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Kettner Edelmetalle
08.03.2026
12:55 Uhr

Britische Marine im Büroschlaf: Zerstörer kann nicht auslaufen, weil nur von 9 bis 17 Uhr geschraubt wird

Man stelle sich vor: Eine feindliche Drohne greift einen strategisch bedeutsamen Militärstützpunkt an, die Bedrohungslage ist real, ein Kriegsschiff soll zur Verteidigung entsandt werden – doch die Werftarbeiter haben bereits Feierabend. Was klingt wie eine Realsatire aus der Feder von Asterix-Zeichner René Goscinny, ist bittere Realität im Großbritannien des Jahres 2025.

HMS Dragon – gefangen im Hafen von Portsmouth

Der britische Zerstörer HMS Dragon sollte eigentlich längst auf dem Weg nach Zypern sein, um den Luftwaffenstützpunkt Akrotiri im Süden der Insel zu schützen. Doch das stolze Kriegsschiff liegt weiterhin im Hafen von Portsmouth an der englischen Südküste fest. Der Grund? Die für Schweiß- und Wartungsarbeiten zuständigen Mitarbeiter würden laut einer Gewerkschaft aufgrund von Sparmaßnahmen des britischen Verteidigungsministeriums nur noch werktags zwischen 9 und 17 Uhr arbeiten. Kein Wochenende, keine Nachtschicht, kein Rund-um-die-Uhr-Betrieb. Willkommen in der modernen westlichen Verteidigungspolitik.

Die private Firma Serco, die vom Verteidigungsministerium mit den Arbeiten beauftragt wurde, wies die Vorwürfe zwar zurück und behauptete, der Arbeitstag erstrecke sich von 7 bis 19 Uhr, inklusive möglicher Überstunden. Die Verzögerung sei darauf zurückzuführen, dass der Zerstörer zuvor für einen anderen Einsatz vorbereitet worden sei. Doch Gewerkschaftsquellen widersprachen dieser Darstellung vehement: Einige Aufgaben würden tatsächlich nur im klassischen Bürozeitfenster von 9 bis 17 Uhr erledigt.

Sparmaßnahmen mit fatalen Folgen

Unbestritten ist offenbar eines: Einen Rund-um-die-Uhr-Betrieb gibt es auf dem Marinestützpunkt Portsmouth nicht mehr. Das britische Verteidigungsministerium habe bei der Vertragsgestaltung mit Serco bewusst Einsparungen vorgenommen – Einsparungen, die nun dazu führen, dass ein dringend benötigtes Kriegsschiff nicht rechtzeitig seinen Einsatzort erreichen kann. Man fragt sich unwillkürlich: Wird im Ernstfall auch nur montags bis freitags gekämpft? Macht der Feind am Wochenende Pause?

Der Hintergrund der geplanten Verlegung macht die Absurdität nur noch greifbarer. Nachdem Großbritannien den Vereinigten Staaten erlaubt hatte, britische Stützpunkte im Mittelmeer für militärische Operationen im Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt zu nutzen, kam es zu einem Drohnenangriff auf den Stützpunkt Akrotiri. Premierminister Keir Starmer geriet daraufhin massiv unter Druck – der Vorwurf: mangelhafter Schutz der eigenen Truppen. Die Entsendung der HMS Dragon sollte diese Kritik entkräften. Stattdessen liefert die Verzögerung nun neues Futter für Starmers Gegner.

Symptom eines tiefgreifenden Verfalls

Was sich hier auf der britischen Insel abspielt, ist kein Einzelfall, sondern ein Symptom. Ein Symptom für den schleichenden Verfall westlicher Verteidigungsfähigkeit, der sich quer durch Europa zieht. Die einstige Seemacht Großbritannien, deren Royal Navy einst die Weltmeere beherrschte, ist offenbar nicht mehr in der Lage, einen einzelnen Zerstörer zeitnah einsatzbereit zu machen. Und das nicht etwa wegen technischer Defekte oder fehlender Ersatzteile – sondern wegen Büroarbeitszeiten.

Man muss kein Militärstratege sein, um zu erkennen, welche Botschaft dies an potenzielle Gegner sendet. Während Russland seine Schwarzmeerflotte rund um die Uhr einsatzbereit hält, während China in atemberaubendem Tempo seine Marine aufrüstet und der Iran seine Drohnenkapazitäten stetig erweitert, diskutiert man in Portsmouth darüber, ob die Betankung eines Kriegsschiffs auch nach 19 Uhr stattfinden dürfe.

Parallelen zu Deutschland sind unübersehbar

Wer nun glaubt, dies sei ein rein britisches Problem, der irrt gewaltig. Die Bundeswehr steht bekanntlich vor ähnlichen, wenn nicht noch gravierenderen Herausforderungen. Hubschrauber, die nicht fliegen, U-Boote, die nicht tauchen, Panzer ohne Ersatzteile – die Liste des Versagens ist lang. Jahrzehntelang haben europäische Regierungen ihre Verteidigungsbudgets zusammengestrichen, um stattdessen Geld in ideologische Projekte, aufgeblähte Sozialsysteme und eine ausufernde Bürokratie zu pumpen. Die Quittung dafür wird nun in einer Welt präsentiert, die gefährlicher ist als je zuvor seit dem Ende des Kalten Krieges.

Das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen, das die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz aufgelegt hat, soll zwar auch der Verteidigung zugutekommen. Doch angesichts der strukturellen Probleme – von der Beschaffungsbürokratie bis zum Fachkräftemangel – darf man berechtigte Zweifel haben, ob dieses Geld jemals dort ankommt, wo es tatsächlich gebraucht wird. Oder ob es nicht vielmehr in den Mühlen der Verwaltung versickert, so wie es in Großbritannien offensichtlich der Fall ist.

Wenn Bürokratie zur Sicherheitsbedrohung wird

Die Geschichte der HMS Dragon ist mehr als eine Anekdote. Sie ist ein Weckruf. Ein Weckruf an alle westlichen Demokratien, die glauben, Verteidigungsfähigkeit ließe sich mit Sparverträgen, Gewerkschaftsverhandlungen und Neun-bis-fünf-Mentalität aufrechterhalten. Der alte Witz, wonach ein Angreifer die NATO am besten freitagnachmittags attackieren sollte, hat längst seinen humoristischen Charakter verloren. Er ist zur bitteren Wahrheit geworden.

Unbestritten sei, dass es keinen Rund-um-die-Uhr-Betrieb mehr gebe – so die Aussage aus dem britischen Verteidigungsministerium.

Dieser eine Satz fasst das ganze Elend zusammen. Eine Armee, eine Marine, eine Luftwaffe, die nicht rund um die Uhr einsatzbereit ist, ist im Grunde keine. Sie ist eine Attrappe, ein Potemkinsches Dorf auf dem Wasser. Und während unsere politischen Eliten in London, Berlin und Brüssel weiterhin über Gendersternchen, Klimaneutralität und Diversitätsquoten debattieren, rüsten jene auf, die unsere Werte und unsere Freiheit bedrohen. Die Frage ist nicht mehr, ob der Westen aufwacht – sondern ob er es noch rechtzeitig tut.

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