrer Krankenhäuser. Die Dauerbaustelle Gesundheitspolitik bleibt also genau das: eine Dauerbaustelle.

Tariftreue und Vermögenseinziehung

Zwei weitere Beschlüsse verdienen Beachtung. Das sogenannte Tariftreuegesetz schreibt vor, dass öffentliche Aufträge des Bundes künftig nur noch an Unternehmen vergeben werden, die Tarifverträge einhalten oder vergleichbare Bedingungen bieten. Was auf den ersten Blick fair klingt, könnte in der Praxis vor allem kleinere Betriebe und Mittelständler belasten, die sich die bürokratischen Anforderungen schlicht nicht leisten können.

Daneben hat der Bundesrat einen eigenen Gesetzentwurf zur erleichterten Beschlagnahme von Vermögenswerten unklarer Herkunft verabschiedet. Damit soll die Bekämpfung organisierter Kriminalität gestärkt werden. Ein richtiger Ansatz – vorausgesetzt, er wird nicht als Vorwand genutzt, um den Zugriff des Staates auf das Vermögen unbescholtener Bürger auszuweiten.

Windenergie: Noch mehr Sonderausschreibungen

Fast schon reflexartig hat die Länderkammer zudem einen Gesetzentwurf für eine Sonderausschreibung von 5.000 Megawatt Windenergie an Land auf den Weg gebracht. Der Bundestag müsste dem noch zustimmen. Angesichts der jüngsten Ereignisse – man denke nur an den Blackout in Spanien, bei dem eine Kettenreaktion durch Wind- und Solarenergie als mögliche Ursache diskutiert wird – darf man sich fragen, ob der blinde Ausbau volatiler Energiequellen wirklich der Weisheit letzter Schluss ist.

Die Energiewende verschlingt Milliarden, treibt die Strompreise in die Höhe und macht Deutschland abhängig von Wetterverhältnissen. Dass die im Grundgesetz verankerte Klimaneutralität bis 2045 – finanziert durch das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen – kommende Generationen mit einer erdrückenden Schuldenlast belegen wird, scheint in Berlin niemanden ernsthaft zu beunruhigen.

Fazit: Licht und Schatten

Die 17 Bundesratsbeschlüsse sind ein gemischtes Paket. Die Abschaffung des Bürgergelds, die Verschärfung des Asylrechts und die Freigabe der Wolfsjagd gehen in die richtige Richtung. Hier zeigt sich, dass konservative Positionen nach dem Ende der Ampel-Ära zumindest teilweise wieder Gehör finden. Gleichzeitig bleiben zentrale Probleme ungelöst: Die Energiepolitik folgt weiterhin ideologischen Vorgaben statt ökonomischer Vernunft, die Krankenhausreform ist ein Flickwerk, und ob die Asylverschärfungen tatsächlich vollzogen werden, steht in den Sternen.

In Zeiten wie diesen, in denen politische Versprechen so beständig sind wie Schnee im April, tun Bürger gut daran, sich nicht allein auf staatliche Zusagen zu verlassen – weder bei der Altersvorsorge noch beim Werterhalt ihres Vermögens. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber bleiben in einem Umfeld wachsender Staatsverschuldung und inflationärer Geldpolitik ein bewährter Baustein zur Vermögenssicherung und eine sinnvolle Ergänzung eines breit gestreuten Anlageportfolios.

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