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Kettner Edelmetalle
21.02.2026
08:53 Uhr

Brezen statt Brillanz: Deutschlands peinlicher Auftritt beim globalen KI-Gipfel in Indien

Während die amerikanischen Tech-Giganten auf dem weltgrößten Gipfeltreffen für Künstliche Intelligenz in Neu-Delhi mit spektakulären Inszenierungen die Massen begeistern, präsentiert sich Deutschland mit Bratwurst, Kartoffelsalat und eng beschriebenen Texttafeln. Man könnte lachen, wenn es nicht so traurig wäre.

Fünf Unternehmen und 60 Schritte – das ist alles

Gerade einmal fünf deutsche Unternehmen haben sich am deutschen Pavillon beim „AI Impact Summit" in Neu-Delhi eingefunden. Wer 60 Schritte geht, hat alles gesehen. Bundesdigitalminister Karsten Wildberger – ein Titel, der angesichts des digitalen Rückstands der Bundesrepublik fast schon satirisch anmutet – ließ sich die Stände von Bosch, Infineon und SAP zeigen und erhielt dafür einen traditionellen indischen Schal. Ein nettes Souvenir, gewiss. Aber reicht das, um im globalen Wettrennen um die Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts mitzuhalten?

Nur wenige Meter entfernt hatte Google eine KI-gestützte Trainingsanlage für den indischen Nationalsport Cricket aufgebaut und zog damit Besuchermassen an. Die Fraunhofer-Gesellschaft hingegen setzte auf dicht beschriebene Texttafeln. Der Kontrast könnte kaum schmerzhafter sein. Wildberger selbst räumte ein, Deutschland habe beim Thema KI zwar viel zu bieten, sei aber „nicht so gut darin, darüber zu reden". Eine bemerkenswerte Untertreibung.

Die wahren Machtzentren der KI-Revolution

Der vierte globale KI-Gipfel nach London, Seoul und Paris machte eines überdeutlich: Die Musik spielt anderswo. Die wichtigsten Reden auf der Hauptbühne – vor geschätzten 250.000 Zuschauern – hielten Sam Altman von OpenAI, Sundar Pichai von Alphabet und Dario Amodei von Anthropic. Allesamt Amerikaner, allesamt an der Spitze jener Unternehmen, die die KI-Revolution tatsächlich vorantreiben. Ein europäischer Tech-Investor brachte es auf den Punkt: „Alles, was derzeit wirklich zählt, ist die Arbeit der führenden KI-Labore." Und diese Labore befinden sich eben nicht in Berlin, München oder Stuttgart.

Deutschland und Indien wollen nun einen sogenannten KI-Pakt schließen – eine Kooperation, die man wohlwollend als Bündnis der Abgehängten bezeichnen könnte. Beide Länder verfügen über hochqualifizierte Ingenieure und Wissenschaftler, haben es aber versäumt, rechtzeitig die infrastrukturellen und regulatorischen Weichen zu stellen, um im globalen KI-Wettbewerb eine führende Rolle einzunehmen.

Regulierungswut statt Innovationsgeist

Dass Deutschland bei der Künstlichen Intelligenz hinterherhinkt, ist kein Zufall, sondern das Ergebnis jahrelanger politischer Fehlentscheidungen. Während die USA und China Milliarden in Forschung, Infrastruktur und Talentförderung pumpten, beschäftigte sich die deutsche Politik lieber mit Gendersternen, Heizungsgesetzen und bürokratischen Regulierungsorgien. Der EU AI Act, jenes europäische Regelwerk, das die Künstliche Intelligenz in ein enges Korsett zwängen soll, dürfte den Rückstand eher vergrößern als verkleinern.

Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hat zwar ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen für Infrastruktur angekündigt – doch wie viel davon tatsächlich in zukunftsweisende Technologien fließen wird, steht in den Sternen. Die Erfahrung lehrt: In Deutschland versickern solche Summen gerne in bürokratischen Apparaten und ideologisch motivierten Prestigeprojekten, bevor auch nur ein einziger Algorithmus geschrieben wird.

Ein Weckruf, der verhallen wird?

Der bescheidene Auftritt in Neu-Delhi sollte eigentlich ein Weckruf sein. Doch die Frage ist berechtigt, ob die politische Klasse in Berlin überhaupt noch in der Lage ist, die Tragweite des technologischen Wandels zu begreifen. Künstliche Intelligenz wird in den kommenden Jahrzehnten ganze Industrien umwälzen, Millionen Arbeitsplätze verändern und die geopolitische Machtbalance neu ordnen. Wer hier nicht vorne mitspielt, wird zum digitalen Entwicklungsland degradiert.

Dass ausgerechnet Indien – ein Land, das noch vor wenigen Jahren als reiner IT-Dienstleister belächelt wurde – nun als strategischer Partner hofiert wird, zeigt, wie weit Deutschland bereits zurückgefallen ist. Die indische Regierung unter Premierminister Modi hat die Zeichen der Zeit erkannt und investiert massiv in digitale Infrastruktur und KI-Forschung. Deutschland hingegen schickt seinen Digitalminister mit Brezen und Bratwurst zum Gipfel. Man fragt sich unwillkürlich: Ist das noch Selbstironie oder schon Kapitulation?

Für den deutschen Bürger, der sich um die Zukunftsfähigkeit seines Landes sorgt, bleibt die bittere Erkenntnis: Während andere Nationen die technologische Zukunft gestalten, verwaltet Deutschland bestenfalls seinen Abstieg – und garniert ihn mit Kartoffelsalat.

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