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Kettner Edelmetalle
26.01.2026
14:13 Uhr

Bundesbank-Gold erreicht historischen Rekordwert: Über 400 Milliarden Euro in den Tresoren

Bundesbank-Gold erreicht historischen Rekordwert: Über 400 Milliarden Euro in den Tresoren

Die deutschen Goldreserven haben einen beispiellosen Höchststand erreicht. Der rasante Anstieg des Goldpreises in den vergangenen Monaten hat dafür gesorgt, dass die Bestände der Bundesbank mittlerweile einen Wert von über 400 Milliarden Euro repräsentieren. Eine Summe, die selbst hartgesottene Finanzexperten ins Staunen versetzt – und die Debatte um die Lagerung des deutschen Goldes neu entfacht.

New Yorker Goldschatz im Wert von 170 Milliarden Euro

Besonders brisant: Allein die 1236 Tonnen Gold, die seit Jahrzehnten in den Tresoren der Federal Reserve Bank in New York lagern, sind inzwischen rund 170 Milliarden Euro wert. Eine gewaltige Summe, die auf amerikanischem Boden schlummert – und angesichts der zunehmend aggressiven Außenpolitik von US-Präsident Donald Trump für erhebliche Unruhe sorgt.

Die Rendite dieser Goldbestände liest sich wie ein Traum für jeden Anleger: Grob überschlagen entspricht die Wertsteigerung einer jährlichen Rendite von etwa acht Prozent. Damit übertrifft das vermeintlich verstaubte Edelmetall die Performance, die die meisten Investoren mit Aktien erzielen können. Ein Umstand, der die ewigen Kritiker des Goldes als Anlageform verstummen lassen dürfte.

Politischer Druck wächst: Gold nach Deutschland holen?

In der deutschen Politik werden die Stimmen lauter, die eine Rückholung der amerikanischen Goldbestände nach Frankfurt fordern. Die Sorge ist berechtigt: Was passiert, wenn die transatlantischen Beziehungen weiter erodieren? Was, wenn Trump in einem seiner berüchtigten Wutanfälle beschließt, das deutsche Gold als Druckmittel einzusetzen?

Bereits in der Vergangenheit hat die Bundesbank einen Teil ihrer Auslandsbestände nach Deutschland verlagert. Doch der Großteil des New Yorker Goldes blieb, wo er ist. Die offizielle Begründung: Im Krisenfall könne man das Gold schneller gegen Dollar tauschen. Ein Argument, das angesichts der aktuellen geopolitischen Verwerfungen zunehmend fragwürdig erscheint.

Bundesbank-Präsident Nagel bleibt standhaft

Bundesbank-Präsident Joachim Nagel lehnt sowohl eine Verlagerung als auch einen Verkauf der Goldreserven kategorisch ab. Tatsächlich sprechen mehrere gewichtige Gründe gegen einen Verkauf: Gold dient als ultimative Absicherung in Krisenzeiten, als Vertrauensanker für die Währung und als Schutz vor Inflation. Wer sein Gold verkauft, gibt diese Sicherheit unwiederbringlich auf.

Die Geschichte hat gezeigt, dass Nationen, die ihre Goldreserven leichtfertig veräußerten, dies später bitter bereuten. Großbritannien etwa verkaufte zwischen 1999 und 2002 unter Finanzminister Gordon Brown rund 400 Tonnen Gold zu historischen Tiefstpreisen – ein Fehler, der das Land Milliarden kostete und als "Brown's Bottom" in die Finanzgeschichte einging.

Gold als Bollwerk gegen wirtschaftliche Unsicherheit

Der aktuelle Rekordwert der deutschen Goldreserven unterstreicht einmal mehr die Bedeutung physischer Edelmetalle als Vermögenssicherung. Während Papiergeld durch Inflation entwertet wird und Aktienmärkte von Krisen erschüttert werden können, behält Gold seinen inneren Wert. Es ist kein Zufall, dass Zentralbanken weltweit ihre Goldbestände aufstocken.

Für den deutschen Bürger, der sein Vermögen schützen möchte, bietet sich hier eine wichtige Lehre: Was für die Bundesbank gilt, gilt auch im Kleinen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber können eine sinnvolle Ergänzung zur Vermögenssicherung darstellen und gehören als Beimischung in ein gesundes, breit gestreutes Anlageportfolio.

Die deutschen Goldreserven sind ein Schatz, der Generationen überdauert hat. Ihn zu verkaufen oder leichtfertig aufs Spiel zu setzen, wäre ein unverzeihlicher Fehler.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung ausreichend recherchieren sowie gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch nehmen.

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