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27.02.2026
15:42 Uhr

Berliner Bezirksamt verteilt Drogen-Fibel an Dreijährige – und nennt es „Kinderbuch"

Berliner Bezirksamt verteilt Drogen-Fibel an Dreijährige – und nennt es „Kinderbuch"

Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Statt die verwahrlosten Parks der Hauptstadt von Drogenspritzen, Obdachlosenlagern und Gewalttätern zu befreien, hat das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg ein Kinderbuch drucken lassen. Für Dreijährige. Ein Buch, das den Kleinsten erklärt, wie man mit herumliegenden Spritzen umgeht, warum manche Menschen „sich selbst etwas spritzen" müssen und weshalb Obdachlose manchmal unangenehm riechen. Willkommen im Berlin des Jahres 2026.

Ein Fuchs erklärt die Verwahrlosung

Das Werk trägt den Titel „Mit Fritzi durch den Kiez" und wurde in Zusammenarbeit mit dem Carlsen Verlag produziert. Ein gezeichneter Fuchs namens Fritzi führt darin drei Kinder durch einen Berliner Park – wobei „Park" in Friedrichshain-Kreuzberg offenbar ein Euphemismus für eine Freiluft-Drogenszene ist. Der Fuchs belehrt die Kinder: „Herumliegende Spritzen dürfen nur von Erwachsenen aufgesammelt werden. Sag jemandem Bescheid!" Dass Dreijährige überhaupt in die Situation kommen könnten, auf Drogenbesteck zu stoßen, scheint die Verantwortlichen nicht etwa zu alarmieren – nein, es wird als pädagogische Herausforderung begriffen.

Besonders perfide mutet die Passage an, in der den Kindern erklärt wird, was Spritzen eigentlich sind. Man knüpft geschickt an die Erfahrung beim Kinderarzt an – Impfungen kennt ja jedes Kind – und leitet dann elegant über: Manche Menschen müssten „sich selbst etwas spritzen", etwa „weil sie Medizin brauchen oder Drogen zu sich nehmen". Eine bemerkenswerte Gleichsetzung, die man einem Dreijährigen offenbar zumuten kann.

Obdachlose als Normalität, Gewalt als Alltagsphänomen

Doch damit nicht genug. Das Buch schildert auch die Begegnung mit einer Obdachlosen namens „Alma", die stets ihren Einkaufswagen bei sich habe. Ein freundlicher Ladenbesitzer schenke ihr Kaffee und einen Keks. Alles ganz harmlos, ganz menschlich, ganz normal. Auf die kindliche Frage, warum die Dame unangenehm rieche, antwortet der Fuchs mit entwaffnender Logik: Über Füchse sage man schließlich auch, sie röchen komisch, wenn sie nass seien. Er selbst finde, Füchse röchen „so schön nach Erde, Natur und Fell". Man fragt sich unwillkürlich, ob die Autoren dieses Buches jemals einen Fuß in den Görlitzer Park gesetzt haben – oder ob sie ihre Recherche ausschließlich vom Schreibtisch eines klimatisierten Büros aus betrieben.

Auch die alltägliche Gewalt in Berliner Parks wird thematisiert. Menschen, die sich anschreien und schubsen, seien eben manchmal wütend, weil sie „nicht wissen, wie sie mit ihren Gefühlen umgehen sollen". Der Rat des Fuchses: „Da machen wir lieber einen Bogen drum!" Eine Empfehlung, die man als Kapitulationserklärung des Rechtsstaats in Buchform bezeichnen könnte.

Der Görlitzer Park – Berlins Schandfleck als Kulisse für Kinderliteratur

Das Kinderbuch wurde vom sogenannten „Runden Tisch Görlitzer Park" mitentwickelt, unter anderem in Zusammenarbeit mit der Landeskommission gegen Gewalt. Der Görlitzer Park ist seit Jahren einer der berüchtigtsten Kriminalitätsschwerpunkte der Hauptstadt. Allein 2024 registrierte die Polizei dort 936 Straftaten – darunter 190 Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen und Raub, 173 Diebstähle sowie 539 weitere Delikte, vornehmlich im Bereich Drogenbesitz und -handel. Im Jahr zuvor waren es sogar 1.373 Straftaten gewesen.

