
BRICS-Allianz formiert sich gegen Trumps Zollkeule: Indien und Brasilien schmieden Gegenbündnis
Die Welt erlebt gerade eine tektonische Verschiebung der geopolitischen Machtverhältnisse. Während Donald Trump mit seiner brachialen Zollpolitik versucht, Amerika wieder "groß" zu machen, formiert sich im Globalen Süden eine mächtige Gegenbewegung. Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva und Indiens Premierminister Narendra Modi haben in einem einstündigen Telefonat ihre strategische Partnerschaft besiegelt – eine direkte Antwort auf Trumps 50-prozentige Strafzölle gegen beide Länder.
Die neue Achse des Widerstands
Was sich hier abzeichnet, ist nichts weniger als eine fundamentale Neuordnung der Weltwirtschaft. Die beiden Staatschefs vereinbarten, ihren bilateralen Handel bis 2030 auf über 20 Milliarden Dollar jährlich zu steigern – fast eine Verdopplung gegenüber den aktuellen 12 Milliarden. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs. Die wahre Brisanz liegt in der geplanten Vertiefung der Zusammenarbeit in strategisch entscheidenden Bereichen: Technologie, Energie, Verteidigung, Landwirtschaft und Gesundheit.
Besonders pikant: Modi plant seinen ersten China-Besuch seit sieben Jahren. Nach jahrelangen Grenzstreitigkeiten und diplomatischen Eiszeiten nähern sich die beiden asiatischen Giganten wieder an – vereint durch den gemeinsamen Gegner in Washington. Auch Russlands Präsident Putin wurde nach Indien eingeladen und wird gemeinsam mit Modi nach Peking weiterreisen. Die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit könnte zur neuen Plattform für eine koordinierte Gegenstrategie werden.
Lulas doppeltes Spiel
Der brasilianische Präsident zeigt sich kämpferisch. "Ich werde Trump nicht anrufen, um irgendetwas zu verhandeln, denn er will nicht reden", polterte Lula in gewohnt unverblümter Manier. Stattdessen mobilisiert er die BRICS-Staaten für eine gemeinsame Antwort auf die US-Zolloffensive. Gespräche mit Chinas Xi Jinping laufen bereits, ein BRICS-Sondergipfel ist in Planung.
Doch Lula ist ein zwiespältiger Verbündeter. Während er sich außenpolitisch als Kämpfer gegen die US-Hegemonie inszeniert, vertritt er innenpolitisch eine Agenda, die direkt aus dem Lehrbuch des Weltwirtschaftsforums stammen könnte: radikale Covid-Impfpflichten für Kinder, fanatischer Klimaschutz durch Windräder und Solarpaneele, massive Zensur und drakonische Strafen zum "Schutz" von Transgenderrechten. Ein Wolf im Schafspelz?
Indiens strategischer Balanceakt
Indien steht vor einem Dilemma. Die 50-prozentigen US-Zölle treffen das aufstrebende Land besonders hart. Textilien, Autoteile, Pharmaprodukte und geschliffene Diamanten – alles Exportschlager, die nun mit Strafzöllen belegt werden. Für ein Land, das noch nicht den Wohlstand westlicher Nationen erreicht hat, ist das ein harter Schlag.
Modis Reaktion ist bemerkenswert vorsichtig. In der offiziellen Erklärung werden weder Trump noch die US-Zölle explizit erwähnt. Stattdessen spricht man diplomatisch von "Ansichten zu verschiedenen regionalen und globalen Themen". Doch die Taten sprechen eine deutliche Sprache: Keine Waffenkäufe mehr aus den USA, stattdessen Annäherung an China und Russland.
Die Ironie der Geschichte
Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass ausgerechnet Trumps "America First"-Politik die BRICS-Staaten enger zusammenschweißt als je zuvor. Was als Versuch gedacht war, die US-Dominanz zu zementieren, könnte sich als Katalysator für eine multipolare Weltordnung erweisen. Der Dollar als Waffe? Das funktioniert nur so lange, bis die Gegner eigene Waffen schmieden.
Besonders bitter: Während Trump Brasilien und Indien mit 50-prozentigen Zöllen abstraft, bleiben die Zölle gegen China bei "nur" 34 Prozent. Der Grund? China hat Druckmittel wie Seltene Erden in der Hand. Ein klassisches Eigentor der Trump-Administration, das die wahren Machtverhältnisse offenlegt.
Europa als Verlierer
Während sich im Globalen Süden neue Allianzen formieren, verharrt Europa in gewohnter Unterwürfigkeit. Statt die Gunst der Stunde zu nutzen und sich ebenfalls neu zu orientieren, kriecht die EU vor Washington zu Kreuze. Die korrupteste Frau Europas – niemand anders als Kommissionspräsidentin von der Leyen – hat für läppische 5 Prozent weniger Zölle (15 statt 20 Prozent) neue Knebelverträge unterschrieben. Energieabhängigkeit inklusive.
Die Rechnung werden die europäischen Bürger zahlen – mit höheren Energiepreisen, Inflation und wirtschaftlicher Stagnation. Während Asien und Lateinamerika neue Wege gehen, bleibt Europa der ewige Vasall.
Fazit: Die Welt ordnet sich neu
Was wir erleben, ist nichts weniger als eine Zeitenwende. Die unipolare Weltordnung unter US-Führung bröckelt. An ihre Stelle tritt ein multipolares System, in dem die BRICS-Staaten eine immer wichtigere Rolle spielen. Trumps Zollpolitik könnte als der Moment in die Geschichte eingehen, in dem die USA ihre globale Vormachtstellung selbst demontiert haben.
Für Anleger bedeutet diese Entwicklung vor allem eines: Unsicherheit. Währungen werden volatiler, Handelsströme verschieben sich, geopolitische Risiken nehmen zu. In solchen Zeiten haben sich physische Edelmetalle wie Gold und Silber historisch als sichere Häfen bewährt. Sie sind unabhängig von Zentralbanken, immun gegen Währungsturbulenzen und seit Jahrtausenden wertbeständig. Eine Beimischung zum Portfolio erscheint in diesen turbulenten Zeiten mehr denn je geboten.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger muss seine Investitionsentscheidungen selbst treffen und trägt die volle Verantwortung für seine Anlageentscheidungen. Wir empfehlen, sich umfassend zu informieren und gegebenenfalls professionellen Rat einzuholen.