
Börsenexperte prophezeit dramatischen Absturz der KI-Aktien – 2026 als Jahr der Abrechnung
Die Euphorie um künstliche Intelligenz hat an den Börsen wahre Kursfeuerwerke entfacht. Doch während sich viele Anleger noch immer in trügerischer Sicherheit wiegen, mehren sich die Warnsignale. Ein erfahrener Fondsmanager schlägt nun Alarm und zeichnet ein düsteres Bild für das kommende Jahr. Seine Analyse liest sich wie eine Mahnung an alle, die glauben, der KI-Boom sei ein Selbstläufer ohne Risiko.
Der Kanarienvogel in der Kohlenmine verstummt
Mit einem eindrücklichen Bild eröffnet der Fondsmanager André Stagge seine Warnung: „Es fällt gerade ein Kanarienvogel von der Stange in der Kohlenmiene." Diese Metapher aus dem Bergbau, wo die empfindlichen Vögel einst als Frühwarnsystem für giftige Gase dienten, überträgt er auf die aktuelle Lage an den Finanzmärkten. Verstummt der Vogel, ist höchste Gefahr im Verzug. Und genau diesen Moment sieht Stagge für KI-Aktien gekommen.
Die massiven Investitionen in KI-Infrastruktur und Rechenzentren werden an der Wall Street zunehmend kritisch beäugt. Was gestern noch als visionäre Zukunftsinvestition gefeiert wurde, entpuppt sich heute als potenzielles Risiko. Die Kursentwicklung einzelner Schwergewichte spricht Bände: Broadcom geriet nach enttäuschenden Aussichten unter Druck, bei Oracle halbierte sich der Aktienkurs binnen weniger Monate nahezu. Ein dramatischer Stimmungsumschwung, der die Fragilität der KI-Euphorie offenbart.
Das gefährliche Spiel mit dem Hebel
Stagges Argumentation zielt auf einen klassischen Mechanismus, den viele Anleger in Zeiten der Gier gerne verdrängen: In einem Umfeld astronomischer Bewertungen wird die Verschuldung zur Achillesferse. Zahlreiche Tech-Positionen in den USA seien stark gehebelt – über Optionen, Margin-Kredite oder strukturierte Wetten. Fallen die Kurse, werden Verluste schmerzhaft, Margin Calls erzwingen Verkäufe, und im Zweifel fehlen schlicht die Käufer.
Was dann folgt, kennen erfahrene Börsianer nur zu gut: Eine Abwärtsbewegung kann rasant in einen ausgewachsenen Crash kippen. Kurseinbrüche nach Quartalszahlen oder enttäuschenden Ausblicken werden zur neuen Normalität. Die saisonalen und technischen Faktoren wie Verfallstage verstärken die Hebelwirkung im System zusätzlich.
Der Anleihemarkt sendet Warnsignale
Besonders aufschlussreich ist Stagges Blick auf den Bondmarkt. Während Aktien primär Wachstumserwartungen widerspiegeln, preisen Anleihen das tatsächliche Risiko ein. Bei Oracle zeigen sich alarmierende Zeichen: Steigende Credit-Default-Swap-Prämien und fallende Anleihekurse deuten darauf hin, dass Kreditinvestoren ein erhöhtes Ausfall- oder Refinanzierungsrisiko einkalkulieren.
Oracle trägt rund 106 Milliarden US-Dollar Schulden, darunter auch variabel verzinste Anteile. Steht in den kommenden Jahren eine Refinanzierung an, könnten höhere Zinsen und Risikoaufschläge die Kosten drastisch erhöhen – und damit den Spielraum für weitere aggressive KI-Investitionen empfindlich einschränken.
Parallelen zur Dotcom-Blase
Stagge zieht beunruhigende Parallelen zur Dotcom-Ära 1999/2000. Damals flossen Milliarden in Telekom-Infrastruktur, die durch neue Technologien schneller als erwartet an Wert verlor. Die Frage, ob die heute in rasanter Geschwindigkeit entstehenden Rechenzentren tatsächlich genutzt werden oder ob ein Teil „verfault", weil Nachfrage, Stromversorgung oder technologische Sprünge die heutige Infrastruktur schneller entwerten als geplant, ist mehr als berechtigt.
„Das Jahr 2026 dürfte weniger von Visionen als vielmehr von der Frage der Finanzierung geprägt sein."
Physische Werte als Anker in stürmischen Zeiten
Während die KI-Blase möglicherweise vor dem Platzen steht, erweisen sich physische Edelmetalle einmal mehr als verlässlicher Anker in turbulenten Zeiten. Gold und Silber haben über Jahrhunderte bewiesen, dass sie Krisen überdauern und ihren Wert bewahren – ganz im Gegensatz zu gehypten Technologieaktien, deren Bewertungen oft mehr auf Fantasie als auf Substanz basieren. Eine Beimischung physischer Edelmetalle zur Vermögenssicherung erscheint angesichts der beschriebenen Risiken als sinnvolle Ergänzung eines breit gestreuten Portfolios.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist für seine Investitionsentscheidungen selbst verantwortlich und sollte vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.
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