Statt diesen Zustand mit aller Konsequenz zu bekämpfen, statt den Park für Familien zurückzuerobern, statt Dealer und Gewalttäter konsequent zu verfolgen und aus dem öffentlichen Raum zu entfernen, druckt man lieber 10.000 Exemplare eines Kinderbuchs und verteilt sie kostenlos an Kitas. Das Bezirksamt Treptow-Köpenick legte noch einmal 7.000 Exemplare obendrauf. Insgesamt also 17.000 Bücher, die Dreijährigen beibringen sollen, wie man sich in einer dysfunktionalen Gesellschaft zurechtfindet.

Normalisierung statt Problemlösung

Was hier geschieht, ist nichts weniger als die staatlich finanzierte Normalisierung von Zuständen, die in einem funktionierenden Gemeinwesen schlicht inakzeptabel wären. Anstatt Kindern eine sichere, behütete Umgebung zu garantieren – was eigentlich die Kernaufgabe jeder verantwortungsvollen Politik sein sollte –, werden sie darauf vorbereitet, in einer verwahrlosten Realität zu funktionieren. Die Botschaft ist unmissverständlich: Wir können das Problem nicht lösen, also gewöhnt euch daran. Und zwar ab drei Jahren.

Es ist ein Symptom jener politischen Kultur, die Deutschland seit Jahren in den Abgrund führt. Eine Politik, die lieber Symptome verwaltet als Ursachen bekämpft. Die lieber runde Tische einberuft als Polizeistreifen verstärkt. Die lieber Kinderbücher druckt als Gesetze durchsetzt. Friedrichshain-Kreuzberg, jener Bezirk, der jahrelang von den Grünen regiert wurde und dessen Zustände exemplarisch für das Versagen einer ideologiegetriebenen Stadtpolitik stehen, liefert mit diesem Buch das perfekte Sinnbild seiner eigenen Bankrotterklärung.

Kinderschutz auf dem Rückzug

Früher handelte Kinderliteratur von Freundschaft, Abenteuern, von der Schönheit der Natur und den Wundern des Lebens. Heute erklärt ein gezeichneter Fuchs Dreijährigen, dass manche Menschen Drogen spritzen und man bei Schlägereien besser einen Bogen machen sollte. Wer das für fortschrittliche Pädagogik hält, hat jedes Maß verloren. Es ist vielmehr ein Armutszeugnis – im wahrsten Sinne des Wortes.

Die Behörden werben derweil unverdrossen für ihr Machwerk: Es biete „Anregungen für Gespräche und praktische Tipps, um die Großstadt als sicheren und spannenden Ort zu erleben". Sicher und spannend – so beschreibt man also einen Park, in dem fast tausend Straftaten pro Jahr begangen werden. George Orwell hätte seine helle Freude an dieser Formulierung gehabt.

Deutschland braucht keine Kinderbücher, die den Verfall normalisieren. Deutschland braucht eine Politik, die den öffentlichen Raum zurückerobert, die Sicherheit garantiert und die Kinder vor den Abgründen einer gescheiterten Gesellschaftspolitik schützt, statt sie daran zu gewöhnen. Dass ein Großteil der Bevölkerung diese Zustände nicht länger hinnehmen will, zeigen nicht zuletzt die Ergebnisse der letzten Wahlen. Es bleibt die bange Frage, ob die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz den Mut aufbringt, auch in den Kommunen für Ordnung zu sorgen – oder ob man weiterhin Füchse vorschickt, um den Kindern die Welt zu erklären, wie sie nicht sein sollte.

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